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Hier finden Sie die Vorworte der vergangenen Aktualisierungen dieser Webseite, in chronologisch absteigender Folge:

Version Juli 2022

Die Bedrohung Deutschlands durch den Ökosozialismus

Seit der Einführung der Webseite Klima-die große Transformation ist auf die Bedrohung der Gesellschaft durch den Ökosozialismus hingewiesen und seine Entwicklung in Deutschland während der letzten Jahre beschrieben worden.

Gegenwärtig bilden Regierung und Opposition eine“ Einheitspartei im Hinblick auf Energiewende und Klimawandel“, bereit das aktuelle freiheitliche Deutschland zu opfern, um es in eine klimaverträgliche, nachhaltige Gesellschaft umzuwandeln.

Die Medien, soweit sie diese Thematik überhaupt bemerkten haben, haben die große Transformation als Verschwörungstheorie abgetan und der deutsche Bürger, von Natur aus unpolitisch, übernahm das, was Mainstream, Lokalpresse und ÖRR darboten.

Die grünrote Energiepolitik der letzten Jahre, begonnen unter Angela Merkel und fortgeführt durch die Ampel-Koalition, hat die Energiesicherheit Deutschlands abgeschafft. Für die selbstverschuldete Energieknappheit (siehe 8.8.1) macht man Putin und den Ukrainekonflikt verantwortlich und um „ Putin  zu ärgern“ empfiehlt Robert Habeck den Deutschen Energie zu sparen, so z.B. weniger zu duschen, die Raumtemperatur zu senken, mehr Homeoffice zu arbeiten und weniger Auto zu fahren.

Eine Politik, die bewusst die Gesellschaft spaltet

Obwohl die Weiterverlängerung der Atomkraftwerke möglich wäre, wird das dreist als nicht machbar erklärt. Die Erdgasvorräte Deutschlands auszubeuten wird abgelehnt, weil die Grünen gegen das Fracking sind. Die Gaspipeline Nordstream 2 bleibt geschlossen, um Putin zu bestrafen.

Also alle Möglichkeiten die Folgen der Gasknappheit abzumildern werden von der Politik abgelehnt. Stattdessen verkündet Habeck „Das wird Deutschland vor eine Zerreißprobe stellen“ Anstatt von Robert Habeck zu fordern diese Alternativlösungen zu nutzen   beginnen die deutschen Gemeinden  die ersten Wärmehallen für den kommenden Winter für ältere und notleidende Bürger zu planen und die Industrie fordert Priorität bei der Gaszuteilung gegenüber privaten Verbrauchern. Das alles wäre unnötig, wenn man auf Atomenergie, fracking, oder Gas über die Leitungen Druschba bzw. Nordstream 2 zurückgreifen würde. Diese Politik zerstört bewusst den Zusammenhalt der Gesellschaft.

In Schwedt erklärt Habeck der um ihre Arbeitsplätze bangenden Arbeiterschaft, dass das Ölembargo Russland hart trifft, im Widerspruch zu Meldungen, dass sie  Russland kaum schaden (siehe auch Kapitel 8.9.3). Aber mit Sicherheit wird dieses Embargo in Deutschland Arbeitsplätze kosten und das Vermögen der Bürger angreifen.

Den deutschen Firmen empfiehlt der Wirtschaftsstaatssekretär Patrick Graichen sich Notstromaggregate zuzulegen, um gegen eventuelle Stromausfälle gewappnet zu sein.

Diese  Energiespar -und Verzichtsmodelle entsprechen dem Vorgehen, das in der Studie des Umweltbundesamts zur Energiewende Mit Suffizienz mehr Klimaschutz modellieren   (siehe auch Kapitel 2.3.11.1) vorgeschlagen wird.

Ausschnitte aus der Studie:

Bereiche und mögliche Stellschrauben für Suffizienz

Verkehr Mobilität:

    • Verringerung der Neuzulassungen PKW
    •  Besteuerung PKW, Änderung Entfernungspauschale, Energiesteuern, PKW- Maut, Erhöhte Taktfrequenz ÖPNV, Tempo 30 in Städten
    • Größe  PKW 
    • Teuerer Parkraum für größere PKW, eingeschränkte Fahrbahnnutzung für nicht bedarfsorientierte PKW-Größe
    • Reduzierung der zurückgelegten Fahrstrecken 
    • Förderung  Heim-und Telearbeit
    • Reduktion Flugbewegungen
    • Erhöhung Luftverkehrssteuer, Verringerung Subventionen Flugbenzin
  • Landwirtschaft Ernährung
    • Änderung Transferzahlung Landwirte, Reduzierung des Fleisch- und Milchkonsums, maximale Tierzahl pro ha, höhere Stickstoffgrenzwerte, Erhöhung Mehrwertsteuer auf Fleisch, Futtermittelsteuer , Pflicht alles Futter selbst anzubauen , 
  • Gebäude Wohnen & Bau
  • Wohnungen,  weniger stark beheizen , Wohnfläche pro Kopf verringern, Förderung zur Teilung und Tausch und Wohnraum. Besteuerung Wohnraum, weniger Warmwasser benutzen und Warmwassertemperatur reduzieren
  • Elektrogeräte Zahl, Größe und Nutzung dem Bedarf anpassen, Teilen von Geräten,   
  • Reduzierung des Stromverbrauchs durch Reduzierung des elektrischen Wäschetrocknens, Reduzierung des Fernsehkonsums, Förderung von sharing- Angeboten, und Reparaturservices […]

The Great Reset in Deutschland

Das Endziel dieser Forderung die Bevölkerung zu mehr Suffizienz, also zu weniger Konsum und mehr Verzicht zu entwickeln, ist es die Weltwirtschaft in Richtung einer „faireren, nachhaltigeren und widerstandsfähigeren Zukunft“ umzuformen (siehe Kapitel 7.5), die sich auf Rassengleichheit, soziale Gerechtigkeit und den Schutz der Natur konzentriert. […] Eine solch umfassende Transformation erfordert die Änderung des menschlichen Verhaltens. […]

Diese Umformung ist der vom Weltwirtschaftsforum (WEF) unter der Leitung von Klaus Schwab vorgeschlagene Große Neustart (great reset) und ist ausführlich im Kapitel 7.5 beschrieben. Um sich davon zu überzeugen dass   dies auch ein  Ziel der aktuellen deutschen Politik ist , lese man  die Rede von Angela Merkel  beim WEF 2020 .

„  […] Klimaneutralität – die allermeisten Länder der Europäischen Union haben sich dazu verpflichtet. Die Kommissionspräsidentin war gestern hier und hat Ihnen den „Green Deal“ vorgestellt. Europa will der erste Kontinent sein, der CO2-frei, also emissionsfrei, lebt. Aber, meine Damen und Herren, das sind natürlich Transformationen von gigantischem, historischem Ausmaß. Diese Transformation bedeutet im Grunde, die gesamte Art des Wirtschaftens und des Lebens, wie wir es uns im Industriezeitalter angewöhnt haben, in den nächsten 30 Jahren zu verlassen […]

Das heißt also, wir werden dramatische Veränderungen erleben, ohne dass wir die Produkte, an die wir heute gewöhnt sind, aus der Hand geben müssen. Aber all das muss neu gedacht werden. Dafür müssen die staatlichen Rahmenvoraussetzungen geschaffen werden. Und auch die Wirtschaftsunternehmen müssen dazu bereit sein, sich auf einen innovativen Pfad zu begeben.“

Version Juni 2022.

Das jüngst von der deutschen Regierung in der EU gepushte und beschlossene Ölembargo ist eine Entscheidung gegen die Interessen Deutschlands. Sie ist eine Konsequenz der grünen Energiepolitik die mit ideologischem Eifer kurzfristig Versorgungssicherheit mit Erneuerbaren Energien durchsetzen will. Betrachtet man  kritisch die Ausbaupläne für Wind- und Solarenergie sowie die dazu beschlossenen Gesetze, so erkennt man, dass diese Politik zwangsläufig nur auf Kosten der Bevölkerung zu realisieren ist. Die folgenden Kapitel beschreiben die Gründe warum die grüne Energiewende die Natur  Deutschlands und den  Wohlstand seiner Bürger zerstören wird.

Im Folgenden des Vorworts finden Sie eine Zusammenfassung der neuen Unterkapitel 8.8-8.13 und deren Themen:

8.8. Die Energiekrise, Folge der grünen Energiepolitik

# Die Stromversorgung mit den erneuerbaren Energien Wind und Sonne funktioniert nur im Zusammenwirken mit konventionellen Kraftwerken (Gas, Kohle). Nur so kann zu jeder Tageszeit und jeder Wetterlage (beispielsweise auch nachts bei windstillem Wetter) brauchbarer Strom zur Verfügung gestellt werden.

# Mehr erneuerbare Energien, wie ständig von der Lobby der Erneuerbaren gefordert, bedeuten also auch mehr Gas-oder Kohlekraftwerke. Die deutsche Politik hat sich für Gas als konventionelle Energiequelle entschieden, was etwa 40 bis 50 neue Gaskraftwerke bis 2030 notwendig macht.

# Der Anstieg der Erdgaspreise auf den Großhandelsmärkten begann bereits im Oktober 2021 vor dem Ukrainekonflikt. Ursachen waren u.a. in Europa und vor allem in Deutschland das Abschalten von Kohlekraftwerken, der Wechsel von Kohlestrom auf Gasstrom, Unzureichend gefüllte Gasspeicher sowie eine spekulative Einkaufspolitik der EU-Staaten auf den Großhandelsmärkten für Erdgas.

So nahm Angela Merkel Russland gegen den Vorwurf in Schutz, dass die Preissteigerungen mit mangelnden Lieferungen zu tun haben könnten Sie verwies darauf, dass Europa sich weniger auf langfristigen Lieferverträge und mehr auf den Gaseinkauf auf dem Spot- Markt gestützt habe  (siehe Kapitel 7.12.2 dieser Webseite).

# Der Anstieg des Gaspreises wurde anschliessend weiter angeheizt durch Ankündigungen der Aussenminister Blinken, USA, und Baerbock, Deutschland, das Gasleitungsnetzwerk Nordstream 2 nicht zu genehmigen.

# Das von der Bundesregierung als Ersatz vorgesehene Flüssiggas LNG wird in den USA nach dem in Deutschland verbotenen fracking-Verfahren gewonnen und ist teurer und klimaschädlicher als russisches Erdgas.

# Auf Tichys Einblick schreibt Marco Gallina „Die Autorin fasst damit die abschreckende Energiepolitik des „alten Kontinents“ luzide zusammen, deren Vorreiter Deutschland ist. Die Fokussierung der Medien auf die fossilen Brennstoffe als Ursache der hohen Energiepreise klammert aus, dass Deutschland schon zuvor die höchsten Stromkosten hatte. Die Energiekrise ist nicht die Chance auf eine europaweite Energiewende, sondern der Beleg ihres Scheiterns. Nicht der Handel mit Russland, sondern die Unfähigkeit, alternative Erzeuger an das europäische Netz zu binden (Stichwort: Nabucco-Pipeline) sind der eigentliche Grund der Abhängigkeit. Während die Kernkraft weltweit ausgebaut wird, soll sie hierzulande eingemottet werden. Europa treibt sich mit seiner Ideologie in den Blackout – und Deutschland geht fahnenschwenkend voran.“

8.9. Das EU Ölembargo, eine Entscheidung gegen die Interessen Deutschlands 

8.9.2 Folgen für Deutschland: Raffinerie Schwedt Brandenburg

In Deutschland wird die Raffinerie im brandenburgischen Schwedt über die Druschba-Pipeline mit Rohöl aus Russland versorgt: Damit kommen noch etwa zwölf Prozent der deutschen Ölimporte aus Russland.

Die Raffinerie PCK gehört mehrheitlich dem russischen Staatskonzern Rosneft. Sie versorgt Berlin und Brandenburg zum Großteil mit Treibstoff. Rund 1200 Menschen arbeiten bei PCK, dem „Petrochemischen Kombinat“.

Dazu kommen Hunderte Beschäftigte bei Zulieferunternehmen

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sucht jetzt nach Wegen, bis Jahresende alternative Öllieferungen nach Schwedt zu organisieren.

Habeck hat aber schon eingeräumt, dass es möglicherweise vorübergehend zu Versorgungsproblemen in Teilen Ostdeutschlands kommen kann. Es könne „für eine begrenzte Zeit zu wenig Öl und damit zu wenig Benzin verfügbar sein“.

In der B.Z. leistet Gunnar Schupelius dem Minister bei seiner Lösungssuche Hilfestellung

Sagt uns die Wahrheit über das Öl-Embargo, was wird geschehen?

 

„Es ist noch nicht beschlossen, aber Deutschland hat dem Plan bereits zugestimmt: Die Europäische Union will auf russisches Öl verzichten.

In vielen Regionen wird man Ersatz vom Weltmarkt beziehen können, in Berlin und Brandenburg ist das praktisch unmöglich. Wir bekommen Benzin, Diesel und Heizöl zu 90 Prozent aus der Raffinerie in Schwedt, die das Rohöl wiederum zu 100 Prozent über eine Pipeline aus Russland bezieht.

Könnte man diese Raffinerie auf andere Weise beliefern? Und wenn ja, würde diese Raffinerie, die mehrheitlich dem russischen Konzern Rosneft gehört, das Ersatz-Öl verarbeiten? Diese Fragen kann derzeit niemand beantworten.

Aber auch wenn die Raffinerie weiterarbeiten könnte, würde es teuer werden. Der ADAC geht von drastisch steigenden Preisen aus. Nach einer Berechnung der Zeitschrift „auto motor und sport“ würde ein Liter Benzin drei Euro kosten.

Berlins Regierende Bürgermeisterin Giffey (SPD) wandte sich Hilfe suchend an die Bundesregierung. Doch dort ist man auch nicht schlauer.

Bundeswirtschaftsminister Habeck (Grüne) deutete an, dass die Versorgung „stocken“ könnte. Insgesamt erwartet er aufgrund des Öl-Embargos „Preissprünge“, eine „höhere Inflation und eine Belastung der Wirtschaft“.

Das hört sich gefährlich an. Und wenn die Lage so ernst ist, wie kann man dann ein Embargo beschließen? Da wird das Pferd von hinten aufgezäumt. Umgekehrt wäre es richtig: Erst muss man wissen, wie das russische Öl ersetzt wird, dann dreht man den Hahn ab.

So gehen Ungarn und die Slowakei vor. Sie wollen sich dem Embargo erst anschließen, wenn sie es auch können. Sie verlangen Ausnahmeregeln – und genau die müssen auch für Berlin und Brandenburg gelten.

Stattdessen überbieten sich unsere Politiker in Forderungen nach Sanktionen, allen voran Ursula von der Leyen. Was weiß sie denn von den Verbraucherpreisen? Hat sie schon mal ein leeres Konto gesehen?

„Die Schwächsten wird es am härtesten treffen“, sagte der Hamburger Ökonom Thomas Straubhaar im Deutschlandfunk. Alle, die jetzt über das Öl-Embargo entscheiden, können sich gar nicht vorstellen, wie es ist, wenn man hart getroffen wird.

Denn wer ein Ministergehalt bezieht oder die Diät eines Abgeordneten im Bundestag, dem ist es egal, ob der Liter Benzin 1,50 oder drei Euro kostet, dem ist es egal, ob sich der Preis für das Hackfleisch verdoppelt.

Die Politik steckt in der Moralspirale nach oben: Wer die härtesten Sanktionen fordert, ist immer der Beste. Das aber führt an den Abgrund. Mit anderen Worten: Wir können uns dieses Embargo jetzt nicht leisten. Es kann erst in Kraft treten, wenn wir einen bezahlbaren Ersatz für das russische Öl haben.

Diese Bedingung muss auch der Berliner Senat stellen. Oder wollen wir warten, bis hier die Lichter ausgehen?“

Diese vorstehenden Ausführungen erklären auch zusammen mit der Abbildung unten die Haltung Orbans, der nicht bereit ist seine intakte Wirtschaft für einen sehr zweifelhaften Erfolg (siehe unten 8.9.3 EU Ölembargo: Die  wirtschaftlichen Konsequenzen für  Russland ) zu destabilisieren.

Russischer Anteil an Ölimporten für verschiedene europäische Länder (Quelle Statista)

Grüne Industriepolitik für Schwedt

Das Ölembargo erlaubt nicht nur Ungarn die Nutzung des Öls aus der Druschba-Leitung sondern auch Deutschland (wesentlich für die Industrie in Schwedt), doch  eine „Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums sagte nach dpa-Angaben, Deutschland und Polen hätten bereits erklärt, dass sie die Ausnahmen nicht nutzen werden und russische Einfuhren über Pipelines zum Jahresende einstellen wollen. Es gelte nun auszuarbeiten, wie das für Deutschland realisiert wird. „Das ist insbesondere für die Raffinerie Schwedt mit ihrem russischen Mehrheitseigner drängend“, so die Sprecherin“

Inzwischen scheint die Lösung klar. Der Standort in Schwedt soll zu einer grünen Raffinerieumgebaut werden, sagt Michael Kellner (Grüne), Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Eine Ausnahmegenehmigung vom Ölembargo schließt er aus. So sei es vom Kanzler festgelegt und dem könne er nicht widersprechen 

8.9.3 EU Ölembargo: Die wirtschaftlichen Konsequenzen für Russland

Das untenstehende Diagramm zeigt die Entwicklung der Ölexporte Russlands während der letzten Monate  gemäß des Handelsdatenunternehmen Kpler . Die starke Zunahme ist vor allem auf Rekordimporte durch Indien und China zurückzuführen, die von den deutlichen Preisnachlässen auf russisches Öl profitierten. 

Jane Xie, Chefanalyst für Erdöl bei Kpler Singapur “Einige der interessierte Käufer in Asien sind mehr durch wirtschaftliche als durch politische Gesichtspunkte motiviert.[…]

Im April überholte Asien zum ersten Male Europa als den bedeutendsten Käufer und dieser Abstand wird sich im Mai noch vergrößern.

Das Ölembargo erhöht den Marktpreis 

Das Embargo für Rohöl tritt nach 6 Monaten in Kraft, für Ölprodukte nach 8 Monaten. Kurzfristig  wird durch das Embargo der Marktpreis in die Höhe getrieben  und der Umsatz Russlands sogar  noch gesteigert. Wenn also das Embargo einen deutlichen Schaden für Russland bedeuten sollte, dann erst von 2023 ab.

Versicherer sollen Tanker mit russischem Öl nicht mehr versichern

Dies trifft dann alle Maßnahmen von der Schiffsfinanzierung über Versicherungen bis hin zu den Reedereien, die Tanker mit russischem Öl betreiben.

Versicherer in Europa und den Vereinigten Staaten schränken den Versicherungsschutz für russische Öltanker ein, so berichtet Reuters am 25 5.

Dieser Rückzug tritt im Laufe Juni/ Juli in Kraft wenn die momentan gekündigten Policen auslaufen.

Diese Einschränkung dürfte auch für Rückversicherungsunternehmen gelten.

Dazu stellt ein Versicherungsexperte fest: In Russland gibt es wahrscheinlich Versicherungen, die eine Haftpflicht oder Rückversicherung übernehmen, die dann durch eine Staatsgarantie durch Russland oder China oder von beiden gestützt würde.

Wenn keine westlichen Versicherungsunternehmen zur Verfügung stehen wird sich Russland der lokalen Versicherungsunternehmen bedienen, wie z.B. Ingosstrakh.

NewDelhi, beispielsweise, sieht in der Versicherungsfrage kein Problem für künftige Käufe. So äußert sich ein hoher Regierungsbeamter „ Ingosstrakh übernimmt die Haftung für alle möglichen Gefährdungsrisiken auf See “.

Zusammenfassend beschreiben die Blackout News  die zu erwartenden  Ergebnisse des EU Ölembargos :

„ Nachdem Russland recht schnell Ersatzabnehmer für sein Rohöl gefunden hat, droht das Ölembargo der EU ins Leere zu laufen, bevor es überhaupt in Kraft getreten ist. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch die Finanzierung und Versicherung von nichteuropäischen Banken beziehungsweise Versicherern übernommen wird. Damit dürften auch die neuen Maßnahmen ausgehebelt sein. Das einzige, was man dann erreicht, hat ist, dass wir alle mehr für Energie bezahlen müssen und die Konkurrenz am Weltmark Energie noch billiger bekommt. Letztendlich wird des zu einem wirtschaftlichen Abschwung in der Eurozone verbunden mit hoher Inflation und Arbeitslosigkeit führen, ohne dem eigentlichen Ziel, Russland zu schwächen, nahezukommen.“ 

Habeck, Minister oder Chefideologe der Energiewende?

In diesem Zusammenhang schreibt Klaus-Rüdiger Mai in Tichys Einblick:

Die Bundesregierung führt das Land sehenden Auges in die Benzin-Knappheit

„Kaum hatten Robert Habeck und die deutsche Regierung dem Öl-Embargo der EU zugestimmt, gestand er bei RTL Direkt kleinlaut ein, dass der von der EU geplante Importstopp für russisches Erdöl in Ostdeutschland und im Großraum Berlin zur Benzinknappheit führen könnte. Knappheit beim russischen Erdöl, dass durch die Erdölleitung Drushba in Schwedt ankommt und dort raffiniert wird, das auch das mitteldeutsche Chemiedreieck betrifft, bedeutet im Klartext, dass man in Ostdeutschland und in Berlin zu bestimmten Zeiten keinen Kraftstoff mehr bekommt. Und dass sich der Sprit im Osten rasant verteuert und nicht nur das. Nämlich dass auch die chemische Industrie im Osten die Arbeit einstellen muss.

