Schlussfolgerungen

In diesem Abschnitt versuche ich meine persönlichen Schlussfolgerungen  aus den vorstehend dargestellten Fakten und Expertenmeinungen vorzustellen. Vielleicht kann es Ihnen helfen, ihre eigene Beurteilung zu vervollständigen.

Wenn sie mehr ins Detail gehen wollen, ziehen Sie die entsprechenden Kapitel des technischen Hauptteils zu Rat. Alle Element des Hauptteils können Sie im Internet überprüfen, die Internetadressen der Quellen finden Sie in der Quellenliste mit Hilfe der Zahlen in Klammern.

Umweltprobleme

Alle seriösen Beiträge zum Thema Klimawandel, die ich gelesen habe sind sich einig, dass folgende Umweltprobleme dringend zu lösen sind

  • den vom Menschen verursachten CO2 –Ausstoß zu reduzieren
  • die Zerstörung unserer Umwelt ( Landschaft und Tiere) soweit als möglich zu verringern
  • den Tier- und Artenschutz zu verstärken
  • die Biodiversität zu fördern
  • die Vermüllung der Meere (z.B. Plastik) und die Vergiftung  der Luft  zu stoppen

Einige Präzisierungen:

Bei der Lösung der  oben genannten Probleme dürfen keine ideologischen Tabus gelten, wie beispielsweise die Bevölkerungsexplosion bei der Dekarbonisierung ( die Beseitigung des menschengemachten Kohlendioxids) oder die Umweltzerstörung bei der Energiewende

– Dekarbonisierung und Bevölkerungsexplosion:

In der jüngsten Vergangenheit haben Frauen in Deutschland erklärt keine Kinder mehr in diese Welt setzen zu wollen, da jeder Mensch im Laufe seines Lebens etwa fast  60 t CO2 erzeugt und sie dies nicht verantworten können.

Zur gleichen Zeit explodiert das Bevölkerungswachstum auf einigen Kontinenten dieser Welt.

Zu dieser Thematik hört man bei uns wenig, aber diese Entwicklung ist heute wohl weltweit das größte Zukunftsproblem. Wer die Absicht hat  die Welt zu retten, muss die  Aspekte global  betrachten. Wir machen uns Sorgen um die Brände im Amazonasgebiet, sorgen wir uns um die Bevölkerungsexplosion in Afrika und SO-Asien.

2018 beträgt  die durchschnittliche Geburtenrate afrikanischer Frauen 4,6 Kinder/Frau, im Vergleich dazu Europa 1.6 Kinder/Frau (120). Die afrikanische Population verdoppelt sich alle 30 bis 40 Jahre.

Die Studie (120a) stellt fest, dass das Bevölkerungswachstum automatisch den Energieverbrauch vergrößert. Das Potential einer zukünftigen Emissionsreduzierung  ist in den Entwicklungsländer mit starker Bevölkerungsentwicklung am größten, obwohl sie heute noch einen relative niedrigen per Kopf CO2-Ausstoß haben. Aber in den nächsten Jahrzehnten würde eine starke Industrialisierung das Einkommen und den Energieverbrauch in diesen Ländern wesentlich erhöhen.

Der schwedische Professor der Ökologie Frank Götmark erklärt, dass diese Problematik im Zeitraum zwischen den  50er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts in der UNO diskutiert wurde  (120b). Aber der Widerstand konservativer religiöser Gruppen , vor allem aus muslimischen Ländern, gepaart mit der Tatsache dass der Westen das Thema mit  Rücksicht auf die ärmeren Länder als Tabu betrachtete, hat die Diskussion verstummen lassen

Nur eine Verringerung der Armut und eine Verbesserung der Bildung würde eine breitere Mittelschicht mit weniger Kindern zufolge haben. Experten schätzen, dass seit 1960 etwa 500 Milliarden Dollar nach Afrika geflossen sind, ohne merkliche Wirkung. Nur eine Politik, die die Afrikaner nicht in eine Rolle des Spendenempfängers zwingt, sondern ergänzend zu den Finanzhilfen zu Eigeninitiative und Eigenverantwortung veranlasst, wird Afrika zu mehr Wohlstand und Attraktivität verhelfen

Energiewende und Umweltzerstörung

Umwelt- und Artenschutz sollten  im Unterschied zu heute konsequent verfolgt werden.

Volksbefragungen zu Umweltaktionen  wie „ Rettet die Bienen“ auf der einen Seite und auf der anderen Seite die in den Medien kaum kommentierte  rücksichtslose Zerstörung  von idyllische Naturlandschaften,  durch die Erstellung von zigtausenden von Windrädern, zur höchst unsicheren Realisierung der Energiewende wird von vielen  als inkonsequent,  heuchlerisch und feige empfunden. Dies umso mehr als diese Vorhaben  von den großen Umwelt-und Naturschutzverbänden  BUND und NABU unterstützt werden

Die Windräder in Deutschland, deren aktuelle  Zahl bei weitem nicht ausreicht, um die Energiewende zu stemmen, schreddern schon heute pro Jahr u.a.

250 000 Fledermäuse,  12 000 seltene Greifvögel und 1 200 t Insekten  (18d).

Die Studie (18e) findet über die gesamten USA  (Auswertung 45 000 Turbinen) eine jährliche Kollisionsrate pro Windrad zwischen etwa 3 (Great Plains) und ca 8 (Kalifornien) Zusammenstößen . Überträgt man in grober Näherung einen Mittelwert von  ca 5 Kollisionen pro Windrad auf  die 30 00 Windräder, die sich aktuell in Deutschland drehen , so erhält man ca 150 000 getötete Vögel pro Jahr.

Die weltweit bisher (2016) größte Studie zu Kollisionsrisiken von Vögeln mit Windrädern mit Schwerpunkt Schleswig-Holstein (Auftraggeber Bundeswirtschaftsministerium) stellt  allein  für das nördlichste  Bundesland mit etwa 3000 Windrädern jährlich 1600 tote Mäusebussarde durch Windkraftanlagen fest (18f). Das folgende Video  veranschaulicht die Gefahr für die großen Greifvögel durch Windturbinen, deren Rotorspitzen Geschwindigkeiten zwischen 200 km/h und 300 km/h erreichen können.

Nun planen die Klimaschützer mindestens weitere 30 000 Windkraftanlagen zu erstellen und damit die Natur zu zerstören und Deutschland in eine industrielle Geisterlandschaft zu verwandeln. Es erscheint im Hinblick auf die Erhaltung der Naturlandschaft sowie der Artenvielfalt absolut unverständlich, ja beschämend, wenn diese Pläne von den Umweltverbänden BUND und NABU unterstützt werden.

Quelle: https://cdn.pixabay.com/photo/2017/08/27/15/38/wind-power-plants-2686454_1280.jpg

James Lovelock einer der Gründerväter der grünen Bewegung und Symbol im Kampf gegen den Klimawandel in den 1960ern schreibt im Dezember 2012 (18h):

„Ich bin ein Umweltschützer und Gründungsmitglied der Grünen, aber ich neige mein Haupt in Scham bei dem Gedanken, dass unsere ursprünglichen guten Absichten derart missverstanden werden. Wir haben niemals eine fundamentalistische grüne Bewegung beabsichtigt, die alle anderen Energiequellen als die der Erneuerbaren Energien ablehnt, noch haben wir erwartet, dass die Grünen unser ökologisches Erbe von unschätzbarem Wert wegwerfen. […] Wir müssen dafür Sorge tragen, dass die sich drehenden Windmühlen nicht wie die Statuen auf den Osterinseln werden – Denkmäler einer gescheiterten Zivilisation.“

Das Problem bei der Klimafrage

Bei der  Klimaentwicklung besteht Konsens , dass sich die Erde seit Mitte des 19. Jahrhunderts erwärmt hat und dass CO2 ein Klimagas ist, das wahrscheinlich zum Temperaturanstieg von heute knapp 1°C mit beigetragen hat.

Der Punkt, bei dem  die Meinungen der Experten auseinandergehen, ist: In welchem Umfang ist der Mensch und damit das „menschengemachte“ CO2 für die globale Erwärmung verantwortlich?

0.04 % der Atmosphäre bestehen aus  Kohlendioxid , wovon aktuell etwa 10%  auf den Menschen zurückgehen (121).

https://judithcurry.com/2015/05/06/quantifying-the-anthropogenic-contribution-to-atmospheric-co2/

CO2 ist absolut lebensnotwendig für das pflanzliche und tierische Leben auf der Erde. Aus Kohlendioxid und Wasser wird von den Pflanzen, unter Lichteinfluss, in der sog Photosynthese, Zucker/Stärke für das Pflanzenwachstum erzeugt. Nebenbei fällt noch Sauerstoff an, den Tiere und Menschen zum Leben brauchen. Das haben  nun NASA Wissenschaftler mit Satellitenaufnahmen eindrucksvoll  veranschaulicht. Sie stellen nämlich fest,  dass in den letzten 35 Jahren die Erde wegen des höheren CO2 Gehalts der Luft stärker ergrünt ist.

-Zuverlässige Prognosen erfordern zuverlässige Rechenmodelle

Wenn man  die Diskussion der Experten verfolgt  und versucht den physikalisch technischen Hintergrund zu verstehen, dann bestätigt sich zuerst einmal die große Komplexität des Themas. Gespeist durch die Sonnenenergie bestimmen Strömungen und Oszillationen der Atmosphäre sowie der Ozeane das Geschehen. Aufgrund dieses komplexen Charakters kann man das Klima nicht hinreichend durch Laborsimulationen reproduzieren. Man ist darauf angewiesen  rechnerische Klimamodelle zu entwickeln, die aber nicht alle der zahlreichen  klimarelevanten Parameter und Rückkopplungsprozesse  enthalten können (Änderung der Sonnenaktivität, kosmische Strahlung, Wolkenbildung, Aerosolgehalt der Luft…) und versucht in sog Szenarienrechnungen das zukünftige Klimaverhalten  zu prognostizieren. Bislang lagen die Ergebnisse der Szenarienrechnungen für die kurz-bis mittelfristige Entwicklung jeweils über dem realen Temperaturanstieg und mussten mit Korrekturen der Realität angepasst werden.

Das untenstehende Bild zeigt mehr als 100 Klimasimulationen, die  nahezu alle über den gemessenen Erwärmungen liegen

https://www.drroyspencer.com/2019/12/cmip5-model-atmospheric-warming-1979-2018-some-comparisons-to-observations/

So ist z.B. noch endgültig zu klären,  inwieweit das Treibhausgas CO2 mit den anderen Treibhausgasen Wasserdampf, Methan und Lachgas wechselwirkt. Ist diese Rückkopplung positiv verstärkend oder negativ abschwächend ? Unsicher ist auch der kombinierte  Einfluss der Wolken: Einerseits halten die Wolken  die sichtbare Sonneneinstrahlung ab (zumindest teilweise), andererseits reflektieren sie die  IR- Strahlung der Erde partiell auf die Erde zurück , verringern damit die Abstrahlung in den Weltraum.