Wenn Habeck versichert, dass an Lösungen gearbeitet wird, wechselt er vom Minister in das Fach des Komikers. Das Desaster, das nach Habecks eigenen Worten eintreten könnte, ist eine Katastrophe mit Ansage, in die nun die Regierung Scholz sehenden Auges geht, obwohl die Regierung im nationalen Interesse das sechste Sanktionspaket der EU ablehnen müsste. Lehnt sie es nicht ab, handelt sie vorsätzlich und im Bewusstsein der Folgen gegen die Interessen des deutschen Volkes. Es stellt sich immer mehr die Frage, ob Robert Habeck verantwortlicher Bundesminister oder nur wohlwollender Kommentator seiner eigenen desaströsen Politik ist, der an Lösungen glaubt, wo keine sind, weil doch dort aus Gründen der Ideologie Lösungen vorhanden sein müssten. 

Einer der vielen Mainstreammedien-Experten äußerte in der Tagesschau, dass ein Öl-und Gas-Embargo das „Herz der russischen Macht“ treffen würde, der Experte hat nur vergessen hinzuzufügen: aber erst lange nach Deutschlands Wirtschaftsinfarkt.“

8.10 Das „Osterpaket: Mit „Ökopatriotismus“ Deutschland zerstören

Der Bundestag hat am Donnerstag, 12. Mai 2022, erstmals über das „Osterpaket“ genannte Bündel gesetzlicher Initiativen zur Beschleunigung des Ausbaus der erneuerbaren Energien beraten. Das darin enthaltene Gesetzespaket soll zum 1. Juli in Kraft treten.

Der entscheidende Punkt in Robert Habecks Osterpaket liegt in einigen wenigen Sätzen: In Zukunft soll vor allem der Windkraftausbau immer Vorrang vor dem Naturschutz genießen. „Die Nutzung erneuerbarer Energien“, heißt es dort, liege künftig „im überragenden öffentlichen Interesse“ und diene „der öffentlichen Sicherheit“. Bei der Vorstellung seines Plans griff der Wirtschaftsminister sogar zu einem für ihn ungewöhnlichen Wort: „Gemeinsam schaffen wir es, gemeinsam stoppen wir den Krieg, gemeinsam schaden wir Putin und gemeinsam werden wir unabhängig von fossilen Energien – das ist dann ökologischer Patriotismus.“ Bei der sogenannten „Schutzgüterabwägung“ – also etwa bei dem Konflikt eines Windpark-Baus mit dem Vogelschutz – habe deshalb der Ausbau der erneuerbaren Energien unter dem Zeichen dieses „ökologischen Patriotismus“ immer Vorrang.

Zur Einstellung zur Vaterlandsliebe von Robert Habeck zitiert die WELT:“ 2010 veröffentlichte Habeck, damals Fraktionsvorsitzender der Grünen in Schleswig-Holstein, ein Buch mit dem Titel „Patriotismus. Ein linkes Plädoyer“, und in diesem Buch schrieb er: „Patriotismus, Vaterlandsliebe also, fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute nicht.“

Ähnlich reserviert äußerte sich die deutsche Innenministerin Nancy Faeser:

„Wir müssen den Begriff „Heimat“ positiv umdeuten und so definieren, dass er offen und vielfältig ist. Und, dass er ausdrückt, dass Menschen selbst entscheiden können, wie sie leben, glauben und lieben wollen“, sagte die SPD-Politikerin

Vielleicht ist dies eine Erklärung warum diesen Politikern jegliche Empathie fehlt, wenn es um die Zerstörung des deutschen Waldes durch Aufstellen von Windrädern geht.

Das Video zeigt für den in Baden Württemberg gelegenen Berg Hohenlochen die Rodungs-und Baumassnahmen für 4 Windräder  auf einer Fläche von etwa 10 ha .

Für jeden Naturliebhaber ein Bild der Trostlosigkeit.

Die grün-schwarze Landesregierung  von Baden-Württemberg hat nun beschlossen in der laufenden Legislaturperiode weitere 1000 Windräder aufzustellen. Die gleichen Politiker, die gegen das Abholzen der Regenwälder im Amazonasgebiet protestieren, setzen nun per Gesetz die Vernichtung des CO2-Speichers Wald in Deutschland durch.

Die deutsche Naturschutzinitiative (NI) hat in einer Presseveröffentlichung gegen das Osterpaket Stellung bezogen:

Wissenschaftler kritisieren „Eckpunktepapier“ (Autor:  das Osterpaket) der Bundesregierung und fordern: Keine Windenergie im Wald und in Schutzgebieten! 

Ihr Vorsitzender Harry Neumann kündigt dabei an

„Sollten die im Eckpunktepapier vorgestellten Pläne tatsächlich umgesetzt werden, wird die Naturschutzinitiative (NI) jeden erfolgversprechenden Rechtsweg bis zum Bundesverfassungsgericht und dem Europäischen Gerichtshof einschlagen, um eine rechtliche Klärung herbeizuführen und damit für Rechtssicherheit zu sorgen“

8.11 Ökostrom wird nie billig sein, auch nicht mit grünem Wasserstoff

Das Märchen von den billigen erneuerbaren Energien, so heisst ein Artikel des dänischen Consultant Björn Lomborg (Copenhagen Consensus Center), (LINK 2.3.14)

Er stellt fest:

Wir hören permanent, dass Wind- und Solarenergie die Welt erobern. Sie seien kostenlos und – so sagt man uns – billiger als fossile Brennstoffe. Aber warum gibt Deutschland dann in diesem Jahr (Autor 2020) 18 Milliarden Euro für die Subventionierung von Solar- und Windenergie aus?

[…]

In Wirklichkeit sind die Windturbine und das Solarpanel nur der sichtbare Teil der Kosten für erneuerbare Energien. Wir müssen aber auch den gesamten “Rest des Energiesystems“ bezahlen, um die nur zeitweise verfügbare Solar- und Windenergie auszugleichen.

Der „Rest des Energiesystems“ wird von Hans Werner Sinn (s. unten) als ein System beschrieben das neben Windrad oder Sonnenpanel konventionelle Kraftwerke (Gas oder Kohle) benötigt um den volatilen Strom „brauchbar“ zu machen. Diese Doppelstruktur bedeutet 2-fache Fixkosten und ist Ursache für die teuersten Stromkosten der Welt (neben Dänemark).

Aber der grüne Wasserstoff wird das Speicherproblem lösen meinen die Energiewendeexperten. Nun aber ist der Prozess zur Verwendung von grünen Wasserstoff extrem teuer und so bleibt es dabei: Ökostrom wird nie billig sein.

Der Bürger subventioniert die Windenergie, erhält aber keinen Gewinnanteil

Im Zeitraum 2000 bis 2021 wurden vom Steuerzahler über die EEG Umlage nahezu 250 Milliarden bezahlt um die Erneuerbaren Energien zu subventionieren. (Link klima transform)

Seit dem Jahre 2020 werden die Stromkosten zusätzlich mit Steuergeldern subventioniert.  (link, Anker Kö) So wird natürlich auch der für  2022  angekündigte  Wegfall der EEG-Zulage finanziert. Nach Sinn (s.unten) soll so der Anstieg der Kosten versteckt werden, ändert aber nichts für den Steuerbürger. Die Kosten steigen weiter zu Lasten des Wohlstands der Steuerzahler.

Dagegen sieht Robert Habeck in seiner Rede vor dem Bundestag am 12.Mai das Osterpaket (siehe unten) als ein zukünftiges Instrument für den Bürger von den Windparks zu profitieren.

„Wir sorgen außerdem dafür, dass die Beteiligung der Menschen in diesem Land an den erneuerbaren Energien deutlich gesteigert wird: Bürgerwindparks, Eigenstromverbrauch, die Möglichkeit der Kommunen von den Windparks zu profitieren – all das wird deutlich angehoben, sodass die Demokratisierung des Energiesystems, die Teilhabe der Menschen am Energiesystem tatsächlich noch mal deutlich angehoben und erweitert wird, bis an die Grenze des Möglichen.“

Das Osterpaket kostet den Steuerzahler laut Habeck „wenig“. „Die Finanzierung erfolgt aus dem Sondervermögen „Energie- und Klimafonds““. Letztlich also doch durch den Steuerzahler.

Darüber hinaus instrumentalisiert Robert Habeck den Ukrainekrieg um die Erneuerbaren Energien als Lösung für die Energiesicherheit Deutschlands zu erklären.

„Die Voraussetzung dafür, dass wir in Zukunft energiesicher sind, ist der Ausbau der erneuerbaren Energien. Es gibt eine direkte Linie von dem Abschied von fossilen Energien aus Russland hin zum Abschied von fossilen Energien insgesamt. Das bedeutet: Ausbau der erneuerbaren Energien.“

Im Gegensatz zu Hans-Werner Sinn (s. 8.13)  erwähnt er allerdings nicht, dass dies nur mit riesigen Kosten möglich ist.

Aktuell hat der Strompreis an der Börse extreme Höhen erreicht und die Windmüller können mit ihrem Strom satte Gewinne einfahren. Dazu schreibt Matthias Hochstätter im Focus

„Goldene Zeiten für grüne Stromerzeuger […]: Habeck sieht zu, wie Windbranche Milliarden-Gewinne einheimst.

Das knappe russische Erdgas treibt in Deutschland und Europa die Strompreise nach oben. Während Verbraucher nun die steigenden Kosten stemmen müssen, freuen sich besonders die Betreiber von geförderten Windkraftanlagen: Sie können satte Zusatz-Gewinne einstreichen. Geld, das ihnen nicht zusteht. Wirtschafts- und Energieminister Robert Habeck schaut zu.

[…]

 Ein Branchen-Insider, der nicht namentlich genannt werden möchte, hat für FOCUS Online vorgerechnet, dass bei einem durchschnittlichen Börsenstrompreis von 185 Euro/MWh dieses Jahr rund 9,1 Milliarden Euro an Zusatzgewinn herausspringt. Vor allem die Windenergie-Branche würde 2022 davon mit 7,9 Milliarden Euro profitieren. Der Stromverbraucher sieht davon jedoch nichts. „Das Geld steht ihnen aber zu“, so der Ökostrom-Experte.

Doch damit nicht genug jetzt soll der Steuerzahler die Windräder selbst kaufen.

Die Welt schreibt dazu:

„Die Aufträge für neue Windräder in Deutschland gehen aufgrund steigender Rohstoffpreise derzeit zurück – der Ausbau der Windenergie droht dadurch ins Stocken zu geraten.“

[…]

Das Bundeswirtschaftsministerium hat nach einem Spitzentreffen mit Vertretern der Erneuerbaren-Energien-Branche erste Maßnahmen zusammengetragen, wie sich der Ausbau von Wind- und Solarkraft in Deutschland beschleunigen ließe. Nach Informationen des „Spiegel“ erwägt Habeck dabei Ausfallbürgschaften für die Windindustrie: Platzt ein Bauprojekt, könnte der Staat die Windräder erst einmal übernehmen – und sie anschließend an einen anderen Projektierer weiterreichen.“ 

8.12 Hans Werner Sinn: Deutsche Energiewende nur mit französischen Atomstrom

Die Energiewende vom Standpunkt des Volkswirtschaftlers

Der Volkswirt Hans Werner Sinn analysiert quantitativ die deutsche Energiewende. Das Video ist unbedingt sehenswert. Die Zusammenfassung seiner Schlüsse finden Sie im Text unter 8.13

8.13 Kritische Fragen zur Energiewende: Offener Brief an Robert Habeck

Hans Ambos, Strahlenschutzbeauftragter, ehemals Leiter der Radiochemie Block B im Kernkraftwerk Biblis (1976 bis 2005), seit 16 Jahren freiberuflicher Dozent in Sachen Strahlenschutz, Kerntechnik, Physik.

Hans Ambos analysiert mit viel Kompetenz die Themen und Argumente, die heute die Diskussion der Energiewende beherrschen und deckt schonungslos ihre Schwächen auf und präzisiert dies in konkreten Fragen an den Minister.

Lesen sie diese im ausführlichen Text des Hauptteils, wie auch die Antworten des Ministeriums.


Version März 2022.

Bitte beachten Sie:

Neu:

Kapitel 8.4 Subventionen der grünen Energie in Deutschland und Europa (EU)
Kapitel 8.5 Die Wirtschaftlichkeit von Windrädern
Kapitel 8.7 Die Energiewendelobby und die Verwirklichung der Grossen Transformation

Aktualisierung:
Kapitel 2.3.2 Ärzte warnen vor Gesundheitsrisiko durch Windräder sowie 2.3.2.11 Ungeeignete  Prüfnormen

Stromkosten umso höher, je höher der Anteil von Windenergie

In den Zeiten der Energiepreiskrise quellen die Medien über von Vorschlägen (hoffentlich) gutmeinender, aber sicherlich nur bedingt fachkundiger Politiker und Lobbyisten, als sog „Experten“ getarnt, wie die die Energiesicherheit Deutschlands in der der Gegenwart wie auch in der Zukunft zu garantieren sei .

Der FDP -Führer Lindner bricht eine Lanze für die Erneuerbaren Energien als „Freiheitsenergien“ mit  Zustimmung des Energieexperten Lauterbach.

Der für den Atomausstieg Deutschlands mitverantwortliche Exumweltminister Norbert Röttgen „fordert empört: Wir müssen Russlands Gas- und Ölgeschäft jetzt stoppen“ ohne den Aspekt der Energiesicherheit Deutschlands zu betrachten.

In der Aktualisierung dieser Webseite wird die Energieversorgung Deutschlands näher betrachtet, die in zunehmendem Maß durch den ständig steigenden Anteil Erneuerbarer Energien gekennzeichnet ist.

Die Stromkosten steigen ständig weiter, denn die Erzeugung der Windenergie muss auch in Zukunft dauerhaft durch Subventionen unterstützt werden. Um dies zu kaschieren, soll die sog EEG-Umlage durch Mittel aus dem deutschen Steuerhaushalt ersetzt werden.

Datenquellen: Strom-Report Electricity prices in Europe, Wind energy in Europe – 2020 Statistics

 

Die obige Abbildung zeigt eine Regressionsgerade. Sie gibt den Zusammenhang zwischen dem Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung in den verschiedenen Ländern Europas und dem jeweiligen Strompreis für die Verbraucher dieses Landes wieder. Diese lineare Korrelation, ausgedrückt durch den Pearsonschen Korrelationskoeffizienten, ist mit einem Wert von 0,7 eindeutig.

Vereinfacht ausgedrückt, sagt diese Grafik: Wo Wind als Energie zur Stromerzeugung verwendet wird, ist der Strom teuer.

So erläutert der dänische Energieexperte  Björn Lomborg, dass trotz der sinkenden Erzeugerpreise von Windenergie die Preise für Strom aus Erneuerbaren Energien hoch bleiben, da dieser Strom ein fluktuierender Strom ist und systembedingt phasenweise, bei Sonnenenergie in der Nacht  und bei Windenergie an windschwachen Tagen, quasi Null ist ( Kapitel 2.3.14 des Hauptteils). Um dies zu beheben sind große Speicheranlagen bzw. ausgedehnte  Stromnetze notwendig, die sehr kostenaufwendig sind bzw. heutzutage noch nicht existieren.

Lomborg resümiert: Aus diesem Grund sind in ganz Europa die Stromkosten für Haushalte umso höher, je höher der Anteil von Wind- und Solarenergie ist.

„Warum wird dann ständig von den Erzeugern von „grünen Strom“ und ihren Förderern aus Politik und Wirtschaft behauptet, dass Strom aus umweltfreundlichen Energien so günstig sei und dass man nur noch mehr davon benötige um seine Vorteile zu genießen?“

Eine „wissenschaftliche Expertin“ der Lösung „noch mehr erneuerbare Energien“ und „100 % Erneuerbare Energien“ ist die Mitarbeiterin der Lobbyorganisation  DIW  Claudia Kemfert.

Im Kapitel 8. ist ein Resümee ihrer Arbeit „100% erneuerbare Energie für Deutschland unter besonderer Berücksichtigung von Dezentralität und räumlicher Verbrauchsnähe“ zusammengefasst. Auch sie kann auf Speicher nicht verzichten und verwendet dazu „ grünen Wasserstoff“, der allerdings zur Zeit nicht verfügbar ist und bei einem Wirkungsgrad von etwa 43% bei der Stromerzeugung extrem teuer  ist.

Mit jedem Ersatz eines AKW’s  bzw. eines  Kohlekraftwerks  durch Windturbinen und Sonnenpaneele steigt die Gefahr eines flächendeckenden „blackout“ (Kapitel 1.3 und 7.2.14 der Webseite). Der Personenkreis, der einen ständig wachsenden Prozentsatz erneuerbarer Energien fordert, opfert die Energiesicherheit Deutschlands, die unabdingbar für die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Wirtschaft und den Wohlstand der deutschen Bürger ist.

In Abschnitt 2.3.15 wird am Beispiel der osteuropäischen Staaten gezeigt, dass unter den heutigen Gegebenheiten Strom aus Erneuerbaren Energien nicht billiger ist als Stromerzeugung in Kernkraftwerken. Siehe hierzu auch das Beispiel Frankreich, wo der Strompreis etwa die Hälfte des Preises in Deutschland beträgt.

Der andere Weg: Umwelt-Energie-und Wirtschaftspolik in Frankreich im Vergleich mit Deutschland.

Während die steigenden Preise für Erdgas, Öl, Benzin und Erdgas das Einkommen der Verbraucher kräftig belasten melden sich in der Presse und im öffentlich rechtlichen Fernsehen Journalisten zu Wort, die ungehemmt verkünden, dass für das Gelingen der Energiewende weitere Verteuerungen wünschenswert seien. Eine eingehende Analyse der Energiekrise und die verfehlte Politik der EU die Energiesicherheit zu gewährleisten, finden Sie in  (Kapitel 7.12) des Hauptteils.

Reflexartig wird von den Grünen und der Energiewendelobby (u.a. Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin) der fachlich nicht begründete Vorwurf geäußert,  dass Deutschland  zu wenig in die Erneuerbaren Energien investiert hat und darum die Abhängigkeit von den fossilen Energien zu stark ist. Solange es nicht gelingt effiziente und erschwingliche Speichermethoden zu entwickeln wird jedes neue Windrad bei gleichzeitiger Stilllegung der Kohlekraftwerke die Energiesicherheit reduzieren, also die Gefahr  eines Blackouts vergrößern. Genau diese Politik hat im Lauf des letzten Jahres 2020/2021 zu zwei blackouts in Kalifornien und Texas geführt, die die beiden US-Bundesstaaten Hunderte  von Milliarden Dollar kosteten.

In Deutschland kann diese Unsicherheit  nur dadurch verringert werden, indem man Erdgas zumindest als Brückentechnologie  verwendet. Mit Erdgas betriebene Kraftwerke haben den  Vorteil  weniger CO2 auszustoßen als leistungsgleiche Kohlekraftwerke.

Hier allerdings hat Deutschland kurzsichtig die notwendige Entwicklung verschlafen, da die 12  Erdgas-Grosskraftwerken die bis zum endgültigen Kernenergieausstieg Ende 2022 notwendig sind, noch nicht einmal in der Projektierungsphase sind und Projektierung und Errichtung etwa  8 Jahre benötigen.

Die wirklich effektive Lösung ist die Errichtung von Atomkraftwerken, die einen verlässlichen und relativ preiswerten Strom liefern. Relativ preiswert, wenn man die Strompreise für Deutschlands Haushalte (31,9Cent/kWh) mit Frankreich (19,3 Cent/kWh) vergleicht, wo 70% des Stroms durch Atomenergie erzeugt werden. Zur Zeit kämpft die deutsche Politik verstärkt gegen die Anerkennung der Atomenergie als grüne Energie, um die Entwicklung der Atomenergie von der finanziellen Förderung  der sog Taxonomie-Verordnung  auszuschließen. In Deutschland wird der Protest der Franzosen mit einer Reaktion der französischen Kernenergielobby zu erklären versucht, aber in der Realität dürfte es genau umgekehrt sein.  Teile der deutschen Politik und die Energiewendelobby versuchen die Subventionstöpfe ausschließlich für Windkraft, Solarenergie und Biokraftstoffanlagen zu sichern und auch den Kardinalfehler zu vertuschen nicht auf die Nuklearenergie zu setzen.

Frankreich weist darauf hin, dass die deutschen Alleingänge die Sicherheit und preiswerte Energie für den Verbraucher verhindern. Die sich ständig wiederholenden Argumente, dass die Erneuerbaren Energien besonders günstig sind, hat Björn Lomberg (siehe Kapitel 2.3.14) eindrucksvoll widerlegt. Wenn man die für die Herstellung eines sicheren, stabilen Stroms aus Erneuerbaren Energien sorgen will, hat man nicht nur die reinen Erzeugungskosten, sondern auch die Kosten für die notwendige Infrastruktur aus Speichern, Stromtrassen, H2-Netze, Elektrolyseuren zu berücksichtigen. Schon heute ergeben sich durch den punktuellen Betrieb der als Ergänzung  des fluktuierenden Umweltstroms erforderlichen  Kohle- und Gaskraftwerke, erhöhte  Zusatzkosten, die teilweise den hohen deutschen Elektrizitätspreis erklären.

Präsident Emmanuel Macron hat am Dienstag, den 9. November, angekündigt, dass Frankreich neue Kernreaktoren bauen wird. Er betonte die Vorteile dieser Energie, insbesondere unter dem Gesichtspunkt des Klimas.

Auch Frankreich baut die Erneuerbaren Energien aus, aber mit Rücksicht auf die Bürger und ihre Umwelt. Den deutschen 30 00 Windrädern stehen in dem flächenmäßig weit größeren Frankreich nur etwa 8000  Turbinen gegenüber, deren Zunahme  durch starke Umweltverbände und Bürgerbegehren eingebremst wird

Ein Gericht in Toulouse  hat kürzlich einem Ehepaar Schadensersatzansprüche wegen der  schädlichen Wirkung der Infraschallstrahlung auf den Menschen und des Werteverlusts seiner  Immobilie in der Höhe von etwa  € 100 000,- zuerkannt. , währenddessen  in Deutschland immer mehr Gesetze erlassen werden, um die Einspruchsmöglichkeiten der Anwohner von Windrädern einzuschränken.(siehe Kapitel 2.2.4 folgende).

Der Einsatz von Atomenergie heißt keine CO2-Emissionen bei der Energiegewinnung und dementsprechend ist der pro-Kopf -CO2-Austoss Frankreichs deutlich unter dem europäischen Mittel, während die Emissionen Deutschlands um etwa 50 % über dem französischen Wert und deutlich über dem Europamittel liegt.

 

 

Frankreich verteidigt vehement die Zerstörung seiner Umwelt durch Windradtürme  und gegen die Abholzung seiner schönen Laubwälder, während in Deutschland die Verwandlung der Natur in eine Geisterlandschaft weitgehend widerstandslos von weiten Teilen der Bevölkerung,  den sog Umweltverbänden und der überwiegend  linksgrünen Presse hingenommen wird. Man ereifert sich über die Abholzung am Amazonas, aber Studien der ETH Zürich über die durch Abholzung in Europa entstehenden Dürren bleiben unbeachtet.

Green Economy

Von den Befürwortern der aktuellen Energiewendepolitik, die die herkömmliche Industrie durch grüne Technologie ersetzen will, wird unablässig auf die die Wachstumschancen der grünen Wirtschaft hingewiesen. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass mit dem Bau von weiteren 60-70 00 Windrädern und der Installation von Photovoltaik auf Dächern und Fassaden von Häusern, neben den Straßen, ja sogar auf Wasserflächen eine große Anzahl von Arbeitsplätzen geschaffen wird, aber bei diesen handelt es sich zum großen Teil um steuersubventionierte Arbeitsplätze.

Ein Glanzstück der deutschen Industrie ist die Automobilherstellung. Sie erlebt zurzeit einen gewaltigen Einbruch. Laut Angaben des VDA wird 2021 rund ein Fünftel weniger Autos von den Bändern rollen als im vergangenen Jahr. Damit würde die Gesamtproduktion auf den Stand von 1975 zurückfallen. Das Ifo Institut hat errechnet: „In den ersten fünf Monaten des Jahres 2021 wurden in Deutschland nur 63 Prozent der Pkw produziert, die im gleichen Zeitraum 2018 hergestellt wurden“.

Für die Elektromobilität,also  die grüne Industrie,die nachfolgen soll, hat die China Passenger Car Association  errechnet, dass 57% des weltweiten Elektroauto-Marktanteils in China liegt.

„Wenn chinesische Kunden gefragt werden, warum sie keinen VW ID.4 kaufen, ist die Antwort oft, dass sie das Design zwar schätzen, aber die Technologie und Digitalisierung hinter ähnlichen chinesischen Autos zurückbleibt.“

 Es ist nicht überraschend wenn die sogenannten Wirtschaftsweisen  ihre Konjunkturprognose erneut abgesenkt haben, Sie  rechnen nun für 2021 mit einem Wachstum von nur noch 2,7 Prozent. Im Frühjahr war das Gremium noch von einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 3,1 Prozent und vor einem Jahr von 3,7 Prozent ausgegangen.

So schreibt die WELT „Deutschland ist der „lahme Mann Europas““

„Deutschland und Frankreich sollten im dritten Quartal beide um 2,2 Prozent wachsen und damit die Coronakrise im Gleichklang hinter sich lassen. Seit Freitag ist klar: Zwischen Frankreich und Deutschland herrscht beim Wirtschaftswachstum ein Klassenunterschied. Und nicht nur das. Die deutsche Wirtschaft droht demnächst auch von der italienischen bei der ökonomischen Dynamik abgehängt zu werden.[…]

Der private Konsum allein reicht nicht, damit die deutsche Wirtschaft mit schnell wachsenden Ökonomien wie Frankreich mithalten kann“, sagt Carsten Brzeski, Chefökonom Eurozone bei der ING.“

Und unter dem Titel  „Der deutsche Alleingang im Klimaschutz ist sinnlos“ stellt die gleiche Webseite beinahe resignierend fest.

„Deutschland ist jetzt mit dem Klimaschutzgesetz endgültig zur Selbstaufopferung übergegangen.“

 

2) Zur McKinsey-Studie „Net-Zero Deutschland“, Chancen und Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2045

Liebe Leser,

Mit einigen von Ihnen stehe ich in e-Mail-Kontakt. Meine Gesprächspartner sind meist hervorragend über die Ergebnisse der aktuellen Klimaforschung informiert und weniger über das besorgt, was sich zurzeit in Deutschland anbahnt: Die Umwandlung der Gesellschaft in einen Klimasozialismus ohne Rücksicht auf die Natur (Windräder, Stromtrassen), die Industrie und den Wohlstand der Bürger. Die kürzlich erschienene McKinsey-Studie zur Energiewende (189) ist die Umsetzung der Angela Merkel-Rede in Davos 2020 und des „Green Deals“ von Ursula von der Leyen in ein technisches Pflichtenheft mit radikalen Aktionen für die nächsten Jahre. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird dies die Leitlinie für die grüne Politik der kommenden Regierung.

„Um unseren Planeten für uns, unsere Kinder und nachfolgende Generationen lebenswert zu
erhalten, muss uns die Transformation zu einer klimaneutralen Welt in den kommenden 25 Jahren
gelingen. Dieser Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft ist eine gemeinsame, globale Aufgabe
und ein Imperativ für Politik, Wirtschaft und jedes einzelne Mitglied der Gesellschaft.“

„….Auch wenn Deutschland die
globale Transformation zu einer klimaneutralen Welt nicht allein meistern kann, müssen wir
unseren Beitrag leisten und als eine der führenden exportorientierten Volkswirtschaften mit
gutem Beispiel vorangehen

…. Wir sind begeistert, dass wir schon heute eine Reihe von Unternehmen in Deutschland und weltweit bei ihren Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützen dürfen.“

Es liest sich wie ein Appell der deutschen Bundesregierung, es ist jedoch aus dem Vorwort einer Studie der Beratungsfirma McKinsey entnommen.

Der Name der Studie

 Net-Zero Deutschland Chancen und Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2045

Diese Worte erinnern auch an die Rede von Frau Merkel vor dem Weltwirtschaftsforum am 23. Januar 2020 in Davos:

Klimaneutralität – die allermeisten Länder der Europäischen Union haben sich dazu verpflichtet. Die Kommissionspräsidentin (Autor: Ursula von der Leyen) war gestern hier und hat Ihnen den „Green Deal“ vorgestellt. Europa will der erste Kontinent sein, der CO2-frei, also emissionsfrei, lebt. Aber, meine Damen und Herren, das sind natürlich Transformationen von gigantischem, historischem Ausmaß. Diese Transformation bedeutet im Grunde, die gesamte Art des Wirtschaftens und des Lebens, wie wir es uns im Industriezeitalter angewöhnt haben, in den nächsten 30 Jahren zu verlassen – die ersten Schritte sind wir schon gegangen – und zu völlig neuen Wertschöpfungsformen zu kommen, die natürlich auch wieder eine industrielle Produktion enthalten und die vor allem durch die Digitalisierung verändert worden sind. Wir haben ja eine zweite Riesentransformation zu bewältigen. Und wir hoffen, dass sich die Transformation zur CO2-Emissionsfreiheit mit der Digitalisierung verstärken wird und die Digitalisierung das erleichtern kann.“

Die Studie

Die folgenden Ausführungen sind indirekte Zitate, die sich weitgehend an die Wortwahl der Studie halten. Kommentare des Autors dieser Webseite sind gesondert gekennzeichnet.

Vor der Sommerpause hat der Deutsche Bundestag – einem wegweisenden Urteil des Bundesverfassungsgerichts folgend – eine Neuauflage des Klimaschutzgesetzes beschlossen:

(Autor: Lesen Sie bitte in Kapitel 7.8 und 7.9 dieser Webseite und bei Wetzel (133) und Vahrenholt (114v) über die politische Einflussnahme und einseitige Beweisführung beim BVG-Urteil.)

Die Voraussetzungen sind so gut wie nie – Staaten und Staatengemeinschaften vereinbaren Klimaziele,
Investoren schichten ihr Kapital in klimabewusste Anlagen um, Unternehmen verpflichten sich freiwillig, ihre Emissionen zu senken, die Bevölkerung befürwortet mehrheitlich die Entwicklung hin zur Nachhaltigkeit und entscheidet sich immer häufiger für den Kauf nachhaltiger Produkte.

83% der deutschen Bevölkerung sind der Meinung, dass Industriestaaten wie Deutschland in der Pflicht sind, beim Klimaschutz voranzugehen.

Deutschland trägt als größte Volkswirtschaft in Europa eine besondere Verantwortung

(Autor: (190) kommt hier etwa auf den gleichen Wert, teurer soll das Leben allerdings nicht werden. Die meisten Deutschen lehnen es ab, für den Klimaschutz einen Steueraufschlag beispielsweise auf Benzin und Heizöl zu zahlen)

■ Die nächsten zehn Jahre entscheiden, die Veränderungsgeschwindigkeit beim Klimaschutz gegenüber den letzten 30 Jahren muss sich bis 2030 verdreifachen– in manchen Sektoren sogar
verzehnfachen (Neuzulassungen Elektrofahrzeuge 2030 gegenüber 2020)

■ Gesamtinvestitionen in Höhe von 6 Bill. EUR, entsprechend durchschnittlichen jährlichen Investitionen von rund 240 Mrd. EUR bis 2045 und damit ca. 7% des Bruttoinlandsproduktes (BIP)

■ Investitionen in Klimaschutz rechnen sich für Wirtschaft und Gesellschaft – Umstieg auf grüne Technologien eröffnet neue Märkte und Wachstumschancen.

Laut der McKinsey-Studie „Net-Zero Europe“ (Autor: dies ist eine vorhergehende Studie für die EU, nicht Europa) ist in Europa ein Nettowachstum von bis zu 5 Mio. Arbeitsplätzen bis 2050 möglich.

Das gilt entsprechend auch für Deutschland: Allein im deutschen Gebäudesektor können durch Renovierungen von Bestandsgebäuden und andere Klimaschutzmaßnahmen bis zu 200.000 zusätzliche Arbeitsplätze bis 2050 entstehen.

(Autor: hier handelt es sich um regierungsverordnete, zum großen Teil subventionierte Jobs, lesen Sie dazu Green Jobs Myths von Andrew P. Morriss (191))

Der Weg zur Klimaneutralität 2045 konfrontiert Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit der tiefgreifendsten und komplexesten Transformation unserer Zeit, erneuerbare Energien und die Infrastruktur müssen schneller ausgebaut werden.

Grünes Kapital ist hierbei nicht der Engpass; vielmehr ist es die komplexe Umstellung ganzer Industrien und Lieferketten, die hierzu erforderlich ist.

(Autor: Hier ist vor allem die EZB aktiv: Anstatt sich um ihre eigentliche Aufgabe, die Geldstabilität zu bemühen, kümmert sie sich vor allem um die Solvenzsicherheit der EU auf Kosten Deutschlands, dessen exportorientierte Wirtschaft unter der steigenden Inflation leidet (192).

 Die European Investment Bank (EIB) teilt in diesem Zusammenhang mit:

„The European Investment Bank has already set itself up to take on this historic role. In November 2019, our board
approved an increase to 50% in the share of our investment dedicated to climate action and environmental
projects by 2025. We aim to support €1 trillion of total climate investment in the next decade.“)

Ein Verfehlen der Klimaziele würde in erheblich höheren Klimarisiken resultieren. Die nächsten zehn Jahre sind entscheidend

Gelingt die Transformation rechtzeitig und erfolgreich, kann Deutschland die Technologieführerschaft in kritischen Exportsektoren aufrechterhalten und deren Beitrag zu Beschäftigung und Wohlstand absichern.“ Dies betrifft bis zu 20%der Arbeitsplätze und bis zu 25% des BIP.

Zugleich wird die Transition aber auch Verschiebungen von Arbeitsplätzen auslösen, z.B. von thermischer Stromerzeugung hin zur Wasserstoffproduktion oder von der Herstellung von Verbrennungsmotoren zur Batterieproduktion. In Summe sei aber ein Zuwachs an Beschäftigung zu erwarten, z.B. durch die vermehrten Renovierungen und Installationen von Wärmepumpen im Gebäudesektor oder die Herstellung und Installation von Solar- und Windkraftanlagen.

Gelingt es Deutschland nicht, die Rahmenbedingungen für die Transformation rechtzeitig zu schaffen, können Marktanteile deutscher Unternehmen und damit Arbeitsplätze und Wohlstand verlorengehen.

(Autor: In Anbetracht der Ernsthaftigkeit des Problems könnte man zynischerweise feststellen, dass immerhin 20% der heutigen Arbeitsplätze nicht transformiert werden und Deutschland hoffen kann die Technologieführerschaft in kritischen Exportsektoren zu erhalten. Zu den Stärken der deutschen Wirtschaft zählen vor allem der Maschinenbau und die Automobilindustrie. In der Automobilindustrie beginnen die Marktanteile in China, dem wichtigsten Markt, bereits zu bröckeln.

Renovierung und Installation von Wärmepumpen sowie Installation von Solar- und Windkraftanlagen sind regierungsverordnete, zum großen Teil für den Staat nicht wertschöpfende Arbeitsplätze. Verdienen werden die Unternehmer dieser Sparten, vor allem durch Staatssubventionen)

Autor: Es folgen die McKinsey -Empfehlungen für die verschiedenen Wirtschaftssektoren

10 Kerninitiativen in 6 Sektoren für eine erfolgreiche Transformation

(viel Fachchinesisch, Erklärungen im folgenden Abschnitt)

1: Energie: Massive Beschleunigung (Verdreifachung) des Kapazitätsausbaus erneuerbarer Energien
Aufbau auf bis zu 650 GW Kapazität erneuerbarer Energien bis 2045– bis 2030 muss der jährliche
Ausbau gegenüber 2020 verdreifacht werden; Importe als Ergänzung notwendig. Aufbau grüner
Wasserstoffwirtschaft in einem Umfang von jährlich 10 – 15 Mt
2: Industrie: Ausbau (~ 25% Erweiterung des Stromtransportnetzes) und Flexibilisierung des Energienetzes
Ausbau des Stromtransportnetzes bis 2045 auf > 60.000 km sowie Flexibilisierung durch Ausbau der
Speicherkapazitäten und intelligentes Lastmanagement. Beschleunigte Genehmigungsverfahren als
Enabler (Autor: Treiber, Beschleuniger) unabdingbar
3:Industrie:  Dekarbonisierung der Grundstoffindustrie (grüne Materialien) durch Innovationen in Prozessen und
Anlagentechnik getrieben durch Anforderungen und Innovationen aus dem verarbeitenden Gewerbe
Industriespezifische Dekarbonisierung und Skalierung nachhaltiger Prozesse und Anlagen
Ÿ Stahl: Direktreduktionstechnik mit grünem Wasserstoff
Ÿ Chemie: Elektrifizierung der Kernprozesse wie Cracking, Einsatz nachhaltiger Feedstocks (z.B. grüner
Wasserstoff statt SMR ( Autor: Small Modular Reactor: für viele Staaten, auch für die USA, eine vielversprechende Option treibhausgasfreie Energie zu erzeugen), weitere Optimierung bestehender Prozesse
Ÿ Zement: Nutzung biomassehaltiger Brennstoffe, Reduzierung des Klinkeranteils, Modernisierung des
Anlagenparks zur Reduzierung des Energieeinsatzes
Das verarbeitende Gewerbe liefert für die Dekarbonisierung der Grundstoffindustrie 2 Impulse:
Ÿ Die Nachfrage nach dekarbonisiertem Material – z.B. in der Automobil- und Konsumgüterindustrie
Ÿ Ermöglichen der Dekarbonisierung durch Innovationen, insbesondere in der Anlagentechnik
4: Industrie: Beschleunigter Aufbau von Cleantech-Enablern: Wasserstoffwirtschaft, Batterieproduktion,
Ladeinfrastruktur, Recycling, CCUS ( Autor: Abscheidung, Nutzung und Speicherung von Kohlenstoff (Carbon Capture Use and Storage, CCUS))
Aufbau einer grünen Batteriewertschöpfungskette (Steigerung um das 20-Fache), Etablierung einer
effizienten Kreislaufwirtschaft, Veränderung der Rohstoffbasis (z.B. recycelte oder biobasierte
Materialien), Aufbau von CCUS, beschleunigter Ausbau der Ladeinfrastruktur: Zubau von ~ 2.000
Ladepunkten pro Woche im kommenden Jahrzehnt
5: Verkehr: Umstellung auf 100% emissionsfreie Mobilität
Flächendeckender Einsatz nachhaltiger Antriebstechnologien (Elektro – und Wasserstoffantrieb) im
Individual- und Güterverkehr; Nutzung alternativer Brennstoffe im Luftverkehr
6: Verkehr: Verbesserung der Ressourcenproduktivität durch Etablierung von Smart und Shared Mobility
Verstärkter Einsatz von Shared- und Smart-Mobility-Konzepten inkl. Nutzung von Mikromobilität und
autonomen Fahrzeugen. Schaffung von Raum für sicheren emissionslosen Individualverkehr wie
Radfahren/zu Fuß gehen
7:Gebäude: Modernisierung des Gebäudebestands, insbesondere mit nachhaltigen Heizsystemen             ( > 50% Wärmepumpen)
Umsetzung regionalspezifischer Konzepte für den Technologiemix zur klimaneutralen Wärmeerzeugung
und Beschleunigung der Sanierungsrate – Verbesserung des Isolierungsgrads von ~ 55% des aktuellen
Gebäudebestands hauptsächlich von den Klassen F/G auf C/D/E

8: Landwirtschaft: Entwicklung zukunftsträchtiger Schlüsseltechnologien für eine resiliente und nachhaltige
Landwirtschaft
Skalierung bestehender Technologien wie z.B. anaerobe Güllevergärung in Biogasanlagen in der Fläche,
Kommerzialisierung von Next-Generation-Technologien wie z.B. Reduktion der Methanausscheidung
durch chemisch-biologische Mittel und Entwicklung klimaschonender Pflanzenvarianten (Autor: Gentechnik)
9: Landwirtschaft: Beschleunigung des Trends zu gesunder Ernährung und nachhaltigem Konsumverhalten
Ausbau von Regionalität, Reduktion der Lebensmittelverschwendung und Anreize zur Ernährungsumstellung auf nachhaltigere Lebensmittel
10: Banken: Finanzierung und Begleitung der Netto-Null-Transformation über den Aufbau eines grünen
Portfolios
Ausbau und Einführung grüner Finanzinstrumente: ESG-abhängige Finanzierungen, ESG-konformes
Asset-Management, Einführung neuer Instrumente wie freiwilliger Kohlenstoffmärkte; gleichzeitig
Anheben der ESG-Kenntnisse und -Fähigkeiten in den Banken. ( Autor: ESG für Environment, Social, Governance)
Autor: Nun folgt ein zentraler Satz der Studie:

„Die Gesetzgebung muss die Voraussetzungen für eine gegenüber den letzten 30 Jahren etwa 3x so schnelle Transformation schaffen“

Erklärungen der McKinsey Forderungen: Wie sich Ihr Leben verändern wird.