Der Einfluss der Sonne auf die globale Erwärmung

Dass die solare Strahlung, die über Jahrmillionen das Klima von Eiszeiten und Warmperioden bestimmt hat, heute keinen  Einfluss mehr hätte, ist extrem unwahrscheinlich.

Die Klimaereignisse der jüngeren Geschichte, so die sog. mittelalterliche Warmperiode, die bei gleichzeitiger hoher Sonnenaktivität stattfand, sowie die kleine Eiszeit, die sich bei geringer Sonnenaktivität ereignete, scheinen diese Vermutung zu bekräftigen.

In den letzten Jahren haben die Klimaforscher den Einfluss der Sonne mehr und mehr in den Mittelpunkt ihrer Untersuchungen gestellt. Seit dem Jahre 2015 sind mehr als 500 wissenschaftliche Veröffentlichungen erschienen , die in der Sonne die zentrale Ursache für den Klimawandel sehen und die die Rolle des CO2 als alleiniger oder hauptsächlicher Verursacher verneinen.

Dabei  sind verschiedene bis jetzt nicht diskutierte  Mechanismen vorgeschlagen worden, wie die Sonnenaktivität  auf das Klima der Erde wirkt. Neben der direkten  Sonneneinstrahlung im Sichtbaren und IR sind auch die UV- Strahlung und ihre Wechselwirkung mit der Erdatmosphäre (Einfluss auf die Ozonschicht) und  kosmische Einflüsse wie Sonnenwind und kosmische Strahlung auf die Wolkenbildung mit in Betracht ziehen (siehe Kapitel 4.2.6).

Ergänzend gibt es zunehmend Messungen, die die Schwankungen der Sonnenintensität , im Klima-und Wettergeschehen der Vergangenheit und Gegenwart nachweisen. Sie betrachten z.B. die Schwankungen der Sonnenintensität  durch die mittelfristigen Sonnenzyklen (bestimmt durch  die großen massenreichen Planeten Jupiter, Uranus und Neptun), die abkühlende oder erwärmende Wirkung der Bewölkung , deren Ausbildung  durch die  kosmische Strahlung und  den Sonnenwind beeinflusst wird, wie auch  den Impakt der  Sonne auf die Oberflächentemperaturen der Ozeane. Eine kleine Auswahl dieser Untersuchungen finden Sie im Technischen Hauptteil. Ergänzend noch der Hinweis , dass die Verlangsamung des globalen Temperaturanstiegs ab etwa 1998 (Hiatus) mit einer Abschwächung der Sonnenaktivität zusammenfiel .

Die  Diskussion zwischen „Klimaalarmisten“ und „Klimaleugnern“.

Die Überschrift ist bewusst polemisch gestaltet. Um diese Polemik aus dem Spiel zu nehmen wird im weiteren zwischen „Klimaschützern“ und „Klimarealisten“ unterschieden.  „Klimarealisten“ ist die Bezeichnung, den  die deutsche Klimawandel- Skeptikerin Naomi Seibt  für die Kritiker der Kohlendioxidhypothese vorschlägt.

Während zu Beginn der Arbeiten des IPCC  noch die verschiedenen Theorien und Konzepte  unter den Fachwissenschaftlern ausgetauscht wurden, so hat  das Thema inzwischen ein Eigenleben gewonnen. Die wissenschaftlichen Diskussion , die manchmal auch in einen Streit ausartete, siehe Climategate, existiert nicht mehr . Es hat sich eine verfestigte Ideologie entwickelt, die auf einem „Dogma“  der Klimaschützer basiert

Es gibt eine globale Erwärmung des Planeten Erde, die durch das menschenerzeugte CO2 verursacht ist. Wenn  diese nicht-natürlichen Emissionen nicht radikal zurückgefahren werden, ist die Existenz der Menschheit bedroht 

An diesem Dogma darf  nicht gerüttelt werden, jede Person, die dies tut ist ein „Klimaleugner“ und in wird in manchen Fällen persönlich diffamiert. So hat  die Klimaschutzbewegung  den Status und den Charakter einer Religion angenommen, deren Glaubenssätze nicht infrage zu stellen sind.

Beim Weltwirtschaftsforum Januar 2020 in Davos  sorgte sich Angela Merkel um eine „Sprachlosigkeit“ zwischen Menschen, für die der Klimaschutz höchste Dringlichkeit hat und denjenigen die den menschengemachten Klimawandel  verneinten .

Der neutrale Beobachter gewinnt den Eindruck, dass heute  von den  Klimaschützern jede wissenschaftliche Untersuchung und jedes Konzept, die das Kohlendioxid als alleinigen Verursacher der globalen Erwärmung infrage stellen aufs schärfste bekämpft wird .

Ein Eindruck dieser mangelnden Gesprächsbereitschaft erhält man, wenn man  die Diskussion zwischen einem deutsche Mitglied  des IPCC  und  dem Israeli Nir Shaviv, Professor und Chairman des Racah Instituts für Physik der Hebräischen Universität von Jerusalem, verfolgt Im November 2018 fand im „Umweltausschuss des deutschen Bundestages ein öffentliches Fachgespräch zur UN-Klimakonferenz COP24 in Kattowitz“ statt. Zu den Argumenten des anerkannten Fachmanns Shaviv fiel dem deutschen Vertreter nur die Qualifikation „ Quatsch“ und „ Mist“ ein. https://www.youtube.com/watch?v=FVQjCLdnk3k&feature=youtu.be  . Zur Farce wurde diese  unwürdige Diskussion  als ein  Vertreter der politischen Partei  „die Linke“ dem israelischen Physikprofessor Käuflichkeit unterstellte.

Die grosse Transformation zum Ökosozialismus

Der Klimawandel ist zu einer politischen Ideologie mutiert. Diese Ideokogie  ist für die Politik ungemein attraktiv, weil man so den Wähler mit dem unangreifbaren Ziel  die Welt zu retten, lenken kann, ohne direkte eigene Verantwortung zu übernehmen. Für linke Parteien , die den globalen Sozialismus anstreben ist es die ideale Umgebung, um  nach dem Scheitern des Sozialismus russischer Prägung  einen Ökosozialismus einzuführen, in dem alle Mitglieder der Gesellschaft die gleiche nachhaltige Lebensweise führen.

Deutschlands Beitrag zur Temperaturerwärmung 0.01 °C

Wie Sie, lieber Leser, wissen, ist der zu „beseitigende“ deutsche Anteil am weltweiten Treibhausgasausstoß extrem klein, mit nur 2,3 % in 2016. Das bedeutet, würde es uns gelingen von heute auf morgen die deutschen Kohlendioxidemissionen auf Null herabzufahren, würde das einer Temperaturerniedrigung von maximal etwa 0,01 °C entsprechen, die in der Praxis nicht bemerkbar wären. (20)

(Wikipedia Seite: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_größten_Kohlenstoffdioxidemittenten )

Sollten wir in etwa 30 Jahren mit extremen Kosten und persönlichen Entbehrungen den ganzen menschengemachten deutschen CO2 Ausstoß auf Null gebracht haben, wird alleine China innerhalb eines Jahres seinen CO2 –Ausstoß um diesen Betrag vermehrt haben. Erreichte globale Verbesserung „Null“, ein Deutschland in einer verwüsteten Landschaft , ausgeblutet durch die ungeheure Kosten einer „nachhaltigen“ Deindustrialisierung. Warum überzeugt dieses Argument nicht  im geringsten die deutsche  Politik ? Warum nimmt sie lieber Verluste von Billionen Euro in Kauf, ohne irgendetwas in der Welt zu verbessern ?

Ist vielleicht die  Rettung der Welt  gar nicht das Ziel? Geht es im Grunde um etwas anderes ?

Wie bereits festgestellt, wird speziell die Hypothese, die in der Sonne die wesentliche  Ursache der Erwärmung sieht und das CO2 als Hauptursache verneint, aufs Schärfste bekämpft. Warum?   

Wenn  das CO2 die Ursache für eine eventuelle Erwärmung ist, kann der  Staatsbürger verantwortlich gemacht werden. Ist aber die Sonne die Hauptursache, kann man dem Steuerzahler dafür keine Schuld aufbürden, dann ist es die Natur,  die die Richtung vorgibt.

Sollte vielleicht der globale Superstaat, von dem der Historiker Wippermann spricht (siehe Abschnitt 6.1.),  das wirkliche Ziel sein ?  Und der Klima-Alarmismus  zu nichts anderem dienen, als die Bevölkerung unter Druck zu setzen, dass sie bestimmte politische Maßnahmen (z.B. Auflagen zur Einschränkung der persönlichen Freiheit, Politik der Globalisierung) mitträgt?

Die Kommunikation der Angst

Das Marketing-Aushängeschild der Klimaschützer  ist der schwedische Teenager Greta Thunberg , der im September 2019  bei der UNO Versammlung in  New York und Januar 2020 beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos den Politikern und Wirtschaftsbossen in emotionalen Reden vorwarf nichts ausreichend gegen den Klimawandel zu tun.

In New York  klagte  die Klimaaktivistin Politiker und Wirtschaftsunternehmen an und erklärte :

„Wie konntet Ihr es wagen, meine Träume und meine Kindheit zu stehlen mit Euren leeren Worten? Wir werden Euch das nie vergeben!“

Im Davos beim Weltwirtschaftsforum 2020 drohte Sie „ I want you to feel the fear I feel every day and then I want you to act!“

Und Angst zu schüren ist auch das Mittel der Klimaschützer um  ihr Dogma durchzusetzen.

Jedes von der Norm abweichende  Wetterereignis wird heute als Zeichen der menschengemachten Katastrophe dargestellt: Ein Jahr mit großer Dürre, mehrere sehr heiße Tage nacheinander, Waldbrände, Hagelschläge und Überschwemmungen, die in der Erinnerung so heftig nie vorgekommen sind usw.

Es gibt  jedoch heute  keine  eindeutigen statistisch belegten Hinweise, dass die Zahl der Dürren, Stürme oder Orkane, sowie die Häufigkeit der Starkregen zugenommen hat.

Nach Jahrzehnten der Sicherheit und des Wohlstands  in Deutschland  ist Angst ein wirksames Mittel , um die  Bevölkerung zu  einer gemeinsamen Bewegung zu motivieren.

Schon 1972 zeichnete  die Denkfabrik „Club of Rome“ ein Szenario vom Ende der Ressourcen  Erdöl, Erdgas , Kupfer, Blei, Wolfram  bis zum Ende des 20 Jahrhunderts und forderte planwirtschaftliche Regeln. Andere Angstszenarien der jüngeren Vergangenheit mit starker Resonanz in Deutschland waren  der  saure Regen und das Waldsterben der 80 Jahre  , das Ozonloch , und schliesslich die Bedrohung durch die Kernenergie.