(In grün: Ergänzungen durch Autor)

# Etwa 60 000 zusätzliche Windräder mit Versenkung von jeweils 3500 t Beton im Erdreich, d.h. 200 Millionen Tonnen Beton

# Die bisher geplante Länge des Ausbaus des Fernnetzes, der zur Zeit bereits Gegenstand von Bürgerprotesten ist, soll bis 2040 verdoppelt werden,

# Für das Laden der Elektroautos werden 8 Millionen Ladesäulen zur Verfügung stehen, im dritten Quartal 2021 sind es nach statista noch 25 000. McKinsey empfiehlt „gesteuertes Laden“, d.h. wenn gerade ausreichend Strom verfügbar ist,

# Im Jahre sind ¾ der Neuzulassungen Elektrofahrzeuge. Alternativ wird empfohlen

-Menge der zurückgelegten Kilometer zu reduzieren, und dadurch Zeit und km für die Parkplatzsuche in den Städten zu verringern

-Erhöhung der Personenzahl pro Fahrzeug und die vermehrte Nutzung von Fahrrädern und öffentlichen Verkehrsmitteln

# Recycling: eine Kreislaufwirtschaft von hoher Qualität. Zement- und Rotorblattrecycling von Windrädern sind großindustriell noch nicht gelöst

# wiederhergestellte Smartphones und Tablets verwenden

#  Verbraucher sollen mehr auf
nachhaltige Mode achten und Kleidung wieder und länger verwenden, weniger Wasch-und Trockenvorgänge

# Beim Einkaufen auf Nachhaltigkeit der Güter achten

# Reduktion von Treibhausgasen ist auch durch eine Umstellung der Ernährung der Bevölkerung möglich – insbesondere durch die Verringerung des
Fleischkonsums.

Die Form der McKinsey Studie

Der Autor hat in seiner beruflichen Tätigkeit mit Consultants wie McKinsey zusammengearbeitet. Diese Berater zeichnen sich durch hervorragende Kompetenz und analytische Fähigkeiten aus und……. sind sehr teuer. Sie agieren als „facilitator“, d. h. die Ergebnisse der Studien sind präzise, oft quantitative Argumentationshilfen, die es dem Auftraggeber erlauben,  seine Geschäftsidee überzeugend darzustellen. So ist auch die Studie „ Deutschland Net-Zero“ exzellent und professionell gemacht.

Sie ist einerseits eine Argumentationshilfe, um den Bürger für ein extrem teures Projekt zur Rettung zukünftiger Generationen „mit ins Boot zu holen“.

Zum anderen ist es eine Werbebroschüre des Consultant McKinsey, um sich für Folgeprojekte von Unternehmen  zu empfehlen, die Klimaneutralität  erreichen wollen.

So unterstreichen bunte Bilder eindrucksvoll das Anliegen die Welt für die kommenden Generationen zu erhalten. Fotos von spielenden Kindern wechseln sich ab mit Bildern von Frauen, die mit dem Hund in einer Windrad-Landschaft tollen bis hin zu Fotos, bei den ein junger Mann sinnend eine Steckrübe betrachtet oder die Speisen darstellen, die jedem Vegetarier das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Perfekt gemacht.

McKinsey ist der weltweit führende Berater für das Topmanagement von Politik und Wirtschaft. In der jüngeren Vergangenheit ist er durch die millionenschwere Beratertätigkeit für Ursula  Ursula von der Leyen zur Restrukturierung der maladen deutschen Bundeswehr bekannt geworden (195).

 

McKinsey: die Voraussetzungen sind so gut wie nie – Betrachtung der weltweiten Klimaziele

Das Pariser Klimaabkommen verlangt, dass jedes Land seine geplante Klimapolitik nach 2020, umreisst und kommuniziert (Nationally Determined Contributions, NDC).

Die Stiftung Wissenschaft und Politik SWP schreibt dazu (193):

„ Europa

Die Staats- und Regierungschefs der Euro­päischen Union haben kurz vor Ende der deutschen Ratspräsidentschaft im Dezember 2020 die Erhöhung des EU-Klimaziels für 2030 auf mindestens 55 Prozent Emis­sionsminderung im Vergleich zu 1990 ver­abschiedet

USA

Die neue US-Regierung hat sofort den Wie­dereintritt in das Pariser Abkommen ver­anlasst.

Mit dem Dekret „Tackling the Climate Crisis at Home and Abroad“ machte der Präsident ihn zum Kernanliegen seiner Außen- und Sicherheitspolitik. Es sieht unter ande­rem vor, bis 2035 den Ausstoß von Treib­hausgasen im Energiesektor zu stoppen und 2050 US-weit netto bei null Emissionen zu sein.

Die nationale Implementierung dieser Maßnahmen ist allerdings nicht garantiert, obwohl die Demokraten nun auch im Senat eine knappe Mehrheit von 51 Stimmen haben. Neue Geset­zesvorhaben, zum Bei­spiel zur Einführung eines CO2-Preises, sind vor diesem Hintergrund poli­tisch riskant. Denn hierfür wür­den mindes­tens 60 Stim­men im Senat benötigt

Indien

Im aktuellen NDC hat sich die indische Regierung keine Klimaziele gesetzt, die eine absolute Emissionsreduktion vorgeben, und dies wird auch beim nächsten NDC nicht zu erwarten sein. Die indische Regie­rung ist bei internationalen Umweltverpflichtun­gen jedoch schon immer zurückhaltend ge­wesen, insbesondere weil es die Industrie­länder in der Verantwortung sieht für den Klimawandel. Indien steht nach Statista mit seinem An­teil an den globalen Emissionen auf Platz drei. Bisher hat die indische Regierung, statt absolute Ziele zu benennen, den Fokus auf die Emissionsintensität der Wirtschaft ge­legt.

Australien

Australien hingegen gehört zu jenen Staaten, deren Regierung ambitionierten Klimazielen kritisch gegenübersteht. Es hat auch sein NDC nicht erhöht. Australien ist der weltweit zweitgrößte Kohleexporteur. Die aus­tralische Regierung unter Premierminister Scott Morrison vertritt offen die Interessen der Kohleindustrie und stellt sich gegen strenge internationale Klimavorgaben.

China

China ist die Nummer 1 beim weltweiten CO2-Ausstoss. Es ist Mitglied des Paris-Abkommens zum Klimaschutz – und trägt das gemeinsame Ziel mit, alles zu tun, um den Anstieg der globalen Temperatur auf deutlich unter zwei Grad zu beschränken. Überraschend hatte Präsident Xi Jinping im September 2020 erklärt, dass sein Land anstrebt, den Ausstoß an CO2 vor 2030 zurückzufahren und bis 2060 CO2-neutral zu wirtschaften.“

Nach dem Erscheinen des Fünfjahresplan 2021-2025 ist die Ernüchterung unter Fachleuten groß (194)

„Enttäuschend“, nennt Bill Hare, Chef der Denkfabrik „Climate Analytics“, den Plan: China halte ganz stark an Kohle, Öl und Gas als Energieträger fest, kritisiert er. Zwar wurden Xis Ankündigungen vom September wiederholt, aber Erwartungen, dass das Riesenreich den Höchststand an Emissionen schon vor 2030 anstreben könnte, haben sich nicht erfüllt.

Es gibt im Fünfjahresplan auch weder eine absolute Zahl für den Treibhausgasausstoß noch eine Obergrenze etwa für den Einsatz von Kohle.

Der Anteil Erneuerbarer Energien an der Energieversorgung soll weiter steigen: von 15,9 auf 20 Prozent. Auch die Kernenergie soll bis 2025 ausgebaut werden: Rund 40 Prozent mehr Kapazität in dieser Zeit sind geplant. Allerdings haben AKW derzeit einen Anteil von weniger als fünf Prozent an der chinesischen Stromversorgung.

Ansonsten setzt die Staatsführung entschieden weiter auf Kohle: China fördert und verbrennt etwa die Hälfte der Kohle weltweit – und es setzt weiter auf eine „saubere und effiziente“ Nutzung dieses Energieträgers.

Schlussfolgerungen

Vor ziemlich genau 2 Jahren ist die Webseite www.klima-diegrossetransformation.de zum ersten Male auf dem Internet erschienen. Schon damals hat sich das soziale Experiment der „Grossen Transformation“ deutlich abgezeichnet. In der Folgezeit haben verschiedene Interessengruppen die Absicht, eine neue Weltordnung zu schaffen, bekräftigt.

  • die Agenda 2030 der UNO mit dem Ziel die Armut zu beseitigen und wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt in den Grenzen ökologischer Nachhaltigkeit zu erreichen und dies vor allem in den Entwicklungsländern
  • das Weltwirtschaftsforum unter der Führung von Klaus Schwab und dem Projekt „The Great Reset“, nach dem die globalen Weltprobleme, wie Pandemien, Klimawandel, soziale Ungleichheit ….., durch sog Multi-Stakeholder-Initiativen , d.h. Zusammenarbeit von politischen Organisationen wie z.B. G20, UNO, multinationalen Unternehmen sowie der sog Zivilgesellschaft, meist vertreten durch NGO’s behandelt werden sollen. Nicht das Individuum steht im Zentrum, sondern der Einzelne folgt dem technischen Fortschritt, geprägt durch die Expertenmeinung. So charakterisiert Klaus Schwab die Coronakrise.“In der Tat, die gute Seite der Pandemie ist, dass sie gezeigt hat, wie schnell wir radikale Änderungen unserer Lebensweise verwirklichen können. Nahezu von einem Moment zum anderen hat die Krise Unternehmen und Einzelpersonen gezwungen Gewohnheiten zu verlassen, die lange als unverzichtbar galten, von häufigen Flugreisen bis zur Arbeit in einem Büro.“
  • das Urteil des politisierten Bundesverfassungsgerichts,  das feststellt, dass künftig selbst gravierende Freiheitseinbußen zum Schutz des Klimas verhältnismäßig und verfassungsrechtlich gerechtfertigt sein können
  • die Schaffung einer Vielzahl von Nichtregierungsorganisationen, die als sog Zivilgesellschaft die Arbeit der Politik übernehmen und oft, gegen die Mehrheitsmeinung, Lobbyinteressen vertreten

Viele, die diese Entwicklungen kritisch verfolgt haben, kommen zu dem Schluss, dass oft, für linksorientierte Gruppen, die Panikmache vor dem Klimawandel das willkommene Werkzeug war, ihre politische Agenda durchzusetzen.

Der sog Green Deal auf EU-Ebene und das verschärfte Klimaschutzgesetz in Deutschland sind die politische Grundlage für die Studie von McKinsey, die in radikaler, schonungsloser Form die Umsetzung der grünen Ideologie präzisiert. Deutschland, das 2% des globalen CO2-Ausstosses ausmacht und das in keiner Weise die gewünschte Vorbildfunktion für die Hauptverursacher der Treibhausgase wie China und Indien hat, soll über Jahrzehnte den Weg zurück  ins 19.Jahrhundert gehen und dabei Wohlstand und persönliche Freiheit opfern.

Die Wahlen zum Bundestagsind sind vorüber, die Scharfmacher der Grünen haben nur ein relativ mäßiges Ergebnis erzielt. Doch auch der Rest der Parteien ist von der grünen Klima-Ideologie durchdrungen, die CSU in Bayern wollte die Grünen sogar links überholen. Es bleibt nun abzuwarten wie die künftige Regierung die deutsche Energiewende angeht.

Von der Presse ist keine mäßigende Wirkung zu erwarten, da sie, meist links-grün orientiert, in der Vergangenheit bereits wesentlich zur Klimapanik beigetragen hat.

Es bleibt jedoch das grundgesetzlich garantierte Recht auf Meinungsfreiheit (Artikel 5) und Versammlungsfreiheit    (Artikel 8).

Frankreich hat mit seiner Gelbwestenbewegung, auch wenn seine radikalen Auswüchse kontraproduktiv waren, gezeigt, dass der Bürger, auch außerhalb der Wahl, Einfluss auf Regierungsmaßnahmen nehmen kann.


Version November 2021.

Der andere Weg: Umwelt-Energie-und Wirtschaftspolik in Frankreich im Vergleich mit Deutschland.

Während die steigenden Preise für Erdgas, Öl, Benzin und Erdgas das Einkommen der Verbraucher kräftig belasten melden sich in der Presse und im öffentlich rechtlichen Fernsehen Journalisten zu Wort, die ungehemmt verkünden, dass für das Gelingen der Energiewende weitere Verteuerungen wünschenswert seien. Eine eingehende Analyse der Energiekrise und die verfehlte Politik der EU die Energiesicherheit zu gewährleisten, finden Sie in  (Kapitel 7.12) des Hauptteils.

Reflexartig wird von den Grünen und der Energiewendelobby (u.a. Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin) der fachlich nicht begründete Vorwurf geäußert,  dass Deutschland  zu wenig in die Erneuerbaren Energien investiert hat und darum die Abhängigkeit von den fossilen Energien zu stark ist. Solange es nicht gelingt effiziente und erschwingliche Speichermethoden zu entwickeln wird jedes neue Windrad bei gleichzeitiger Stilllegung der Kohlekraftwerke die Energiesicherheit reduzieren, also die Gefahr  eines Blackouts vergrößern. Genau diese Politik hat im Lauf des letzten Jahres 2020/2021 zu zwei blackouts in Kalifornien und Texas geführt, die die beiden US-Bundesstaaten Hunderte  von Milliarden Dollar kosteten.

In Deutschland kann diese Unsicherheit  nur dadurch verringert werden, indem man Erdgas zumindest als Brückentechnologie  verwendet. Mit Erdgas betriebene Kraftwerke haben den  Vorteil  weniger CO2 auszustoßen als leistungsgleiche Kohlekraftwerke.

Hier allerdings hat Deutschland kurzsichtig die notwendige Entwicklung verschlafen, da die 12  Erdgas-Grosskraftwerken die bis zum endgültigen Kernenergieausstieg Ende 2022 notwendig sind, noch nicht einmal in der Projektierungsphase sind und Projektierung und Errichtung etwa  8 Jahre benötigen.

Die wirklich effektive Lösung ist die Errichtung von Atomkraftwerken, die einen verlässlichen und relativ preiswerten Strom liefern. Relativ preiswert, wenn man die Strompreise für Deutschlands Haushalte (31,9Cent/kWh) mit Frankreich (19,3 Cent/kWh) vergleicht, wo 70% des Stroms durch Atomenergie erzeugt werden. Zur Zeit kämpft die deutsche Politik verstärkt gegen die Anerkennung der Atomenergie als grüne Energie, um die Entwicklung der Atomenergie von der finanziellen Förderung  der sog Taxonomie-Verordnung  auszuschließen. In Deutschland wird der Protest der Franzosen mit einer Reaktion der französischen Kernenergielobby zu erklären versucht, aber in der Realität dürfte es genau umgekehrt sein.  Teile der deutschen Politik und die Energiewendelobby versuchen die Subventionstöpfe ausschließlich für Windkraft, Solarenergie und Biokraftstoffanlagen zu sichern und auch den Kardinalfehler zu vertuschen nicht auf die Nuklearenergie zu setzen.

Frankreich weist darauf hin, dass die deutschen Alleingänge die Sicherheit und preiswerte Energie für den Verbraucher verhindern. Die sich ständig wiederholenden Argumente, dass die Erneuerbaren Energien besonders günstig sind, hat Björn Lomberg (siehe Kapitel 2.3.14) eindrucksvoll widerlegt. Wenn man die für die Herstellung eines sicheren, stabilen Stroms aus Erneuerbaren Energien sorgen will, hat man nicht nur die reinen Erzeugungskosten, sondern auch die Kosten für die notwendige Infrastruktur aus Speichern, Stromtrassen, H2-Netze, Elektrolyseuren zu berücksichtigen. Schon heute ergeben sich durch den punktuellen Betrieb der als Ergänzung  des fluktuierenden Umweltstroms erforderlichen  Kohle- und Gaskraftwerke, erhöhte  Zusatzkosten, die teilweise den hohen deutschen Elektrizitätspreis erklären.

Präsident Emmanuel Macron hat am Dienstag, den 9. November, angekündigt, dass Frankreich neue Kernreaktoren bauen wird. Er betonte die Vorteile dieser Energie, insbesondere unter dem Gesichtspunkt des Klimas.

Auch Frankreich baut die Erneuerbaren Energien aus, aber mit Rücksicht auf die Bürger und ihre Umwelt. Den deutschen 30 00 Windrädern stehen in dem flächenmäßig weit größeren Frankreich nur etwa 8000  Turbinen gegenüber, deren Zunahme  durch starke Umweltverbände und Bürgerbegehren eingebremst wird

Ein Gericht in Toulouse  hat kürzlich einem Ehepaar Schadensersatzansprüche wegen der  schädlichen Wirkung der Infraschallstrahlung auf den Menschen und des Werteverlusts seiner  Immobilie in der Höhe von etwa  € 100 000,- zuerkannt. , währenddessen  in Deutschland immer mehr Gesetze erlassen werden, um die Einspruchsmöglichkeiten der Anwohner von Windrädern einzuschränken.(siehe Kapitel 2.2.4 folgende).

Der Einsatz von Atomenergie heißt keine CO2-Emissionen bei der Energiegewinnung und dementsprechend ist der pro-Kopf -CO2-Austoss Frankreichs deutlich unter dem europäischen Mittel, während die Emissionen Deutschlands um etwa 50 % über dem französischen Wert und deutlich über dem Europamittel liegt.

 

 

Frankreich verteidigt vehement die Zerstörung seiner Umwelt durch Windradtürme  und gegen die Abholzung seiner schönen Laubwälder, während in Deutschland die Verwandlung der Natur in eine Geisterlandschaft weitgehend widerstandslos von weiten Teilen der Bevölkerung,  den sog Umweltverbänden und der überwiegend  linksgrünen Presse hingenommen wird. Man ereifert sich über die Abholzung am Amazonas, aber Studien der ETH Zürich über die durch Abholzung in Europa entstehenden Dürren bleiben unbeachtet.

Green Economy

Von den Befürwortern der aktuellen Energiewendepolitik, die die herkömmliche Industrie durch grüne Technologie ersetzen will, wird unablässig auf die die Wachstumschancen der grünen Wirtschaft hingewiesen. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass mit dem Bau von weiteren 60-70 00 Windrädern und der Installation von Photovoltaik auf Dächern und Fassaden von Häusern, neben den Straßen, ja sogar auf Wasserflächen eine große Anzahl von Arbeitsplätzen geschaffen wird, aber bei diesen handelt es sich zum großen Teil um steuersubventionierte Arbeitsplätze.

Ein Glanzstück der deutschen Industrie ist die Automobilherstellung. Sie erlebt zurzeit einen gewaltigen Einbruch. Laut Angaben des VDA wird 2021 rund ein Fünftel weniger Autos von den Bändern rollen als im vergangenen Jahr. Damit würde die Gesamtproduktion auf den Stand von 1975 zurückfallen. Das Ifo Institut hat errechnet: „In den ersten fünf Monaten des Jahres 2021 wurden in Deutschland nur 63 Prozent der Pkw produziert, die im gleichen Zeitraum 2018 hergestellt wurden“.

Für die Elektromobilität,also  die grüne Industrie,die nachfolgen soll, hat die China Passenger Car Association  errechnet, dass 57% des weltweiten Elektroauto-Marktanteils in China liegt.

„Wenn chinesische Kunden gefragt werden, warum sie keinen VW ID.4 kaufen, ist die Antwort oft, dass sie das Design zwar schätzen, aber die Technologie und Digitalisierung hinter ähnlichen chinesischen Autos zurückbleibt.“

 Es ist nicht überraschend wenn die sogenannten Wirtschaftsweisen  ihre Konjunkturprognose erneut abgesenkt haben, Sie  rechnen nun für 2021 mit einem Wachstum von nur noch 2,7 Prozent. Im Frühjahr war das Gremium noch von einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 3,1 Prozent und vor einem Jahr von 3,7 Prozent ausgegangen.

So schreibt die WELT „Deutschland ist der „lahme Mann Europas““

„Deutschland und Frankreich sollten im dritten Quartal beide um 2,2 Prozent wachsen und damit die Coronakrise im Gleichklang hinter sich lassen. Seit Freitag ist klar: Zwischen Frankreich und Deutschland herrscht beim Wirtschaftswachstum ein Klassenunterschied. Und nicht nur das. Die deutsche Wirtschaft droht demnächst auch von der italienischen bei der ökonomischen Dynamik abgehängt zu werden.[…]

Der private Konsum allein reicht nicht, damit die deutsche Wirtschaft mit schnell wachsenden Ökonomien wie Frankreich mithalten kann“, sagt Carsten Brzeski, Chefökonom Eurozone bei der ING.“

Und unter dem Titel  „Der deutsche Alleingang im Klimaschutz ist sinnlos“ stellt die gleiche Webseite beinahe resignierend fest.

„Deutschland ist jetzt mit dem Klimaschutzgesetz endgültig zur Selbstaufopferung übergegangen.“

 

2) Zur McKinsey-Studie „Net-Zero Deutschland“, Chancen und Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2045

Liebe Leser,

Mit einigen von Ihnen stehe ich in e-Mail-Kontakt. Meine Gesprächspartner sind meist hervorragend über die Ergebnisse der aktuellen Klimaforschung informiert und weniger über das besorgt, was sich zurzeit in Deutschland anbahnt: Die Umwandlung der Gesellschaft in einen Klimasozialismus ohne Rücksicht auf die Natur (Windräder, Stromtrassen), die Industrie und den Wohlstand der Bürger. Die kürzlich erschienene McKinsey-Studie zur Energiewende (189) ist die Umsetzung der Angela Merkel-Rede in Davos 2020 und des „Green Deals“ von Ursula von der Leyen in ein technisches Pflichtenheft mit radikalen Aktionen für die nächsten Jahre. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird dies die Leitlinie für die grüne Politik der kommenden Regierung.