Nun wird die aktuelle Klimaänderung als menschengemacht interpretiert, die , wenn nicht eingeschritten wird, den Untergang der Menschheit bedeutet und  Politiker  geben vor das Klima  verändern zu können.

Der IPCC, der sog Weltklimarat ist eine politische Organisation, von der UNO ins Leben gerufen . Die Grundeinstellung gewisser Strömungen des IPCC wird durch Bemerkungen von Berufs-und Wissenschaftspolitikern charakterisiert.

„Ein weltweiter Klimaschutzvertrag muß geschlossen werden, auch wenn es keinen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz des Treibhauseffektes gibt“. (Richard Benedick, Präsident des nationalen Umweltinstituts)

 „Solange wir keine Katastrophen ankündigen, wird niemand zuhören.“ (John Houghton, Vize-Präsident des IPCC , 1994)

Wir feuern Bilder ab statt Raketen – Meinungsbomben, die von den Medien geliefert werden.“ (Robert Hunter, Greenpeace, Sink the Rainbow, von John Dyson, London, 1986)

Passend zum Szenarium  der grossen Transformation gibt es  Überlegungen  von IPCC-Mitgliedern , dass zur Durchsetzung von Klimazielen nicht die demokratische Regierungsform, sondern ein autoritäres System , ähnlich wie in China, die erforderliche politische Organisation wäre (42).

Die Welt retten und Deutschland zerstören ?

Rettet unseren Planeten für zukünftige Generationen, ist eines der Zielvorgaben der Klimaschützer. „Zerstört die kapitalistische Wirtschaft und Industrie  und ersetzt sie durch nachhaltige Projekte, um unsere  Umwelt und die Zukunft folgender Generationen zu erhalten“ ist die Devise linker Populisten. Gleichzeitig unterstützen Politiker und Journalisten in Deutschland eine Windkraftlobby , die ihren Gewinn aus einer rücksichtslosen Ausbeutung und Zerstörung der Natur erzielt.

Die Weltbevölkerung zählt heute knapp 8 Milliarden und wird nach Schätzungen der UNO im Jahre 2050 etwa 9,6 Milliarden Menschen  erreichen, 2,4 Milliarden mehr als 2014  (statista). Zu Beginn  des 19 Jahrhunderts, also vor der industriellen Revolution bevölkerten nur knapp mehr als 1 Milliarde unseren Planeten .

Die FAZ schreibt „Der technische Fortschritt und die Erfindungsgabe der Menschen ermöglichen es, mit Knappheiten umzugehen. Heute leben mehr Menschen denn je in relativem Wohlstand, weil das rasante Wachstum der Schwellenländer Hunderte Millionen aus der Armut gehoben hat. Die (fossilen) Ressourcen sind zwar knapp und werden teurer, sind aber noch keineswegs erschöpft, wie die apokalyptischen Szenarien der Club-Wissenschaftler vor vierzig Jahren besagten ( 122  ).

Um den zukünftigen Generationen ein menschenwürdiges Leben zu erlauben und um die aktuell noch existierenden Ungleichheiten zu beseitigen, muss der industrielle Fortschritt weiterentwickelt werden. Wer glaubt die Technologie sei eine Feind der menschlichen Entwicklung und darum sei auschliesslich  eine grün-nachhaltige Wirtschaft mit persönlicher Selbstbeschränkung der Bevölkerung die Lösung, unterliegt einem folgenschweren Irrtum.

Eine planwirtschaftlich Deindustrialisierung Deutschlands wird Deutschlands Wohlstand vernichten. Der Beginn war der Ausstieg aus der Kernergie. Deutschland verabschiedete sich damit von einem 300 Milliarden schweren Technologiebereich und schickte sein know how mit einem Teil der hochqualifizierten Wissenschaftler über die Grenzen ins Ausland.

Zur Zeit ist Deutschland dabei  ein weiters  Standbein unserer  Industrie zu zerstören,  die Automobilindusztrie, und das in einer Phase des coronabedingten wirtschaftlichen Absturzes (122a). Die deutsche  Schlüsselindustrie Automobilherstellung  erwirtschaftet einen Umsatz von gut 400 Milliarden Euro, 1,8 Millionen Arbeitsplätze sind in Deutschland direkt oder indirekt von der Autoproduktion abhängig . Bei einem  Verbot des Verbrennungsmotors wären mehr als 600.000 industrielle Arbeitsplätze gefährdet (123).

Noch ist es nicht soweit, aber die Staaten der EU haben, unter Mitwirkung Deutschlands, beschlossen, dass ab 2030 Neuwagen einen, im Vergleich zu 2020, 35% niedrigeren CO2 Ausstoß haben müssen. Für Benzinmotoren ist diese Bedingung nach Meinung der Experten technisch nicht erfüllbar.

Da dieser Grenzwert nicht für das einzelne Auto gilt, sondern für die gesamte Produktpalette, beschließt der VW Vorstand ,  bis 2030 mindestens 40% seiner Modelle als Elektroautos zu fertigen, um für den gesamten Flottendurchschnitt den Grenzwert einzuhalten. Dass es VW nach der Umstellung gelingen wird, seine Stellung  als Weltmarktführer für Automobile (Verbrennung und Elektro) zu halten ist sehr unwahrscheinlich. Schon heute ist China  die unumstrittene Nummer 1 in Sachen Elektromobilität. Zu Beginn 2019 beträgt sein Weltanteil etwa 50% (124).