 

„Um unseren Planeten für uns, unsere Kinder und nachfolgende Generationen lebenswert zu
erhalten, muss uns die Transformation zu einer klimaneutralen Welt in den kommenden 25 Jahren
gelingen. Dieser Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft ist eine gemeinsame, globale Aufgabe
und ein Imperativ für Politik, Wirtschaft und jedes einzelne Mitglied der Gesellschaft.“

„….Auch wenn Deutschland die
globale Transformation zu einer klimaneutralen Welt nicht allein meistern kann, müssen wir
unseren Beitrag leisten und als eine der führenden exportorientierten Volkswirtschaften mit
gutem Beispiel vorangehen

…. Wir sind begeistert, dass wir schon heute eine Reihe von Unternehmen in Deutschland und weltweit bei ihren Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützen dürfen.“

Es liest sich wie ein Appell der deutschen Bundesregierung, es ist jedoch aus dem Vorwort einer Studie der Beratungsfirma McKinsey entnommen.

Der Name der Studie

 Net-Zero Deutschland Chancen und Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2045

Diese Worte erinnern auch an die Rede von Frau Merkel vor dem Weltwirtschaftsforum am 23. Januar 2020 in Davos:

Klimaneutralität – die allermeisten Länder der Europäischen Union haben sich dazu verpflichtet. Die Kommissionspräsidentin (Autor: Ursula von der Leyen) war gestern hier und hat Ihnen den „Green Deal“ vorgestellt. Europa will der erste Kontinent sein, der CO2-frei, also emissionsfrei, lebt. Aber, meine Damen und Herren, das sind natürlich Transformationen von gigantischem, historischem Ausmaß. Diese Transformation bedeutet im Grunde, die gesamte Art des Wirtschaftens und des Lebens, wie wir es uns im Industriezeitalter angewöhnt haben, in den nächsten 30 Jahren zu verlassen – die ersten Schritte sind wir schon gegangen – und zu völlig neuen Wertschöpfungsformen zu kommen, die natürlich auch wieder eine industrielle Produktion enthalten und die vor allem durch die Digitalisierung verändert worden sind. Wir haben ja eine zweite Riesentransformation zu bewältigen. Und wir hoffen, dass sich die Transformation zur CO2-Emissionsfreiheit mit der Digitalisierung verstärken wird und die Digitalisierung das erleichtern kann.“

Die Studie

Die folgenden Ausführungen sind indirekte Zitate, die sich weitgehend an die Wortwahl der Studie halten. Kommentare des Autors dieser Webseite sind gesondert gekennzeichnet.

Vor der Sommerpause hat der Deutsche Bundestag – einem wegweisenden Urteil des Bundesverfassungsgerichts folgend – eine Neuauflage des Klimaschutzgesetzes beschlossen:

(Autor: Lesen Sie bitte in Kapitel 7.8 und 7.9 dieser Webseite und bei Wetzel (133) und Vahrenholt (114v) über die politische Einflussnahme und einseitige Beweisführung beim BVG-Urteil.)

Die Voraussetzungen sind so gut wie nie – Staaten und Staatengemeinschaften vereinbaren Klimaziele,
Investoren schichten ihr Kapital in klimabewusste Anlagen um, Unternehmen verpflichten sich freiwillig, ihre Emissionen zu senken, die Bevölkerung befürwortet mehrheitlich die Entwicklung hin zur Nachhaltigkeit und entscheidet sich immer häufiger für den Kauf nachhaltiger Produkte.

83% der deutschen Bevölkerung sind der Meinung, dass Industriestaaten wie Deutschland in der Pflicht sind, beim Klimaschutz voranzugehen.

Deutschland trägt als größte Volkswirtschaft in Europa eine besondere Verantwortung

(Autor: (190) kommt hier etwa auf den gleichen Wert, teurer soll das Leben allerdings nicht werden. Die meisten Deutschen lehnen es ab, für den Klimaschutz einen Steueraufschlag beispielsweise auf Benzin und Heizöl zu zahlen)

■ Die nächsten zehn Jahre entscheiden, die Veränderungsgeschwindigkeit beim Klimaschutz gegenüber den letzten 30 Jahren muss sich bis 2030 verdreifachen– in manchen Sektoren sogar
verzehnfachen (Neuzulassungen Elektrofahrzeuge 2030 gegenüber 2020)

■ Gesamtinvestitionen in Höhe von 6 Bill. EUR, entsprechend durchschnittlichen jährlichen Investitionen von rund 240 Mrd. EUR bis 2045 und damit ca. 7% des Bruttoinlandsproduktes (BIP)

■ Investitionen in Klimaschutz rechnen sich für Wirtschaft und Gesellschaft – Umstieg auf grüne Technologien eröffnet neue Märkte und Wachstumschancen.

Laut der McKinsey-Studie „Net-Zero Europe“ (Autor: dies ist eine vorhergehende Studie für die EU, nicht Europa) ist in Europa ein Nettowachstum von bis zu 5 Mio. Arbeitsplätzen bis 2050 möglich.

Das gilt entsprechend auch für Deutschland: Allein im deutschen Gebäudesektor können durch Renovierungen von Bestandsgebäuden und andere Klimaschutzmaßnahmen bis zu 200.000 zusätzliche Arbeitsplätze bis 2050 entstehen.

(Autor: hier handelt es sich um regierungsverordnete, zum großen Teil subventionierte Jobs, lesen Sie dazu Green Jobs Myths von Andrew P. Morriss (191))

Der Weg zur Klimaneutralität 2045 konfrontiert Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit der tiefgreifendsten und komplexesten Transformation unserer Zeit, erneuerbare Energien und die Infrastruktur müssen schneller ausgebaut werden.

Grünes Kapital ist hierbei nicht der Engpass; vielmehr ist es die komplexe Umstellung ganzer Industrien und Lieferketten, die hierzu erforderlich ist.

(Autor: Hier ist vor allem die EZB aktiv: Anstatt sich um ihre eigentliche Aufgabe, die Geldstabilität zu bemühen, kümmert sie sich vor allem um die Solvenzsicherheit der EU auf Kosten Deutschlands, dessen exportorientierte Wirtschaft unter der steigenden Inflation leidet (192).

 Die European Investment Bank (EIB) teilt in diesem Zusammenhang mit:

„The European Investment Bank has already set itself up to take on this historic role. In November 2019, our board
approved an increase to 50% in the share of our investment dedicated to climate action and environmental
projects by 2025. We aim to support €1 trillion of total climate investment in the next decade.“)

Ein Verfehlen der Klimaziele würde in erheblich höheren Klimarisiken resultieren. Die nächsten zehn Jahre sind entscheidend

Gelingt die Transformation rechtzeitig und erfolgreich, kann Deutschland die Technologieführerschaft in kritischen Exportsektoren aufrechterhalten und deren Beitrag zu Beschäftigung und Wohlstand absichern.“ Dies betrifft bis zu 20%der Arbeitsplätze und bis zu 25% des BIP.

Zugleich wird die Transition aber auch Verschiebungen von Arbeitsplätzen auslösen, z.B. von thermischer Stromerzeugung hin zur Wasserstoffproduktion oder von der Herstellung von Verbrennungsmotoren zur Batterieproduktion. In Summe sei aber ein Zuwachs an Beschäftigung zu erwarten, z.B. durch die vermehrten Renovierungen und Installationen von Wärmepumpen im Gebäudesektor oder die Herstellung und Installation von Solar- und Windkraftanlagen.

Gelingt es Deutschland nicht, die Rahmenbedingungen für die Transformation rechtzeitig zu schaffen, können Marktanteile deutscher Unternehmen und damit Arbeitsplätze und Wohlstand verlorengehen.

(Autor: In Anbetracht der Ernsthaftigkeit des Problems könnte man zynischerweise feststellen, dass immerhin 20% der heutigen Arbeitsplätze nicht transformiert werden und Deutschland hoffen kann die Technologieführerschaft in kritischen Exportsektoren zu erhalten. Zu den Stärken der deutschen Wirtschaft zählen vor allem der Maschinenbau und die Automobilindustrie. In der Automobilindustrie beginnen die Marktanteile in China, dem wichtigsten Markt, bereits zu bröckeln.

Renovierung und Installation von Wärmepumpen sowie Installation von Solar- und Windkraftanlagen sind regierungsverordnete, zum großen Teil für den Staat nicht wertschöpfende Arbeitsplätze. Verdienen werden die Unternehmer dieser Sparten, vor allem durch Staatssubventionen)

Autor: Es folgen die McKinsey -Empfehlungen für die verschiedenen Wirtschaftssektoren

10 Kerninitiativen in 6 Sektoren für eine erfolgreiche Transformation

(viel Fachchinesisch, Erklärungen im folgenden Abschnitt)

1: Energie: Massive Beschleunigung (Verdreifachung) des Kapazitätsausbaus erneuerbarer Energien
Aufbau auf bis zu 650 GW Kapazität erneuerbarer Energien bis 2045– bis 2030 muss der jährliche
Ausbau gegenüber 2020 verdreifacht werden; Importe als Ergänzung notwendig. Aufbau grüner
Wasserstoffwirtschaft in einem Umfang von jährlich 10 – 15 Mt
2: Industrie: Ausbau (~ 25% Erweiterung des Stromtransportnetzes) und Flexibilisierung des Energienetzes
Ausbau des Stromtransportnetzes bis 2045 auf > 60.000 km sowie Flexibilisierung durch Ausbau der
Speicherkapazitäten und intelligentes Lastmanagement. Beschleunigte Genehmigungsverfahren als
Enabler (Autor: Treiber, Beschleuniger) unabdingbar
3:Industrie:  Dekarbonisierung der Grundstoffindustrie (grüne Materialien) durch Innovationen in Prozessen und
Anlagentechnik getrieben durch Anforderungen und Innovationen aus dem verarbeitenden Gewerbe
Industriespezifische Dekarbonisierung und Skalierung nachhaltiger Prozesse und Anlagen
Ÿ Stahl: Direktreduktionstechnik mit grünem Wasserstoff
Ÿ Chemie: Elektrifizierung der Kernprozesse wie Cracking, Einsatz nachhaltiger Feedstocks (z.B. grüner
Wasserstoff statt SMR ( Autor: Small Modular Reactor: für viele Staaten, auch für die USA, eine vielversprechende Option treibhausgasfreie Energie zu erzeugen), weitere Optimierung bestehender Prozesse
Ÿ Zement: Nutzung biomassehaltiger Brennstoffe, Reduzierung des Klinkeranteils, Modernisierung des
Anlagenparks zur Reduzierung des Energieeinsatzes
Das verarbeitende Gewerbe liefert für die Dekarbonisierung der Grundstoffindustrie 2 Impulse:
Ÿ Die Nachfrage nach dekarbonisiertem Material – z.B. in der Automobil- und Konsumgüterindustrie
Ÿ Ermöglichen der Dekarbonisierung durch Innovationen, insbesondere in der Anlagentechnik
4: Industrie: Beschleunigter Aufbau von Cleantech-Enablern: Wasserstoffwirtschaft, Batterieproduktion,
Ladeinfrastruktur, Recycling, CCUS ( Autor: Abscheidung, Nutzung und Speicherung von Kohlenstoff (Carbon Capture Use and Storage, CCUS))
Aufbau einer grünen Batteriewertschöpfungskette (Steigerung um das 20-Fache), Etablierung einer
effizienten Kreislaufwirtschaft, Veränderung der Rohstoffbasis (z.B. recycelte oder biobasierte
Materialien), Aufbau von CCUS, beschleunigter Ausbau der Ladeinfrastruktur: Zubau von ~ 2.000
Ladepunkten pro Woche im kommenden Jahrzehnt
5: Verkehr: Umstellung auf 100% emissionsfreie Mobilität
Flächendeckender Einsatz nachhaltiger Antriebstechnologien (Elektro – und Wasserstoffantrieb) im
Individual- und Güterverkehr; Nutzung alternativer Brennstoffe im Luftverkehr
6: Verkehr: Verbesserung der Ressourcenproduktivität durch Etablierung von Smart und Shared Mobility
Verstärkter Einsatz von Shared- und Smart-Mobility-Konzepten inkl. Nutzung von Mikromobilität und
autonomen Fahrzeugen. Schaffung von Raum für sicheren emissionslosen Individualverkehr wie
Radfahren/zu Fuß gehen
7:Gebäude: Modernisierung des Gebäudebestands, insbesondere mit nachhaltigen Heizsystemen             ( > 50% Wärmepumpen)
Umsetzung regionalspezifischer Konzepte für den Technologiemix zur klimaneutralen Wärmeerzeugung
und Beschleunigung der Sanierungsrate – Verbesserung des Isolierungsgrads von ~ 55% des aktuellen
Gebäudebestands hauptsächlich von den Klassen F/G auf C/D/E

8: Landwirtschaft: Entwicklung zukunftsträchtiger Schlüsseltechnologien für eine resiliente und nachhaltige
Landwirtschaft
Skalierung bestehender Technologien wie z.B. anaerobe Güllevergärung in Biogasanlagen in der Fläche,
Kommerzialisierung von Next-Generation-Technologien wie z.B. Reduktion der Methanausscheidung
durch chemisch-biologische Mittel und Entwicklung klimaschonender Pflanzenvarianten (Autor: Gentechnik)
9: Landwirtschaft: Beschleunigung des Trends zu gesunder Ernährung und nachhaltigem Konsumverhalten
Ausbau von Regionalität, Reduktion der Lebensmittelverschwendung und Anreize zur Ernährungsumstellung auf nachhaltigere Lebensmittel
10: Banken: Finanzierung und Begleitung der Netto-Null-Transformation über den Aufbau eines grünen
Portfolios
Ausbau und Einführung grüner Finanzinstrumente: ESG-abhängige Finanzierungen, ESG-konformes
Asset-Management, Einführung neuer Instrumente wie freiwilliger Kohlenstoffmärkte; gleichzeitig
Anheben der ESG-Kenntnisse und -Fähigkeiten in den Banken. ( Autor: ESG für Environment, Social, Governance)
Autor: Nun folgt ein zentraler Satz der Studie:

„Die Gesetzgebung muss die Voraussetzungen für eine gegenüber den letzten 30 Jahren etwa 3x so schnelle Transformation schaffen“

Erklärungen der McKinsey Forderungen: Wie sich Ihr Leben verändern wird.

(In grün: Ergänzungen durch Autor)

# Etwa 60 000 zusätzliche Windräder mit Versenkung von jeweils 3500 t Beton im Erdreich, d.h. 200 Millionen Tonnen Beton

# Die bisher geplante Länge des Ausbaus des Fernnetzes, der zur Zeit bereits Gegenstand von Bürgerprotesten ist, soll bis 2040 verdoppelt werden,

# Für das Laden der Elektroautos werden 8 Millionen Ladesäulen zur Verfügung stehen, im dritten Quartal 2021 sind es nach statista noch 25 000. McKinsey empfiehlt „gesteuertes Laden“, d.h. wenn gerade ausreichend Strom verfügbar ist,

# Im Jahre sind ¾ der Neuzulassungen Elektrofahrzeuge. Alternativ wird empfohlen

-Menge der zurückgelegten Kilometer zu reduzieren, und dadurch Zeit und km für die Parkplatzsuche in den Städten zu verringern

-Erhöhung der Personenzahl pro Fahrzeug und die vermehrte Nutzung von Fahrrädern und öffentlichen Verkehrsmitteln

# Recycling: eine Kreislaufwirtschaft von hoher Qualität. Zement- und Rotorblattrecycling von Windrädern sind großindustriell noch nicht gelöst

# wiederhergestellte Smartphones und Tablets verwenden

#  Verbraucher sollen mehr auf
nachhaltige Mode achten und Kleidung wieder und länger verwenden, weniger Wasch-und Trockenvorgänge

# Beim Einkaufen auf Nachhaltigkeit der Güter achten

# Reduktion von Treibhausgasen ist auch durch eine Umstellung der Ernährung der Bevölkerung möglich – insbesondere durch die Verringerung des
Fleischkonsums.

Die Form der McKinsey Studie

Der Autor hat in seiner beruflichen Tätigkeit mit Consultants wie McKinsey zusammengearbeitet. Diese Berater zeichnen sich durch hervorragende Kompetenz und analytische Fähigkeiten aus und……. sind sehr teuer. Sie agieren als „facilitator“, d. h. die Ergebnisse der Studien sind präzise, oft quantitative Argumentationshilfen, die es dem Auftraggeber erlauben,  seine Geschäftsidee überzeugend darzustellen. So ist auch die Studie „ Deutschland Net-Zero“ exzellent und professionell gemacht.

Sie ist einerseits eine Argumentationshilfe, um den Bürger für ein extrem teures Projekt zur Rettung zukünftiger Generationen „mit ins Boot zu holen“.

Zum anderen ist es eine Werbebroschüre des Consultant McKinsey, um sich für Folgeprojekte von Unternehmen  zu empfehlen, die Klimaneutralität  erreichen wollen.

So unterstreichen bunte Bilder eindrucksvoll das Anliegen die Welt für die kommenden Generationen zu erhalten. Fotos von spielenden Kindern wechseln sich ab mit Bildern von Frauen, die mit dem Hund in einer Windrad-Landschaft tollen bis hin zu Fotos, bei den ein junger Mann sinnend eine Steckrübe betrachtet oder die Speisen darstellen, die jedem Vegetarier das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Perfekt gemacht.

McKinsey ist der weltweit führende Berater für das Topmanagement von Politik und Wirtschaft. In der jüngeren Vergangenheit ist er durch die millionenschwere Beratertätigkeit für Ursula  Ursula von der Leyen zur Restrukturierung der maladen deutschen Bundeswehr bekannt geworden (195).

 

McKinsey: die Voraussetzungen sind so gut wie nie – Betrachtung der weltweiten Klimaziele

Das Pariser Klimaabkommen verlangt, dass jedes Land seine geplante Klimapolitik nach 2020, umreisst und kommuniziert (Nationally Determined Contributions, NDC).

Die Stiftung Wissenschaft und Politik SWP schreibt dazu (193):

„ Europa

Die Staats- und Regierungschefs der Euro­päischen Union haben kurz vor Ende der deutschen Ratspräsidentschaft im Dezember 2020 die Erhöhung des EU-Klimaziels für 2030 auf mindestens 55 Prozent Emis­sionsminderung im Vergleich zu 1990 ver­abschiedet

USA

Die neue US-Regierung hat sofort den Wie­dereintritt in das Pariser Abkommen ver­anlasst.

Mit dem Dekret „Tackling the Climate Crisis at Home and Abroad“ machte der Präsident ihn zum Kernanliegen seiner Außen- und Sicherheitspolitik. Es sieht unter ande­rem vor, bis 2035 den Ausstoß von Treib­hausgasen im Energiesektor zu stoppen und 2050 US-weit netto bei null Emissionen zu sein.

Die nationale Implementierung dieser Maßnahmen ist allerdings nicht garantiert, obwohl die Demokraten nun auch im Senat eine knappe Mehrheit von 51 Stimmen haben. Neue Geset­zesvorhaben, zum Bei­spiel zur Einführung eines CO2-Preises, sind vor diesem Hintergrund poli­tisch riskant. Denn hierfür wür­den mindes­tens 60 Stim­men im Senat benötigt

Indien

Im aktuellen NDC hat sich die indische Regierung keine Klimaziele gesetzt, die eine absolute Emissionsreduktion vorgeben, und dies wird auch beim nächsten NDC nicht zu erwarten sein. Die indische Regie­rung ist bei internationalen Umweltverpflichtun­gen jedoch schon immer zurückhaltend ge­wesen, insbesondere weil es die Industrie­länder in der Verantwortung sieht für den Klimawandel. Indien steht nach Statista mit seinem An­teil an den globalen Emissionen auf Platz drei. Bisher hat die indische Regierung, statt absolute Ziele zu benennen, den Fokus auf die Emissionsintensität der Wirtschaft ge­legt.

Australien

Australien hingegen gehört zu jenen Staaten, deren Regierung ambitionierten Klimazielen kritisch gegenübersteht. Es hat auch sein NDC nicht erhöht. Australien ist der weltweit zweitgrößte Kohleexporteur. Die aus­tralische Regierung unter Premierminister Scott Morrison vertritt offen die Interessen der Kohleindustrie und stellt sich gegen strenge internationale Klimavorgaben.

China

China ist die Nummer 1 beim weltweiten CO2-Ausstoss. Es ist Mitglied des Paris-Abkommens zum Klimaschutz – und trägt das gemeinsame Ziel mit, alles zu tun, um den Anstieg der globalen Temperatur auf deutlich unter zwei Grad zu beschränken. Überraschend hatte Präsident Xi Jinping im September 2020 erklärt, dass sein Land anstrebt, den Ausstoß an CO2 vor 2030 zurückzufahren und bis 2060 CO2-neutral zu wirtschaften.“

Nach dem Erscheinen des Fünfjahresplan 2021-2025 ist die Ernüchterung unter Fachleuten groß (194)

„Enttäuschend“, nennt Bill Hare, Chef der Denkfabrik „Climate Analytics“, den Plan: China halte ganz stark an Kohle, Öl und Gas als Energieträger fest, kritisiert er. Zwar wurden Xis Ankündigungen vom September wiederholt, aber Erwartungen, dass das Riesenreich den Höchststand an Emissionen schon vor 2030 anstreben könnte, haben sich nicht erfüllt.