Ein, Land, nein der gesamte Kontinent Europa ersetzt die Regeln des Marktes  durch eine ideologische Planwirtschaft und nimmt Hunderttausende von Arbeitslosen in Kauf.

Die in Deutschland vorherrschende Technologiefeindlichkeit befördert  die Zerstörung unserer Industrie, die Vernichtung unseres Wohlstands.

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen SRU, der die Bundesregierung berät, empfiehlt „ das Wohlstandsverständnis in Deutschland zu erweitern, die Lebensqualität darf nicht auf finanzielle Messgrößen reduziert werden. So sollte z. B. auch die Nachhaltigkeit Berücksichtigung finden.“ (118 a)

Drei Grafiken zum Wohlstand in Deutschland

Das Thema deutscher Wohlstand kann auf dieser Webseite nicht eingehend behandelt werden.

Aber vielleicht können die 3 nachfolgenden Grafiken Sie von der Zweifelhaftigkeit  der immer wiederkehrenden Behauptung der Politiker  überzeugen : „Deutschland ist ein reiches Land“,  wenn es darum geht die Zahlungen für internationale und globale Pojekte  zu rechtfertigen.

Im Nettogeldvermögen (Median) liegt Deutschland auf Rang 20 , mit der Hälfte des italienischen Vermögens (125). Wenn man das Durchschnittsvermögen betrachtet liegt Deutschland auf Rang 18 immer noch hinter Frankreich und Italien. Was die Rentenzahlungen anlangt liegt  Deutschland mit etwa 50% des letzten Nettogehalts  am Ende der europäischen Tabelle (126) .

Spitzenreiter ist Deutschland,  zusammen mit Belgien, im Hinblick auf die Steuer-und Abgabenlast (Staatsquote) von etwa 50% (126).

Das Thema „Deutscher Wohlstand“ wird im Hinblick auf die Gesamtkosten der Energiewende in Billionenhöhe nur angeschnitten, eine ausführliche Diskussion des Themas erfolgt in (126a).

Die Konkurrenz setzt weiter auf  Wachstum

In meiner  jahrzehntelangen internationalen Tätigkeit beim Weltmarktführer der augenoptischen Industrie  hatte ich die Gelegenheit viele internationale Märkte kennen zu lernen, so den ungezügelten Ehrgeiz der Chinesen den Westen zu überholen und auch  den Professionalismus der US -Wirtschaft. Auch diese Volkswirtschaften werden in der Nach-Coronaphase leiden , speziell die USA. Beim Wiederaufbau ihrer Wirtschaft werden aber keine grünen Nachhaltigkeitsstrategien den Wiederaufschwung bremsen . Ihr Ziel wird sein: Marktdominanz durch fortgesetztes Wachstum . Und dieser Konkurrenz wird  Europa sich stellen müssen.

Überdies müssen China und die USA keine Ziele hinsichtlich der CO2- Emissionsreduzierungen erfüllen, obwohl der CO2- Ausstoß dieser beiden Länder zusammengenommen  über 40 % beträgt , nahezu 20 mal soviel wie der Deutschlands .

Der Pariser Klimavertrag erlaubt  China  Sonderrechte beim Treibhausgasausstoß, weil dem Land weniger historische Verantwortung für den Klimawandel zukommt. Ironischerweise ist der steile Anstieg der CO2- Emissionen ab Mitte des 20, Jahrhunderts auf einen steilen Anstieg der fossilen Brennstoffe in China zurückzuführen und heute ist China der Weltmeister im Erstellen von modernen Kohlekraftanlagen, sowohl in China wie im Ausland (z.B. Afrika))

Die Amerikaner haben sich unter Donald Trump von den Pariser Restriktionen befreit, um ihre Industrie zu schützen und konkurrenzfähig zu halten.

Und wenn von der deutschen Politik behauptet wird , das deutsche Vorbild finde weltweit Nachahmer….. so ist zu sagen : Natürlich entwickeln auch andere Länder umweltfreundliche Energien, aber in einem marktwirtschaftlichen Umfeld und nicht in einer sozialistischen Planwirtschaft mit Vorschriften und Verboten . Und überdies stützen sich all die bedeutenden Wirtschaftskonkurrenten  auf die Atomenergie, die heute einen hohen Standard an Sicherheit erreicht hat.

Deutschlands Ausstieg aus der Kernergie war die katastrophalste wirtschaftliche Entscheidung die das Hochtechnologieland Deutschland jemals gefällt hat und ist der Hauptgrund für die immensen Kosten, die auf Deutschland für die Reduzierung der CO2 Emissionen zukommen.

Sogar die deutsche Regierung bremst ein (127) und stellt eine berechtigte Frage :

„Was bringt es, wenn wir das Klima schützen, andere Staaten aber weniger ambitionierte Ziele haben?

Wichtig ist, dass für die Unternehmen international gleiche oder zumindest ähnliche Klimavorschriften gelten. Das heißt beim internationalen Klimaschutz: Es muss vergleichbare Verpflichtungen für alle großen Emittenten geben. Andernfalls bezahlen wir die Klimaschutzmaßnahmen, die wir im Interesse der Weltgemeinschaft durchführen, gegebenenfalls sogar mit dem Verlust von Arbeitsplätzen. Hier ist die Politik international gefragt, denn auch nur annähernd gleiche klimaschutzpolitische Rahmenbedingungen sind derzeit in weiter Ferne.

Eine einseitige Verschärfung des EU-CO2-Reduktionsziels auf 30 Prozent zum Beispiel würde zum Wettbewerbsnachteil für die EU werden, wenn andere Staaten nicht nachziehen. [Japan und Kanada haben das Kyoto-Protokoll verlassen].“

Wenn heute in den Zeiten der Coronakrise in sog Talkrunden von Leuten, die nie in der freien Wirtschaft tätig waren, gefordert wird, nach der Krise nicht wieder die erfolgreiche  deutsche Industrie der Vorkrisenzeit, sondern vor allem eine mittelfristig nachhaltige Wirtschaft zu fördern, dann kann man  nur den Kopf schütteln.

Bis zur Konkurrenzfähigkeit dieser neuen Technologien  (wenn sie denn wirklich zukunftsträchtig sind) wird Zeit benötigt und während dieser Zeit müssen Gehälter gezahlt werden und Investitionen getätigt werden, um  Marktposition und Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Die dominante Marktstellung der deutschen Industrie ist mehr als gefährdet .

Betrachtet man speziell die Automobilindustrie, so wird die planwirtschaftlich erzwungene Umstellung auf Elektromobilität das Renomme der deutschen Automarken entwerten und was das technische know how  (Patente, technische Markterfahrung) anlangt, so haben schon heute chinesische und amerikanische Firmen bei den Elektroautos einen Marktvosrsprung.

Beispiele von Pressepopulismus

Die drohenden dunklen Wolken sind nicht CO2, denn CO2 ist unsichtbar, es handelt sich um unschädlichen Wasserdampf aus Kühltürmen


Die Behauptung, dass der Eisbär durch den Klimawandel ausstirbt ist eine Mär. Seit dem steilen Temperaturanstieg Mitte des 20. Jahrhunderts hat sich die Eisbärenpopulation verfünffacht

https://www.itv.com/news/2015-03-25/air-pollution-linked-to-stroke-risk/ https://fee.org/articles/the-myth-that-the-polar-bear-population-is-declining/

Noch einmal die wesentlichen Punkte

Es folgt eine Zusammenfassung der Schlüsselargumente

  • Das Klima ist keine Konstante, es hat sich in der Vergangenheit ohne menschengemachtes CO2 regelmäßig verändert  und wird sich auch in Zukunft ändern (Bild 9 und Bild 15)
  • Die Ursache für diese Änderungen waren und sind mit großer Sicherheit direkte oder indirekte Folgen der Schwankungen der Sonnenaktivität . Der Einfluss der Sonne ist also nicht konstant, er ändert sich. (Bild 2) Speziell im 20. Jahrhundert war die Strahlungsintensität stärker als in den Tausend Jahren zuvor .
  • Es gibt keine gesicherten  Hinweise , dass in der Vergangenheit (Bild 9 und Bild 10)  Änderungen  des natürlichen CO2-gehalts  der Atmosphäre die Ursache  für die Klimaänderungen waren , aber es ist ziemlich sicher, dass  in manchen Phasen der Erdgeschichte der CO2- Gehalt als Folge von Temperaturveränderungen variiert hat.
  • CO2  ist ein Klimagas ist und hat wahrscheinlich eine verstärkende Wirkung auf die Erderwärmung
  • Die entscheidende Frage ist jedoch: Ist CO2 der Hauptverursacher der Erwärmung ?
    Dass sich die globale Temperatur erhöht, dass Gletscher abschmelzen und sich die Pole erwärmen ist kein Beweis , dass dies allein wegen des steigenden CO2-Gehalts erfolgt. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass der wesentliche Einfluss die Sonnenaktivität  ist. Auch der Anstieg des Meeresspiegels existierte bereits im 18. Jahrhundert vor der industriellen Revolution mit Zuwachswerten wie im 20. Jahrhundert.
  • Es ist also durchaus möglich, sogar wahrscheinlich, dass wenn wir weltweit den industriebedingten CO2-Ausstoß auf  Null heruntergefahren haben , sich  die Erde weiter erwärmt, wie sie es schon in manchen Phasen  der Vergangenheit getan hat
  • Die Klimalobby in Deutschland verteidigt kompromisslos das Dogma: Die aktuelle globale Erwärmung ist ausschließlich durch menschengemachtes CO2 verursacht. Wenn die CO2 Emissionsewerte nicht bis etwa 2050 radikal verringert werden, so droht eine menschenbedrohende Katastrophe ( Überschwemmungen durch Meeresspiegelanstieg sowie verstärkte Extremwetterereignisse ( tropische Stürme, Dürren, Starkregen …..))
  • Die Klimalobby verweigert die Diskussion von abweichenden Hypothesen, das Dogma wurde zum politischen Leitziel erklärt und wird von Politikern, linksgrünen Journalisten  und Vertretern der Umweltindustrie  durch Vorschriften und Verbote  umgesetzt z.B. CO2 Bepreisung, EEG Umlage , geförderte Umweltzerstörung durch Windkraft, Verteuerung von Flügen, Forderungen  Fleisch zu verteuern und sich vegan zu ernähren, Empfehlung einer teuren  Elektromobilität ohne Infrastruktur und CO2 Neutralität usw ).
  • Es ist absolut sicher, dass die Reduktion der deutschen Kohlendioxidemissionen auf Null nichts am Weltklima ändern wird . Kein anderes Industrieland hat den deutschen Weg eingeschlagen oder  betrachtet dieses Vorgehen als Vorbild.
  • Relativ sich aber ist, dass wir mit der sog. Energiewende Deutschland, wie es heute existiert, zerstören:
    • durch die Zerstörung unserer Natur: Verwandlung von Wiesen und Wäldern in eine Industrielandschaft und Auslöschung der Vielfalt der Tierwelt.
    • Zerstörung unserer Industrie und Wohlstandsverlust durch technologiefeindliche Planwirtschaft
  • Wir sollten den CO2 -Ausstoß verringern, aber mit Augenmaß, und ohne  der Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie zu schaden. Hierzu  gibt es auch einen globalen Konsens und die Basis für eine globale Kooperation.
  •  Die Wiedereinführung der Kernergie würde fast alle obigen Probleme lösen.  Siehe dazu im technischen Hauptteil unter Kapitel 5.5 die Beschreibung einer neuen deutschen Innovation, dem Dual- Fluid-Reaktor
    • Relativ problemlose Reduzierung des CO2
    • keine Gefahr von Dunkelflauten
    • keine Zerstörung unsere Natur durch zigtausende 150 m hohe Stahlmonster
    • Erhalt der Tierwelt
    • Abwehr des Ökosozialismus, d.h. Erhalt des deutschen Wohlstands und der persönlichen Freiheit