Es gibt im Fünfjahresplan auch weder eine absolute Zahl für den Treibhausgasausstoß noch eine Obergrenze etwa für den Einsatz von Kohle.

Der Anteil Erneuerbarer Energien an der Energieversorgung soll weiter steigen: von 15,9 auf 20 Prozent. Auch die Kernenergie soll bis 2025 ausgebaut werden: Rund 40 Prozent mehr Kapazität in dieser Zeit sind geplant. Allerdings haben AKW derzeit einen Anteil von weniger als fünf Prozent an der chinesischen Stromversorgung.

Ansonsten setzt die Staatsführung entschieden weiter auf Kohle: China fördert und verbrennt etwa die Hälfte der Kohle weltweit – und es setzt weiter auf eine „saubere und effiziente“ Nutzung dieses Energieträgers.

Schlussfolgerungen

Vor ziemlich genau 2 Jahren ist die Webseite www.klima-diegrossetransformation.de zum ersten Male auf dem Internet erschienen. Schon damals hat sich das soziale Experiment der „Grossen Transformation“ deutlich abgezeichnet. In der Folgezeit haben verschiedene Interessengruppen die Absicht, eine neue Weltordnung zu schaffen, bekräftigt.

  • die Agenda 2030 der UNO mit dem Ziel die Armut zu beseitigen und wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt in den Grenzen ökologischer Nachhaltigkeit zu erreichen und dies vor allem in den Entwicklungsländern
  • das Weltwirtschaftsforum unter der Führung von Klaus Schwab und dem Projekt „The Great Reset“, nach dem die globalen Weltprobleme, wie Pandemien, Klimawandel, soziale Ungleichheit ….., durch sog Multi-Stakeholder-Initiativen , d.h. Zusammenarbeit von politischen Organisationen wie z.B. G20, UNO, multinationalen Unternehmen sowie der sog Zivilgesellschaft, meist vertreten durch NGO’s behandelt werden sollen. Nicht das Individuum steht im Zentrum, sondern der Einzelne folgt dem technischen Fortschritt, geprägt durch die Expertenmeinung. So charakterisiert Klaus Schwab die Coronakrise.“In der Tat, die gute Seite der Pandemie ist, dass sie gezeigt hat, wie schnell wir radikale Änderungen unserer Lebensweise verwirklichen können. Nahezu von einem Moment zum anderen hat die Krise Unternehmen und Einzelpersonen gezwungen Gewohnheiten zu verlassen, die lange als unverzichtbar galten, von häufigen Flugreisen bis zur Arbeit in einem Büro.“
  • das Urteil des politisierten Bundesverfassungsgerichts,  das feststellt, dass künftig selbst gravierende Freiheitseinbußen zum Schutz des Klimas verhältnismäßig und verfassungsrechtlich gerechtfertigt sein können
  • die Schaffung einer Vielzahl von Nichtregierungsorganisationen, die als sog Zivilgesellschaft die Arbeit der Politik übernehmen und oft, gegen die Mehrheitsmeinung, Lobbyinteressen vertreten

Viele, die diese Entwicklungen kritisch verfolgt haben, kommen zu dem Schluss, dass oft, für linksorientierte Gruppen, die Panikmache vor dem Klimawandel das willkommene Werkzeug war, ihre politische Agenda durchzusetzen.

Der sog Green Deal auf EU-Ebene und das verschärfte Klimaschutzgesetz in Deutschland sind die politische Grundlage für die Studie von McKinsey, die in radikaler, schonungsloser Form die Umsetzung der grünen Ideologie präzisiert. Deutschland, das 2% des globalen CO2-Ausstosses ausmacht und das in keiner Weise die gewünschte Vorbildfunktion für die Hauptverursacher der Treibhausgase wie China und Indien hat, soll über Jahrzehnte den Weg zurück  ins 19.Jahrhundert gehen und dabei Wohlstand und persönliche Freiheit opfern.

Die Wahlen zum Bundestagsind sind vorüber, die Scharfmacher der Grünen haben nur ein relativ mäßiges Ergebnis erzielt. Doch auch der Rest der Parteien ist von der grünen Klima-Ideologie durchdrungen, die CSU in Bayern wollte die Grünen sogar links überholen. Es bleibt nun abzuwarten wie die künftige Regierung die deutsche Energiewende angeht.

Von der Presse ist keine mäßigende Wirkung zu erwarten, da sie, meist links-grün orientiert, in der Vergangenheit bereits wesentlich zur Klimapanik beigetragen hat.

Es bleibt jedoch das grundgesetzlich garantierte Recht auf Meinungsfreiheit (Artikel 5) und Versammlungsfreiheit    (Artikel 8).

Frankreich hat mit seiner Gelbwestenbewegung, auch wenn seine radikalen Auswüchse kontraproduktiv waren, gezeigt, dass der Bürger, auch außerhalb der Wahl, Einfluss auf Regierungsmaßnahmen nehmen kann.


Version Oktober 2021.

1) Die Kapitel über den nicht so billigen Ökostrom und Deutschlands Vorreiterolle wurden aktualisiert

2) Zur McKinsey-Studie „Net-Zero Deutschland“, Chancen und Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2045

Liebe Leser,

Mit einigen von Ihnen stehe ich in e-Mail-Kontakt. Meine Gesprächspartner sind meist hervorragend über die Ergebnisse der aktuellen Klimaforschung informiert und weniger über das besorgt, was sich zurzeit in Deutschland anbahnt: Die Umwandlung der Gesellschaft in einen Klimasozialismus ohne Rücksicht auf die Natur (Windräder, Stromtrassen), die Industrie und den Wohlstand der Bürger. Die kürzlich erschienene McKinsey-Studie zur Energiewende (189) ist die Umsetzung der Angela Merkel-Rede in Davos 2020 und des „Green Deals“ von Ursula von der Leyen in ein technisches Pflichtenheft mit radikalen Aktionen für die nächsten Jahre. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird dies die Leitlinie für die grüne Politik der kommenden Regierung.

 

„Um unseren Planeten für uns, unsere Kinder und nachfolgende Generationen lebenswert zu
erhalten, muss uns die Transformation zu einer klimaneutralen Welt in den kommenden 25 Jahren
gelingen. Dieser Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft ist eine gemeinsame, globale Aufgabe
und ein Imperativ für Politik, Wirtschaft und jedes einzelne Mitglied der Gesellschaft.“

„….Auch wenn Deutschland die
globale Transformation zu einer klimaneutralen Welt nicht allein meistern kann, müssen wir
unseren Beitrag leisten und als eine der führenden exportorientierten Volkswirtschaften mit
gutem Beispiel vorangehen

…. Wir sind begeistert, dass wir schon heute eine Reihe von Unternehmen in Deutschland und weltweit bei ihren Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützen dürfen.“

Es liest sich wie ein Appell der deutschen Bundesregierung, es ist jedoch aus dem Vorwort einer Studie der Beratungsfirma McKinsey entnommen.

Der Name der Studie

 Net-Zero Deutschland Chancen und Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2045

Diese Worte erinnern auch an die Rede von Frau Merkel vor dem Weltwirtschaftsforum am 23. Januar 2020 in Davos:

Klimaneutralität – die allermeisten Länder der Europäischen Union haben sich dazu verpflichtet. Die Kommissionspräsidentin (Autor: Ursula von der Leyen) war gestern hier und hat Ihnen den „Green Deal“ vorgestellt. Europa will der erste Kontinent sein, der CO2-frei, also emissionsfrei, lebt. Aber, meine Damen und Herren, das sind natürlich Transformationen von gigantischem, historischem Ausmaß. Diese Transformation bedeutet im Grunde, die gesamte Art des Wirtschaftens und des Lebens, wie wir es uns im Industriezeitalter angewöhnt haben, in den nächsten 30 Jahren zu verlassen – die ersten Schritte sind wir schon gegangen – und zu völlig neuen Wertschöpfungsformen zu kommen, die natürlich auch wieder eine industrielle Produktion enthalten und die vor allem durch die Digitalisierung verändert worden sind. Wir haben ja eine zweite Riesentransformation zu bewältigen. Und wir hoffen, dass sich die Transformation zur CO2-Emissionsfreiheit mit der Digitalisierung verstärken wird und die Digitalisierung das erleichtern kann.“

Die Studie

Die folgenden Ausführungen sind indirekte Zitate, die sich weitgehend an die Wortwahl der Studie halten. Kommentare des Autors dieser Webseite sind gesondert gekennzeichnet.

Vor der Sommerpause hat der Deutsche Bundestag – einem wegweisenden Urteil des Bundesverfassungsgerichts folgend – eine Neuauflage des Klimaschutzgesetzes beschlossen:

(Autor: Lesen Sie bitte in Kapitel 7.8 und 7.9 dieser Webseite und bei Wetzel (133) und Vahrenholt (114v) über die politische Einflussnahme und einseitige Beweisführung beim BVG-Urteil.)

Die Voraussetzungen sind so gut wie nie – Staaten und Staatengemeinschaften vereinbaren Klimaziele,
Investoren schichten ihr Kapital in klimabewusste Anlagen um, Unternehmen verpflichten sich freiwillig, ihre Emissionen zu senken, die Bevölkerung befürwortet mehrheitlich die Entwicklung hin zur Nachhaltigkeit und entscheidet sich immer häufiger für den Kauf nachhaltiger Produkte.

 83% der deutschen Bevölkerung sind der Meinung, dass Industriestaaten wie Deutschland in der Pflicht sind, beim Klimaschutz voranzugehen.

Deutschland trägt als größte Volkswirtschaft in Europa eine besondere Verantwortung

(Autor: (190) kommt hier etwa auf den gleichen Wert, teurer soll das Leben allerdings nicht werden. Die meisten Deutschen lehnen es ab, für den Klimaschutz einen Steueraufschlag beispielsweise auf Benzin und Heizöl zu zahlen)

■ Die nächsten zehn Jahre entscheiden, die Veränderungsgeschwindigkeit beim Klimaschutz gegenüber den letzten 30 Jahren muss sich bis 2030 verdreifachen– in manchen Sektoren sogar
verzehnfachen (Neuzulassungen Elektrofahrzeuge 2030 gegenüber 2020)

■ Gesamtinvestitionen in Höhe von 6 Bill. EUR, entsprechend durchschnittlichen jährlichen Investitionen von rund 240 Mrd. EUR bis 2045 und damit ca. 7% des Bruttoinlandsproduktes (BIP)

■ Investitionen in Klimaschutz rechnen sich für Wirtschaft und Gesellschaft – Umstieg auf grüne Technologien eröffnet neue Märkte und Wachstumschancen.

Laut der McKinsey-Studie „Net-Zero Europe“ (Autor: dies ist eine vorhergehende Studie für die EU, nicht Europa) ist in Europa ein Nettowachstum von bis zu 5 Mio. Arbeitsplätzen bis 2050 möglich.

Das gilt entsprechend auch für Deutschland: Allein im deutschen Gebäudesektor können durch Renovierungen von Bestandsgebäuden und andere Klimaschutzmaßnahmen bis zu 200.000 zusätzliche Arbeitsplätze bis 2050 entstehen.

(Autor: hier handelt es sich um regierungsverordnete, zum großen Teil subventionierte Jobs, lesen Sie dazu Green Jobs Myths von Andrew P. Morriss (191))

Der Weg zur Klimaneutralität 2045 konfrontiert Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit der tiefgreifendsten und komplexesten Transformation unserer Zeit, erneuerbare Energien und die Infrastruktur müssen schneller ausgebaut werden.

Grünes Kapital ist hierbei nicht der Engpass; vielmehr ist es die komplexe Umstellung ganzer Industrien und Lieferketten, die hierzu erforderlich ist.

(Autor: Hier ist vor allem die EZB aktiv: Anstatt sich um ihre eigentliche Aufgabe, die Geldstabilität zu bemühen, kümmert sie sich vor allem um die Solvenzsicherheit der EU auf Kosten Deutschlands, dessen exportorientierte Wirtschaft unter der steigenden Inflation leidet (192).

 Die European Investment Bank (EIB) teilt in diesem Zusammenhang mit:

„The European Investment Bank has already set itself up to take on this historic role. In November 2019, our board
approved an increase to 50% in the share of our investment dedicated to climate action and environmental
projects by 2025. We aim to support €1 trillion of total climate investment in the next decade.“)

Ein Verfehlen der Klimaziele würde in erheblich höheren Klimarisiken resultieren. Die nächsten zehn Jahre sind entscheidend

Gelingt die Transformation rechtzeitig und erfolgreich, kann Deutschland die Technologieführerschaft in kritischen Exportsektoren aufrechterhalten und deren Beitrag zu Beschäftigung und Wohlstand absichern.“ Dies betrifft bis zu 20%der Arbeitsplätze und bis zu 25% des BIP.

Zugleich wird die Transition aber auch Verschiebungen von Arbeitsplätzen auslösen, z.B. von thermischer Stromerzeugung hin zur Wasserstoffproduktion oder von der Herstellung von Verbrennungsmotoren zur Batterieproduktion. In Summe sei aber ein Zuwachs an Beschäftigung zu erwarten, z.B. durch die vermehrten Renovierungen und Installationen von Wärmepumpen im Gebäudesektor oder die Herstellung und Installation von Solar- und Windkraftanlagen.

Gelingt es Deutschland nicht, die Rahmenbedingungen für die Transformation rechtzeitig zu schaffen, können Marktanteile deutscher Unternehmen und damit Arbeitsplätze und Wohlstand verlorengehen.

(Autor: In Anbetracht der Ernsthaftigkeit des Problems könnte man zynischerweise feststellen, dass immerhin 20% der heutigen Arbeitsplätze nicht transformiert werden und Deutschland hoffen kann die Technologieführerschaft in kritischen Exportsektoren zu erhalten. Zu den Stärken der deutschen Wirtschaft zählen vor allem der Maschinenbau und die Automobilindustrie. In der Automobilindustrie beginnen die Marktanteile in China, dem wichtigsten Markt, bereits zu bröckeln.

Renovierung und Installation von Wärmepumpen sowie Installation von Solar- und Windkraftanlagen sind regierungsverordnete, zum großen Teil für den Staat nicht wertschöpfende Arbeitsplätze. Verdienen werden die Unternehmer dieser Sparten, vor allem durch Staatssubventionen)

Autor: Es folgen die McKinsey -Empfehlungen für die verschiedenen Wirtschaftssektoren

10 Kerninitiativen in 6 Sektoren für eine erfolgreiche Transformation

(viel Fachchinesisch, Erklärungen im folgenden Abschnitt)

1: Energie: Massive Beschleunigung (Verdreifachung) des Kapazitätsausbaus erneuerbarer Energien
Aufbau auf bis zu 650 GW Kapazität erneuerbarer Energien bis 2045– bis 2030 muss der jährliche
Ausbau gegenüber 2020 verdreifacht werden; Importe als Ergänzung notwendig. Aufbau grüner
Wasserstoffwirtschaft in einem Umfang von jährlich 10 – 15 Mt
2: Industrie: Ausbau (~ 25% Erweiterung des Stromtransportnetzes) und Flexibilisierung des Energienetzes
Ausbau des Stromtransportnetzes bis 2045 auf > 60.000 km sowie Flexibilisierung durch Ausbau der
Speicherkapazitäten und intelligentes Lastmanagement. Beschleunigte Genehmigungsverfahren als
Enabler (Autor: Treiber, Beschleuniger) unabdingbar
3:Industrie:  Dekarbonisierung der Grundstoffindustrie (grüne Materialien) durch Innovationen in Prozessen und
Anlagentechnik getrieben durch Anforderungen und Innovationen aus dem verarbeitenden Gewerbe
Industriespezifische Dekarbonisierung und Skalierung nachhaltiger Prozesse und Anlagen
Ÿ Stahl: Direktreduktionstechnik mit grünem Wasserstoff
Ÿ Chemie: Elektrifizierung der Kernprozesse wie Cracking, Einsatz nachhaltiger Feedstocks (z.B. grüner
Wasserstoff statt SMR ( Autor: Small Modular Reactor: für viele Staaten, auch für die USA, eine vielversprechende Option treibhausgasfreie Energie zu erzeugen), weitere Optimierung bestehender Prozesse
Ÿ Zement: Nutzung biomassehaltiger Brennstoffe, Reduzierung des Klinkeranteils, Modernisierung des
Anlagenparks zur Reduzierung des Energieeinsatzes
Das verarbeitende Gewerbe liefert für die Dekarbonisierung der Grundstoffindustrie 2 Impulse:
Ÿ Die Nachfrage nach dekarbonisiertem Material – z.B. in der Automobil- und Konsumgüterindustrie
Ÿ Ermöglichen der Dekarbonisierung durch Innovationen, insbesondere in der Anlagentechnik
4: Industrie: Beschleunigter Aufbau von Cleantech-Enablern: Wasserstoffwirtschaft, Batterieproduktion,
Ladeinfrastruktur, Recycling, CCUS ( Autor: Abscheidung, Nutzung und Speicherung von Kohlenstoff (Carbon Capture Use and Storage, CCUS))
Aufbau einer grünen Batteriewertschöpfungskette (Steigerung um das 20-Fache), Etablierung einer
effizienten Kreislaufwirtschaft, Veränderung der Rohstoffbasis (z.B. recycelte oder biobasierte
Materialien), Aufbau von CCUS, beschleunigter Ausbau der Ladeinfrastruktur: Zubau von ~ 2.000
Ladepunkten pro Woche im kommenden Jahrzehnt
5: Verkehr: Umstellung auf 100% emissionsfreie Mobilität
Flächendeckender Einsatz nachhaltiger Antriebstechnologien (Elektro – und Wasserstoffantrieb) im
Individual- und Güterverkehr; Nutzung alternativer Brennstoffe im Luftverkehr
6: Verkehr: Verbesserung der Ressourcenproduktivität durch Etablierung von Smart und Shared Mobility
Verstärkter Einsatz von Shared- und Smart-Mobility-Konzepten inkl. Nutzung von Mikromobilität und
autonomen Fahrzeugen. Schaffung von Raum für sicheren emissionslosen Individualverkehr wie
Radfahren/zu Fuß gehen
7:Gebäude: Modernisierung des Gebäudebestands, insbesondere mit nachhaltigen Heizsystemen             ( > 50% Wärmepumpen)
Umsetzung regionalspezifischer Konzepte für den Technologiemix zur klimaneutralen Wärmeerzeugung
und Beschleunigung der Sanierungsrate – Verbesserung des Isolierungsgrads von ~ 55% des aktuellen
Gebäudebestands hauptsächlich von den Klassen F/G auf C/D/E

8: Landwirtschaft: Entwicklung zukunftsträchtiger Schlüsseltechnologien für eine resiliente und nachhaltige
Landwirtschaft
Skalierung bestehender Technologien wie z.B. anaerobe Güllevergärung in Biogasanlagen in der Fläche,
Kommerzialisierung von Next-Generation-Technologien wie z.B. Reduktion der Methanausscheidung
durch chemisch-biologische Mittel und Entwicklung klimaschonender Pflanzenvarianten (Autor: Gentechnik)
9: Landwirtschaft: Beschleunigung des Trends zu gesunder Ernährung und nachhaltigem Konsumverhalten
Ausbau von Regionalität, Reduktion der Lebensmittelverschwendung und Anreize zur Ernährungsumstellung auf nachhaltigere Lebensmittel
10: Banken: Finanzierung und Begleitung der Netto-Null-Transformation über den Aufbau eines grünen
Portfolios
Ausbau und Einführung grüner Finanzinstrumente: ESG-abhängige Finanzierungen, ESG-konformes
Asset-Management, Einführung neuer Instrumente wie freiwilliger Kohlenstoffmärkte; gleichzeitig
Anheben der ESG-Kenntnisse und -Fähigkeiten in den Banken. ( Autor: ESG für Environment, Social, Governance)
Autor: Nun folgt ein zentraler Satz der Studie:

„Die Gesetzgebung muss die Voraussetzungen für eine gegenüber den letzten 30 Jahren etwa 3x so schnelle Transformation schaffen“

Erklärungen der McKinsey Forderungen: Wie sich Ihr Leben verändern wird.