Es werden übrigens zur Zeit in zunehmendem Maße Studien veröffentlicht, die feststellen, dass nach der starken Sonnenaktivität im 20. Jahrhundert in den folgenden Jahren einen Minimum der Sonnenstrahlung, vergleichbar mit der Kleinen Eiszeit mit dem Maunder Minimum im späten 17. Jahrhundert, auf die Erde zukommt wird (127a).

Um sich eine endgültige Meinung zu bilden, folgender Ratschlag: Lesen Sie verschiedene Beiträge über die Klimaforschung, auch  wissenschaftliche Veröffentlichungen, z.B. mit Hilfe des technischen Hauptteils dieser Webseite. Das ist manchmal sehr trocken, aber sehr aufschlussreich. Seien Sie bitte kritisch und gebrauchen Sie Ihren gesunden Menschenverstand. Über dieses Thema  wird sehr viel einseitig und alarmistisch berichtet, sowohl  von Politikern, wie auch von der Lokalpresse und dem öffentlichen Fernsehen.

Die Beispiele der beiden obigen Fotos „Pressepopulismus“  sind noch relativ trivial, es werden aber weitaus ernstere Sachverhalte verzerrt dargestellt

Unterstützen Sie  die jungen Leute Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften zu studieren. Lassen Sie sich nicht erklären der Ökosozialismus wäre die Lösung. Es geht um die Zukunft der nachfolgenden  Generationen, aber anders als wie uns das linksgrüne Ideologen klarmachen wollen.

Zum Abschluss noch 2 Meinungen, die das Gesagte abrunden sollen.

Zuerst würde ich Ihnen vorschlagen sich die Meinung eines ausgewiesenen Geowissenschaftlers und Klimafachmanns, Stefan Kröpelin, anzuhören, zu dessen Arbeitsschwerpunkten auch das Klima der Wüste in Afrika gehört. Dazu folgen Sie bitte dem nachfolgenden Link. Sie werden überrascht sein, was dieser Praktiker zu den Klimaänderungen und der Art, wie die Gesellschaft darauf reagiert, zu sagen hat. Interessant vor allem seine Meinung zu den sog. Klimaflüchtlingen.

https://podcasts.rp-online.de/gutleben/2019/04/18/033-vom-18-04-2019-warum-es-durch-den-klimawandel-bald-keine-wuesten-mehr-geben-koennte/

Abschließend soll noch ein Historiker zu Wort kommt, der das Klima der Vergangenheit nicht aus Messungen rekonstruiert, sondern dazu geschichtliche Ereignisse heranzieht.

Professor Dr. Wolfgang Behringer, der u.a. die Klimaänderungen der letzten Jahrhunderte und ihre Auswirkungen auf Kultur und Geschichte untersucht hat, stellt in einem Gespräch fest (128):

„Es gibt, was das Klima angeht, keine Sicherheit. Die Natur ist nicht auf ein bestimmtes natürliches Klima festgelegt“

Im Hochmittelalter etwa sei es deutlich wärmer gewesen als heute.

„Die Erdbestattungen der Wikinger auf Grönland aus dieser Zeit liegen heute im Permafrost und können kaum ausgegraben werden.“

Auf die Warmzeit im Mittelalter folgte eine lange Kaltperiode: die Kleine Eiszeit. Beginnend mit dem 14. Jahrhundert, dauerte sie fast sechshundert Jahre. Sie verzeichnete dramatische Kälteeinbrüche, so von 1560 bis 1630 und in den Jahren von 1675 bis 1715. Die Sommer waren regnerisch und kalt, im Winter froren Flüsse und Kanäle zu Eisstraßen.

„Am Weinanbau lassen sich die Klimaschwankungen ablesen“, erläutert Behringer. So wurde im Hochmittelalter bis nach Norwegen Wein angebaut

Zur Erinnerung, wir leben heute in einer Warmphase nach der kleinen Eiszeit . Während einer Warmzeit ist es normal, dass die Temperuren ansteigen. Auch der Anstieg des Meeresspiegels hat bereits gegen 1800, also vor der industriellen Erhöhung des CO2 Gehalts der Atmosphäre begonnen.

> weiter zu Anhang „Climategate“