(In grün: Ergänzungen durch Autor)

# Etwa 60 000 zusätzliche Windräder mit Versenkung von jeweils 3500 t Beton im Erdreich, d.h. 200 Millionen Tonnen Beton

# Die bisher geplante Länge des Ausbaus des Fernnetzes, der zur Zeit bereits Gegenstand von Bürgerprotesten ist, soll bis 2040 verdoppelt werden,

# Für das Laden der Elektroautos werden 8 Millionen Ladesäulen zur Verfügung stehen, im dritten Quartal 2021 sind es nach statista noch 25 000. McKinsey empfiehlt „gesteuertes Laden“, d.h. wenn gerade ausreichend Strom verfügbar ist,

# Im Jahre sind ¾ der Neuzulassungen Elektrofahrzeuge. Alternativ wird empfohlen  

-Menge der zurückgelegten Kilometer zu reduzieren, und dadurch Zeit und km für die Parkplatzsuche in den Städten zu verringern

-Erhöhung der Personenzahl pro Fahrzeug und die vermehrte Nutzung von Fahrrädern und öffentlichen Verkehrsmitteln

# Recycling: eine Kreislaufwirtschaft von hoher Qualität. Zement- und Rotorblattrecycling von Windrädern sind großindustriell noch nicht gelöst

# wiederhergestellte Smartphones und Tablets verwenden

#  Verbraucher sollen mehr auf
nachhaltige Mode achten und Kleidung wieder und länger verwenden, weniger Wasch-und Trockenvorgänge

# Beim Einkaufen auf Nachhaltigkeit der Güter achten

# Reduktion von Treibhausgasen ist auch durch eine Umstellung der Ernährung der Bevölkerung möglich – insbesondere durch die Verringerung des
Fleischkonsums.

Die Form der McKinsey Studie

Der Autor hat in seiner beruflichen Tätigkeit mit Consultants wie McKinsey zusammengearbeitet. Diese Berater zeichnen sich durch hervorragende Kompetenz und analytische Fähigkeiten aus und……. sind sehr teuer. Sie agieren als „facilitator“, d. h. die Ergebnisse der Studien sind präzise, oft quantitative Argumentationshilfen, die es dem Auftraggeber erlauben,  seine Geschäftsidee überzeugend darzustellen. So ist auch die Studie „ Deutschland Net-Zero“ exzellent und professionell gemacht.

Sie ist einerseits eine Argumentationshilfe, um den Bürger für ein extrem teures Projekt zur Rettung zukünftiger Generationen „mit ins Boot zu holen“.

Zum anderen ist es eine Werbebroschüre des Consultant McKinsey, um sich für Folgeprojekte von Unternehmen  zu empfehlen, die Klimaneutralität  erreichen wollen.

So unterstreichen bunte Bilder eindrucksvoll das Anliegen die Welt für die kommenden Generationen zu erhalten. Fotos von spielenden Kindern wechseln sich ab mit Bildern von Frauen, die mit dem Hund in einer Windrad-Landschaft tollen bis hin zu Fotos, bei den ein junger Mann sinnend eine Steckrübe betrachtet oder die Speisen darstellen, die jedem Vegetarier das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Perfekt gemacht.

McKinsey ist der weltweit führende Berater für das Topmanagement von Politik und Wirtschaft. In der jüngeren Vergangenheit ist er durch die millionenschwere Beratertätigkeit für Ursula  Ursula von der Leyen zur Restrukturierung der maladen deutschen Bundeswehr bekannt geworden (195).

 

McKinsey: die Voraussetzungen sind so gut wie nie – Betrachtung der weltweiten Klimaziele

Das Pariser Klimaabkommen verlangt, dass jedes Land seine geplante Klimapolitik nach 2020, umreisst und kommuniziert (Nationally Determined Contributions, NDC).

Die Stiftung Wissenschaft und Politik SWP schreibt dazu (193):

„ Europa

Die Staats- und Regierungschefs der Euro­päischen Union haben kurz vor Ende der deutschen Ratspräsidentschaft im Dezember 2020 die Erhöhung des EU-Klimaziels für 2030 auf mindestens 55 Prozent Emis­sionsminderung im Vergleich zu 1990 ver­abschiedet

USA

Die neue US-Regierung hat sofort den Wie­dereintritt in das Pariser Abkommen ver­anlasst.

Mit dem Dekret „Tackling the Climate Crisis at Home and Abroad“ machte der Präsident ihn zum Kernanliegen seiner Außen- und Sicherheitspolitik. Es sieht unter ande­rem vor, bis 2035 den Ausstoß von Treib­hausgasen im Energiesektor zu stoppen und 2050 US-weit netto bei null Emissionen zu sein.

Die nationale Implementierung dieser Maßnahmen ist allerdings nicht garantiert, obwohl die Demokraten nun auch im Senat eine knappe Mehrheit von 51 Stimmen haben. Neue Geset­zesvorhaben, zum Bei­spiel zur Einführung eines CO2-Preises, sind vor diesem Hintergrund poli­tisch riskant. Denn hierfür wür­den mindes­tens 60 Stim­men im Senat benötigt

Indien

Im aktuellen NDC hat sich die indische Regierung keine Klimaziele gesetzt, die eine absolute Emissionsreduktion vorgeben, und dies wird auch beim nächsten NDC nicht zu erwarten sein. Die indische Regie­rung ist bei internationalen Umweltverpflichtun­gen jedoch schon immer zurückhaltend ge­wesen, insbesondere weil es die Industrie­länder in der Verantwortung sieht für den Klimawandel. Indien steht nach Statista mit seinem An­teil an den globalen Emissionen auf Platz drei. Bisher hat die indische Regierung, statt absolute Ziele zu benennen, den Fokus auf die Emissionsintensität der Wirtschaft ge­legt.

Australien

Australien hingegen gehört zu jenen Staaten, deren Regierung ambitionierten Klimazielen kritisch gegenübersteht. Es hat auch sein NDC nicht erhöht. Australien ist der weltweit zweitgrößte Kohleexporteur. Die aus­tralische Regierung unter Premierminister Scott Morrison vertritt offen die Interessen der Kohleindustrie und stellt sich gegen strenge internationale Klimavorgaben.

China

China ist die Nummer 1 beim weltweiten CO2-Ausstoss. Es ist Mitglied des Paris-Abkommens zum Klimaschutz – und trägt das gemeinsame Ziel mit, alles zu tun, um den Anstieg der globalen Temperatur auf deutlich unter zwei Grad zu beschränken. Überraschend hatte Präsident Xi Jinping im September 2020 erklärt, dass sein Land anstrebt, den Ausstoß an CO2 vor 2030 zurückzufahren und bis 2060 CO2-neutral zu wirtschaften.“

Nach dem Erscheinen des Fünfjahresplan 2021-2025 ist die Ernüchterung unter Fachleuten groß (194)

„Enttäuschend“, nennt Bill Hare, Chef der Denkfabrik „Climate Analytics“, den Plan: China halte ganz stark an Kohle, Öl und Gas als Energieträger fest, kritisiert er. Zwar wurden Xis Ankündigungen vom September wiederholt, aber Erwartungen, dass das Riesenreich den Höchststand an Emissionen schon vor 2030 anstreben könnte, haben sich nicht erfüllt.

Es gibt im Fünfjahresplan auch weder eine absolute Zahl für den Treibhausgasausstoß noch eine Obergrenze etwa für den Einsatz von Kohle.

Der Anteil Erneuerbarer Energien an der Energieversorgung soll weiter steigen: von 15,9 auf 20 Prozent. Auch die Kernenergie soll bis 2025 ausgebaut werden: Rund 40 Prozent mehr Kapazität in dieser Zeit sind geplant. Allerdings haben AKW derzeit einen Anteil von weniger als fünf Prozent an der chinesischen Stromversorgung.

Ansonsten setzt die Staatsführung entschieden weiter auf Kohle: China fördert und verbrennt etwa die Hälfte der Kohle weltweit – und es setzt weiter auf eine „saubere und effiziente“ Nutzung dieses Energieträgers.

Schlussfolgerungen

Vor ziemlich genau 2 Jahren ist die Webseite www.klima-diegrossetransformation.de zum ersten Male auf dem Internet erschienen. Schon damals hat sich das soziale Experiment der „Grossen Transformation“ deutlich abgezeichnet. In der Folgezeit haben verschiedene Interessengruppen die Absicht, eine neue Weltordnung zu schaffen, bekräftigt.

  • die Agenda 2030 der UNO mit dem Ziel die Armut zu beseitigen und wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt in den Grenzen ökologischer Nachhaltigkeit zu erreichen und dies vor allem in den Entwicklungsländern
  • das Weltwirtschaftsforum unter der Führung von Klaus Schwab und dem Projekt „The Great Reset“, nach dem die globalen Weltprobleme, wie Pandemien, Klimawandel, soziale Ungleichheit ….., durch sog Multi-Stakeholder-Initiativen , d.h. Zusammenarbeit von politischen Organisationen wie z.B. G20, UNO, multinationalen Unternehmen sowie der sog Zivilgesellschaft, meist vertreten durch NGO’s behandelt werden sollen. Nicht das Individuum steht im Zentrum, sondern der Einzelne folgt dem technischen Fortschritt, geprägt durch die Expertenmeinung. So charakterisiert Klaus Schwab die Coronakrise.“In der Tat, die gute Seite der Pandemie ist, dass sie gezeigt hat, wie schnell wir radikale Änderungen unserer Lebensweise verwirklichen können. Nahezu von einem Moment zum anderen hat die Krise Unternehmen und Einzelpersonen gezwungen Gewohnheiten zu verlassen, die lange als unverzichtbar galten, von häufigen Flugreisen bis zur Arbeit in einem Büro.“
  • das Urteil des politisierten Bundesverfassungsgerichts,  das feststellt, dass künftig selbst gravierende Freiheitseinbußen zum Schutz des Klimas verhältnismäßig und verfassungsrechtlich gerechtfertigt sein können
  • die Schaffung einer Vielzahl von Nichtregierungsorganisationen, die als sog Zivilgesellschaft die Arbeit der Politik übernehmen und oft, gegen die Mehrheitsmeinung, Lobbyinteressen vertreten

Viele, die diese Entwicklungen kritisch verfolgt haben, kommen zu dem Schluss, dass oft, für linksorientierte Gruppen, die Panikmache vor dem Klimawandel das willkommene Werkzeug war, ihre politische Agenda durchzusetzen.

Der sog Green Deal auf EU-Ebene und das verschärfte Klimaschutzgesetz in Deutschland sind die politische Grundlage für die Studie von McKinsey, die in radikaler, schonungsloser Form die Umsetzung der grünen Ideologie präzisiert. Deutschland, das 2% des globalen CO2-Ausstosses ausmacht und das in keiner Weise die gewünschte Vorbildfunktion für die Hauptverursacher der Treibhausgase wie China und Indien hat, soll über Jahrzehnte den Weg zurück  ins 19.Jahrhundert gehen und dabei Wohlstand und persönliche Freiheit opfern.

Die Wahlen zum Bundestagsind sind vorüber, die Scharfmacher der Grünen haben nur ein relativ mäßiges Ergebnis erzielt. Doch auch der Rest der Parteien ist von der grünen Klima-Ideologie durchdrungen, die CSU in Bayern wollte die Grünen sogar links überholen. Es bleibt nun abzuwarten wie die künftige Regierung die deutsche Energiewende angeht.

Von der Presse ist keine mäßigende Wirkung zu erwarten, da sie, meist links-grün orientiert, in der Vergangenheit bereits wesentlich zur Klimapanik beigetragen hat.

Es bleibt jedoch das grundgesetzlich garantierte Recht auf Meinungsfreiheit (Artikel 5) und Versammlungsfreiheit    (Artikel 8).

Frankreich hat mit seiner Gelbwestenbewegung, auch wenn seine radikalen Auswüchse kontraproduktiv waren, gezeigt, dass der Bürger, auch außerhalb der Wahl, Einfluss auf Regierungsmaßnahmen nehmen kann.


Version September 2021.

Ende September 2021: Zur Wahlwerbung durch Rezo

Der Youtuber Rezo hat in einem kürzlich auf dem Internet veröffentlichten Video zum Klimawandel und zur deutschen Klimapolitik Stellung genommen. Kernpunkte:

  • Der Klimawandel ist in Deutschland endgültig angekommen (Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz).
  • Um zukünftige Katastrophen abzuwenden ist absolut die Klimaneutralität bis 2032, zumindest 2040, notwendig
  • Unmittelbarer Ausstieg aus den fossilen Energien,
  • Die deutsche Politik verhindert den Ausbau von Solar und Windenergie
  • Aufruf an die Generation der über 50- jährigen die Enkelgeneration zu retten.

Dr. Sebastian Lüning hat in seiner Sendung „Klimaschau“ zu den klimawissenschaftlichen Vereinfachungen und Falschinformationen durch Rezo Stellung genommen.

Der folgende Text stellt nun Kommentare zu den wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Aspekten der radikalen Vorschläge Rezos zusammen.

# Der CO2-Ausstoß Deutschlands beträgt etwa 2.3% der globalen Emissionen, die großen Emittenten sind China, USA und Indien mit etwa 50%.

# Eine Reduzierung des deutschen CO2 -Ausstoßes um 90 % bis 2050 kostet 6-8 Billionen € (12). Die von Rezo geforderten Nullszenarien bis 2032 oder 2040 liegen noch einmal erheblich darüber.

# Björn Lomborg berechnet, dass die 80 % ige CO2-Reduzierung bis 2050 die deutsche Wirtschaft ein Jahrzehnt an Wachstum kosten wird, aber nur eine globale Temperaturabsenkung um 0,001°C ergibt (15i).

Pro Familie bedeutet dies 2050 eine Minderung des Jahreseinkommens um 34 400 €.

Die deutsche Politik sowie die Klimawirtschaft weisen stetig auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze durch die Erneuerbaren Energien hin, doch diese Arbeitsplätze sind Arbeitsplätze die vom Steuerzahler subventioniert werden, keine für den deutschen Staat wertschöpfenden Tätigkeiten. Es handelt sich um eine Scheinwirtschaft.

# Der vollwertige Ersatz der fossilen Energien durch erneuerbare Energien, Photovoltaik und Windkraft, ist ohne Speicherkapazität nicht möglich. Diese Speicher existieren zurzeit nicht. Erschwerend für die Energiewende kommt dazu, dass die so geförderte Elektromobilität, zumindest mittelfristig, keinen Beitrag zur CO2-Reduktion leistet (19g).

# Nach Lomborg verlangt die Windkraft auch langfristig dauerhafte Subventionen (19p).

Die Behauptung, dass der Strom aus erneuerbaren Energien günstiger als Atomstrom ist, ist bei Berücksichtigung von Speichern und Rückverstromungsprozessen nicht richtig.

Die gesamte in Deutschland verfügbare Windenergie deckt nicht einmal 20% des deutschen Energiebedarfs (140).

Die nach den verschiedenen Studien erforderlichen zusätzlichen 60 000 Windrädern (aktuell etwa 30 000) würden eine Fläche von annähernd Baden Württemberg einnehmen und pro Windrad einen Betonsockel von 3500 Tonnen bedeuten, der voraussichtlich nie mehr recycelt werden wird.

# Mediziner weisen auf die gesundheitlichen Risiken durch den von Windrädern erzeugten Infraschall für Hirnfunktion und Kreislaufsystem hin(156). Ein Prozentsatz von etwa 20% der Anwohner in der Nähe von Windrädern klagen über Gesundheitsbeschwerden (148).

Die Normen zur Beurteilung des Infraschalls durch Windräder sind ungeeignet. Seid nahezu 15 Jahren ist dies bekannt, ohne dass die Normen bisher geändert wurden (165).

Dagegen waren nur wenige Tage notwendig, um das Klimaurteil des Bundesverfassungsgericht in das verschärfte Klimaschutzgesetz umzusetzen.

# Ein Vorwurf von Rezo ist die enge Verbindung von bestimmten Politikern mit der Kohle- Energieindustrie.

Nun hat die „Welt“ die Beziehungen der sog. Klimalobby zur Politik untersucht und stellt dabei fest, dass die vielgescholtene Kohleindustrie bei den Diskussionen der Kohleausstiegskommission der Bundesregierung nicht eingeladen war, dagegen aber Vertreter der Umwelt -NGO’s wie Greenpeace, Germanwatch, Deutsche Umwelthilfe, Bund für Naturschutz (BUND) und Nabu, Agora Energiewende, WWF, Robin Wood und Klima-Allianz (170).

# Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt des Rezo -Videos ist die Behauptung, dass die deutsche Politik den Klimaschutz durch Photovoltaik und Windkraft eher gebremst als gefördert hat.

Um nur einige Gesetze zu nennen, die das Gegenteil aussagen :

Das Investitionsbeschleunigungs-Gesetz zur Förderung des Ausbaus der Windkraftanlagen

Das Steuerbare-Verbrauchseinrichtungen-Gesetz zur Einrichtung der Smartmeter, die den Stromverbrauch von bestimmten Elektrogeräten im Haushalt per Telemetrie messen und gegebenenfalls ab- und zuschalten können.

Das verschärfte Umweltschutzgesetz, das die schon vormals strengen Klimaziele noch einmal verschärfte , begünstigt durch eine politische Ernennung des BVG-Präsidenten.

# Zum Argument, bei der verschärften Bekämpfung des Klimawandels, ginge es um die Zukunft der kommenden Generationen , sehen wir uns einmal die Zukunft an.

Aktuell fällt in Deutschland bereits der Indikator der Industrieproduktion, vor allem in der Automobil- sowie der energieintensiven Chemie-Industrie. Das Bruttoinlandsprodukt wächst in Deutschland langsamer als im Rest des Euroraums. Deutsche Industrieunternehmen beginnen wegen der hohen Stromkosten ins Ausland abzuwandern. Hinsichtlich des Jobmotors „Grüne Wirtschaft“ stellt das Institut der deutschen Wirtschaft fest, dass die Exportperformance von deutschen Gütern enttäuschend ist (181).

Ein wesentliches Element der von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Studien zur Energiewende ist die sog Suffizienz, dh der Bürger verzichtet zugunsten des Ziels der Weltenrettung auf Autofahrten, Flugreisen, uneingeschränkte Benutzung von Haushaltsgeräten, Genuss von Fleisch usw.(20b).

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung drückt es so aus: Um die nötigen Transformationsprozesse anzustoßen, bedarf es auch einer Erweiterung des Wohlstandsverständnisses in Deutschland. Der SRU empfiehlt neben dem kapitalistischen Bruttoinlandprodukt auch die Nachhaltigkeit der deutschen Wirtschaft zu berücksichtigen.

Bereits heute liegt Deutschland in der Welt im Durchschnittsvermögen auf Rang 18 hinter Frankreich und Italien. Was die Rentenzahlungen anlangt liegt Deutschland mit etwa 50% des letzten Nettogehalts am Ende der europäischen Tabelle (126).

Darum: Retten Sie die zukünftigen Generationen und zwar nicht, um sie vor dem Weltuntergang zu bewahren, sondern um sie vor einem Leben in Armut zu schützen.

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Version September 2021.

Energiewende: Offenen Auges in den Untergang

Die Klimahysterie hat Deutschland voll im Griff. In den Mensen der Berliner Universitäten sollen künftig Fleisch und Fisch nur noch vier Prozent des Speiseplans ausmachen, die VW Kantine hat bereits zu 100% auf vegetarische Nahrung umgestellt und die Grünen wollen in der nächsten Legislaturperiode eine Milliarde Euros für Lastenfahrräder ausgeben (174). Gleichzeitig bricht der Verkauf von VW in China, dem wichtigsten Einzelmarkt um 10% ein, während die lokalen Marken um fast 20% wachsen (175).

Nach der Flutkatastrophe beklagt die linksgrüne Politik (also alle Parteien außer der AFD), dass nun unbedingt und schnellstens mehr für den Klimaschutz getan werden muss, doch Fachleute stellen fest, dass diese Katastrophe im Rahmen der natürlichen Klimavariabilität liegt (184) und dass das Ahrtal seit dem 14. Jahrhundert etwa 50 Hochwasser erlebt hat (185). Dagegen schweigt sich die Presse über das beispiellose Versagen der Organisation des Katastrophenschutzes in Rheinland-Pfalz aus (177). Der Spiegel allerdings stellt fest, dass Querdenker und Rechtsradikale, die vor Ort helfen, nichts anderes machen als die Flutkatastrophe für ihre politischen Zwecke zu manipulieren (176) und einsam weint auf Instagramm eine FFF- Aktivistin (allerdings ohne eine sichtbare Träne zu vergießen) über die nahende Klausur an der Uni, und dass die Regierung unfähig ist, der aktuell in Deutschland nun mit voller Wucht angelangten Klimakatastrophe etwas entgegenzusetzen.

Ausgangspunkt dieser teilweise surrealen Ereignisse war ein politisches Gefälligkeitsurteil des Bundesverfassungsgerichts, das anschließend von überwiegend linksgrünen Politikern in einem verschärften Klimaschutzgesetz umgesetzt wurde.

Bis zum Jahr 2045 soll Deutschland Treibhausgasneutralität erreichen: Es muss dann also ein Gleichgewicht zwischen Treibhausgas-Emissionen und deren Abbau herrschen.

Das CO2-Minderungsziel für 2030 beträgt nun mindestens 65 Prozent. Das heißt, Deutschland soll bis zum Ende des Jahrzehnts seinen Ausstoß um 65 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 verringern.

Für das Jahr 2040 gilt ein Minderungsziel von mindestens 88 Prozent. Nach dem Jahr 2050 strebt die Bundesregierung negative Emissionen an. Dann soll Deutschland mehr Treibhausgase in natürlichen Senken einbinden, als es ausstößt.

Nur wenige Tage nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts lagen auch schon erste wissenschaftliche Szenarien für die technische Realisierung der Ziele des Gesetzes vor. Die Projektpläne der Bundesregierungs-Beraterfirma Agora (178) und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) (179) sind jedoch absolut unvollständig. Es werden wohl die Ziele definiert, aber ein klar umschriebener Zeitplan, wann die technischen Maßnahmen zum Einsatz kommen sollen, fehlt. Ohne solche Zeitpläne lässt sich aber kein Projekt verantwortungsvoll und kontrollierbar umsetzen (siehe nächster Absatz). So wird man das Projekt nach CO2- Reduzierungswerten steuern, die aber in der Atmosphäre nicht messbar sind. Somit kann man mit Verweis auf das Klimaschutzgesetz in den folgenden Jahren die Reduzierungs-Schraube zu jedem Zeitpunkt nach Belieben und politischer Opportunität anziehen und dem Bürger immer strengere Verpflichtungen auferlegen.

Ein erstes Negativ-Beispiel für eine solche Art der Projektorganisation ist die geplante Effizienzsteigerung durch Gebäudesanierungen, ein ganz wesentliches Element der CO2-Ausstoßreduzierung Deutschlands (180).

Die Welt berichtet: In den letzten Jahren haben die deutschen Bürger einen dreistelligen Milliardenbetrag ausgegeben, um Heizungen zu erneuern, Wände zu dämmen, Solaranlagen aufzubauen, Fenster auszutauschen. Gegenüber1990 ging so der Energieverbrauch der privaten Haushalte um rund 40 % zurück, doch seit 2012 steigt er wieder an.

Aktuell beträgt der dem Gebäudebereich zuzurechnende CO2-Ausstoß etwa 120 Millionen Tonnen CO2 und das Regierungsziel für 2030 ist 72 Millionen Tonnen, also eine weitere Reduzierung um etwa 40%.

Um dem drohenden Scheitern der planmäßigen Steigerung der Gebäudeeffizienz entgegenzuwirken hat die Bundesregierung schon mehr als 11 Milliarden „Soforthilfen“ eingeplant, Experten schätzen allerdings die notwendigen zusätzlichen Fördergelder von 2020 bis 2030 auf etwa 50 Milliarden Euro.

Doch das ist erst der Anfang. Mindestens 1 Billion Euro sollen mobilisiert werden „für die Große Transformation“, fordert der Sustainable-Finance-Beirat, den die Bundesregierung vor genau zwei Jahren mit einer Sustainable-Finance-Strategie beauftragt hatte.

Zu den Erfolgen dieser milliardenschweren Subventionen schreibt die Welt (181):

„Die Bundesregierung hat ihre milliardenschweren Subventionen für die Energiewende immer mit den Exportchancen von deutscher Klima-Technik gerechtfertigt. Eine neue Untersuchung stellt dieses Narrativ nun grundlegend infrage. […]

Schon vor Altmaier hatten Umwelt- und Wirtschaftsminister milliardenschwere Subventionen für Klimaschutztechnik immer auch industriepolitisch begründet. Die jährlich mit zweistelligen Milliardensummen gestützte Energiewende lohne sich demnach allein deshalb, weil sie wahlweise wie ein Export-, Innovations- oder Jobmotor wirke – oder wie alles zugleich. […]

Deshalb überrascht es, wenn das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in einer neuen, noch unveröffentlichten Studie zu dem Ergebnis kommt: „Trotz großer Hoffnungen war die Exportperformance von deutschen Gütern zur Erzeugung erneuerbarer Energien bislang enttäuschend.“ […]

Nicht überall sehen sie Vorteile für eine langfristige Produktion in Deutschland. Sinnvoll sei dies nur dann, wenn die Technologien nicht zu leicht standardisierbar oder kopierbar und auch die Transportkosten nicht zu hoch seien. Gerade bei Gütern zur Erzeugung erneuerbarer Energien seien diese Voraussetzungen meist nicht ausreichend gegeben. Zudem müsse bedacht werden, dass China mit niedrigen Produktionskosten und industriepolitischen Subventionen auch massiv auf diesen Bereich setze. Ihre ernüchternde Sicht untermauern die Experten mit einem Blick in die jüngste Vergangenheit.“

Was die Rolle als Jobmotor anlangt, so liegt die von der Bundesrepublik veröffentlichte Beschäftigung durch erneuerbare Energien im Jahre 2019 auf dem Stand von 2007/2008 (186).

Konfrontiert mit den Schwierigkeiten bei der Umsetzung ihrer Maßnahmen ziehen die Beraterfirmen auch eine starke Verzichtsbereitschaft (sog Suffizienz) und Anpassung (sog Resilienz) der betroffenen Bevölkerung in Betracht. So wird im Eingang der Studien vor allem ein starkes gesetzgeberisches Engagement der Politik gefordert.

Konkret sind die Ziele für den Zubau der Windkraft etwa 100 GW bei Agora und rund 160 GW beim DIW, das entspricht etwa 30 00 bzw 45 000 neue Windräder, zusätzlich zu den bereits existierenden rund 30 000 Anlagen. Dies wird nur möglich sein, wenn der Gesetzgeber Entfernungen von Windrad zur Wohnbebauung von weniger als 1000 m freigibt und somit eine erhöhte Belastung durch Infraschall der Anwohner akzeptiert.

Hinsichtlich der zu installierende Photovoltaik zeichnet sich ein weiteres Beispiel für die Kombination von „gesetzgeberischem Engagement der Politik“ und „ Suffizienz der betroffenen Bevölkerung“ ab:

So titelt die Internetseite der „Welt“ (182)

Eingriff ins Eigentum – kommt jetzt die Pflicht zum Solardach?

Es sieht so aus, als könnten Solaranlagen auf deutschen Dächern bald Vorschrift sein. Grünen-Kandidatin Baerbock fordert jetzt eine Solarpflicht. Wirtschaftsminister Altmaier überlegt, unwillige Hausbesitzer zur Duldung zu zwingen.

Duldung heißt, Hausbesitzer wären gezwungen, ihre Dächer für Solarpaneele zur Verfügung zu stellen, installiert und betrieben von jemand anderem.

Unverändert: Dies ist nur ein Element des Wahlprogramms der Grünen, das im Wesentlichen eine Verbotsliste für den Bürger darstellt und die gesellschaftliche und wirtschaftliche Struktur Deutschlands vollständig umkrempeln will (183).

Sie lieber Leser haben bis zu den Bundestagswahlen im September nur noch wenig Zeit zu versuchen diese unheilvolle Entwicklung teilweise abzuwenden. Ihre Entscheidung wird zweifellos dadurch erschwert, dass sich fast alle Parteien in ihrer grünen Radikalität zum Schaden des Bürgers gegenseitig überbieten.

Es liegt an Ihnen diese Politik, die als absolut notwendig für die Existenz zukünftiger Generationen erklärt wird, als großes Täuschungsmanöver zu entlarven.

Zur Zeit ist der globale Temperaturanstieg seit 1979 etwa 0,15 °C pro Jahrzehnt (siehe Vahrenholt, Lüning: Unerwünschte Wahrheiten), die Welt ist weit von den 4 bis 6 °C bis zum Jahr 2100 entfernt, die in den ersten Schreckensmeldungen über den Klimawandels prognostiziert wurden. Darüber hinaus ist nach dem heutigen Stand der Wissenschaft das Kohlendioxid nicht die Hauptursache der globalen Erwärmung.

Unter diesen Bedingungen ist es unverantwortlich unser schönes Land in eine Industrielandschaft zu verwandeln und darüber hinaus unseren Wohlstand zu opfern.

Der Hauptteil dieser Webseite beschreibt detailliert die Hintergründe der deutschen Energiewendepolitik und speziell die Politik der Lobby für Erneuerbare Energien. Er behandelt auch den technisch- wissenschaftlichen Hintergrund des Klimawandels. Er zeigt auf wie komplex das Klimageschehen ist und wie wenig gesichert die Hypothese vom ausschließlich menschengemachten Klimawandel ist.

Bilden Sie sich bitte Ihre eigene selbständige Meinung und lassen Sie die Entscheidung über unser Land nicht allein von Politikern ohne Fachwissen und profitgelenkten Unternehmen treffen.

Der tägliche Blick in die Lokalzeitung und das Verfolgen der abendlichen Fernsehnachrichten mit zweifelhaften Wahlvoraussagen genügen nicht. Wenn Sie die englische Sprache beherrschen, dann gehen Sie auf englischsprachige Websites, Sie werden schon beim Vergleich von Wikipedia in Deutsch und Englisch manchmal erhebliche Unterschiede feststellen.

Noch eine kurze Anmerkung zu mir, dem Autor, der die Beiträge zusammengestellt, aber nicht selbst geschrieben hat. Ich bin von der Ausbildung her Physiker und habe in der freien Wirtschaft in Forschung, Entwicklung und Marketing gearbeitet. Um mich besser kennen zu lernen, können Sie auf die Website „Progressive Memories & Calculus“ gehen. Ich bin kein Klimatologe, kann aber als Wissenschaftler die Qualität und die Gewissenhaftigkeit von wissenschaftlichen Arbeiten sehr gut beurteilen.


Aktualisierte Version August 2021.

Schwerpunkt Windkraftanlagen

Vorwort

Das „Land will 500 neue Windräder im Staatswald bauen“ titelt die Badische Zeitung am 26. Juli über die Entscheidung der Baden-Württembergischen Landesregierung. Dieser Beschluss ist der erste Schritt der Koalitionsregierung aus Grünen und CDU 1000 Windturbinen in der nächsten Legislaturperiode zu errichten.

Diese Meldung, nur wenige Tage nach der Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz, wo ganz offensichtlich fehlende Überschwemmungsgebiete durch begradigte Flüsse und zugebaute Auenlandschaften als hauptsächliche Ursachen identifiziert werden, beschließt die Politik wertvolle Waldgebiete zu vernichten und den abgeholzten Boden mit Tausenden Tonnen Beton zu versiegeln.

Jedes Windrad bedeutet 0.35 km2 gerodeten Wald, der als CO2- und Feuchtigkeitsspeicher verloren geht und eine endgültige Versiegelung durch jeweils 3500 Tonnen Beton (siehe Text).

Bis heute sind solche Betonblöcke niemals entfernt worden, unüberwindliche Hindernisse für tiefwurzelnde Bäume und einen ökologischen Wasserhaushalt.

Darüber hinaus sind zwei weitere negative Auswirkungen durch die Presse bislang übergangen worden.

Zum einen zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass Windräder den Wind ausbremsen und lokal zu Temperaturerhöhungen führen, zwei Effekte, die den Boden austrocknen..

Noch gravierender ist das gesundheitliche Risiko und es nicht verständlich, dass in einem umwelt- und gesundheitsbewussten Land wie Deutschland die Warnungen der Medizin vor dem Infraschall der Windturbinen nicht behandelt und sogar systematisch heruntergespielt werden.

Es wird immer wieder angeführt, dass die Genhmigung der Turbinen nur nach eingehender Schallprüfung erfolgt. Doch sind nach dem heutigen Stand der Kenntnis diese Genehmigungsvorschriften und-normen ungeeignet den „unhörbaren“ Infraschall korrekt zu bewerten.

Die Reaktionen verzweifelter Anwohner von Windparks, die Schutz vor den quälenden Schallwellen suchen, die bis zur Aufgabe der eigenen Wohnung gehen, werden als eingebildete Krankheiten abgetan (gehen Sie bitte auf Spiegel TV https://www.youtube.com/watch?v=HYff8zbiJ8I). Doch Mediziner warnen seit längeren über schädliche Auswirkungen von Infraschall auf Blutgefäße und Hirnfunktionen (Sehen Sie bitte den Hauptteil).

Hinter dieser Umwandlung der Natur in eine Industrielandschaft und der Gefährdung unserer Gesundheit steht eine Gruppe von ideologischen Politikern und Vertretern einer von Steuergeldern subventionierten Industrie.

Sie lieber Leser haben bis zu den Bundestagswahlen im September nur noch wenig Zeit zu versuchen diese unheilvolle Entwicklung teilweise abzuwenden. Ihre Entscheidung wird zweifellos dadurch erschwert, dass sich alle Parteien in ihrer grünen Radikalität zum Schaden des Bürgers gegenseitig überbieten.

Es liegt an Ihnen diese Politik, die als absolut notwendig für die Existenz zukünftiger Generationen erklärt wird, als großes Täuschungsmanöver zu entlarven.

Zur Zeit ist der globale Temperaturanstieg seit 1979 etwa 0,15 °C pro Jahrzehnt (siehe Vahrenholt, Lüning: Unerwünschte Wahrheiten), die Welt ist weit von den 4 bis 6 °C bis zum Jahr 2100 entfernt, die in den ersten Schreckensmeldungen über den Klimawandels prognostiziert wurden. Darüber hinaus ist nach dem heutigen Stand der Wissenschaft das Kohlendioxid nicht der Haupttreiber der globalen Erwärmung.

Doch die wissenschaftliche technische Diskussion ist heute nachrangig geworden. In der Gruppe der sog. „Klimaschützer“ ist keinerlei Bereitschaft vorhanden ihre These vom menschengemachten Klimawandel infrage zu stellen.

Unter diesen Bedingungen ist es unverantwortlich unser schönes Land in eine Industrielandschaft zu verwandeln und darüber hinaus unseren Wohlstand zu opfern.

Der Hauptteil dieser Webseite beschreibt detailliert die Hintergründe der deutschen Energiewendepolitik und speziell die Politik der Windkraftlobby. Dieser Abschnitt behandelt auch den technisch- wissenschaftlichen Hintergrund des Klimawandels. Er zeigt auf wie komplex das Klimageschehen ist und wie wenig gesichert die Hypothese vom ausschließlich menschengemachten Klimawandel ist.

Bilden Sie sich bitte Ihre eigene selbständige Meinung und lassen Sie die Entscheidung über unser Land nicht allein von Politikern ohne Fachwissen und profitgelenkten Unternehmen treffen.

Der tägliche Blick in die Lokalzeitung und das Verfolgen der abendlichen Fernsehnachrichten genügen nicht. Wenn Sie die englische Sprache beherrschen, dann gehen Sie auf englischsprachige Websites, Sie werden schon beim Vergleich von Wikipedia in Deutsch und Englisch manchmal erhebliche Unterschiede feststellen.

Hüten Sie sich speziell vor Artikeln, die sich als „Faktenfinder“ oder ähnlich bezeichnen und die die Meinung Andersdenkender als Mythen und Verschwörungstheorien abzuqualifizieren suchen.

Noch eine kurze Anmerkung zu mir, dem Autor, der die Beiträge zusammengestellt, aber nicht selbst geschrieben hat. Ich bin von der Ausbildung her Physiker und habe in der freien Wirtschaft in Forschung, Entwicklung und Marketing gearbeitet. Um mich besser kennen zu lernen, können Sie auf die Website „Progressive Memories & Calculus“ gehen. Ich bin kein Klimatologe, kann aber als Wissenschaftler die Qualität und die Gewissenhaftigkeit von wissenschaftlichen Arbeiten sehr gut beurteilen.

Zu großem Dank bin ich Herrn Dr. habil. Harald Kehl, ehemals am Institut für Ökologie der TU Berlin, verpflichtet, der mir durch seine Webseite „Globale Erwärmung – Bemerkungen zur Klimadebatte und zum Klimawandel“ und persönliche Diskussion viele wertvolle Hinweise auf wichtige Informationsquellen und Ihre korrekte Deutung gegeben hat.


Aktualisierte Version Juni 2021.

Kapitel 7.9 bis 7.11: verschärftes Klimaschutzgesetz und Kosten

Vorwort

Die Meldung der letzten Aprilwoche: Der Bundestags-Umweltausschuss, in Form seiner Vorsitzenden, der Grünen Sylvia Kotting-Uhl, verkündet:

„Grundlast, das ist so was von gestern. Die Zukunft wird flexibler sein, spannender, ja, auch anspruchsvoller: nicht mehr nachfrage-, sondern angebotsorientiert“

Lieber Leser

Nun ist es leider so, dass Sie ohne elektrische Grundlast nur dann Kaffee kochen, warmes Wasser zum Duschen erhalten oder den PC anschalten können, wenn das Wetter mitmacht. Während einer mehrtägigen windstillen Periode in den dunklen Wintermonaten heißt es dann in Zukunft bescheiden zu sein und zu hoffen, dass Wärmepumpe und Haushaltsgeräte noch funktionieren. Diese sog. Grundlast wird in Deutschland zur Zeit noch von Kernkraftwerken und Kohlekraftwerken geleistet, die aber in nächster Zeit abgeschaltet werden sollen.

Sie meinen, dass das solche Druckmaßnahmen in unserer Demokratie nicht möglich sind? So lesen Sie bitte den folgenden Auszug aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts mit der Forderung, dass das deutsche Klimaschutzgesetz verschärft werden muss:

„Künftig können selbst gravierende Freiheitseinbußen zum Schutz des Klimas verhältnismäßig und verfassungsrechtlich gerechtfertigt sein; gerade deshalb droht dann die Gefahr, erhebliche Freiheitseinbußen hinnehmen zu müssen.“

In einfacher Sprache heißt dies: wenn in Zukunft die CO2-Emissionen nicht entsprechend der vorgeschriebenen Zielwerten abnehmen und wenn der Stromverbraucher nicht in der vorgegebenen Weise Energie spart, ist es möglich die Grundrechte einzuschränken, d.h. Sie dürfen z.B. nicht mehr Ihren eigenen PKW bzw.die Elektrogeräte im Haushalt nach Belieben nutzen, Reisen mit dem Fluzeug können eingeschränkt werden und im Extremfall schreibt man Ihnen vor was Sie zu essen haben oder nicht, sogar Enteignungen sind denkbar

Zur Zeit haben wir leider die Situation, dass die Mehrheit der Deutschen, speziell die Wähler der Grünen und der CDU, bewusst oder mangels Informationen einer solchen Entwicklung zustimmen.

Der Volkswirtschaftler Björn Lomborg hat die finanziellen Konsequenzen der grünen Verzichtspolitik berechnet. Das Ergebnis: Die Kosten der deutschen Klimapolitik zwischen 2020 und 2050 belaufen sich auf etwa 12 Billionen Euro. Bis zum Jahre 2050 muss eine 4-köpfige deutsche Familie pro Jahr einen Einkommensverlust von durchschnittlich 20 000 Euros hinnehmen. Das wird den Wohlstand der Deutschen um etwa 10 Jahre zurückwerfen.

Die Politiker begründen Ihnen gegenüber diese für Deutschland zerstörerische Politik, dass sie absolut notwendig sei um die Welt vor einer Klimakatstrophe zu bewahren. Und dies paradoxerweise indem wir 2,5 % der weltweiten Emissionen unterdrücken, denn das ist die Menge die Deutschland verursacht und auf die wir Einfluss haben.

Der Großteil der Emissionen wird aber von den USA und China verursacht, die weiterhin, trotz gegenteiliger Meldungen, Kohle- und Gaskraftwerke bauen und Kernkraftwerke planen.

Das Ziel der grünen Politik ist nicht die Weltrettung, sondern ein ökosozialistisches Deutschland zu schaffen. Wenn die politische Entwicklung Deutschlands weiter so verläuft wie in den letzten Wochen, dann werden wir ein sozialistisches Deutschland bekommen in dem alle gleich sind, aber gleich arm. Diese Politik wird nicht die Zukunft der kommenden Generationen sichern, wie man immer wieder hört, sondern eine Welt mit Verboten und Geboten und ohne Wohlstand schaffen.

Das Ziel des folgenden Hauptteils ist es, Sie mit Material zu versorgen, das es Ihnen erlaubt die Aussagen des obigen einleitenden Paragraphen zu prüfen, die technischen und politischen Diskussionen und Entscheidungen zu den Themen „Energiewende/ Klimawandel“ kritisch zu beurteilen und die Konsequenzen für Sie und Ihre Kinder sorgsam abzuwägen.

„Europa will der erste Kontinent sein, der CO2-frei, also emissionsfrei, lebt. Aber […] das sind natürlich Transformationen von gigantischem, historischem Ausmaß. Diese Transformation bedeutet im Grunde, die gesamte Art des Wirtschaftens und des Lebens, wie wir es uns im Industriezeitalter angewöhnt haben, in den nächsten 30 Jahren zu verlassen.“

So beschrieb Angela Merkel 2020 beim WEF Treffen in Davos die geplante Umwandlung der deutschen Gesellschaft.

Über die Finanzierung der Transformation, nach Lomborg mehr als 10 Billionen Euro und die Einschränkungen der Freiheit der Bürger wurde nicht gesprochen.

Dazu kommen die Arbeitsplatzverluste: Vor allem bedingt durch die Rezession , verstärkt durch die Coronakrise, droht nach Recherchen der Wirtschafts-und Finanzzeitung „Handelsblatt“ im Zeitraum 2020/2021 allein bei den 30 Dax-Konzernen ein Jobverlust von mehr als 120 000 Stellen.

Die bisherige freie Marktwirtschaft wird in eine staatliche Planwirtschaft transformiert. Der Volkswirt Roland Tichy erwartet eine Scheinwirtschaft in der Unternehmen nachhaltige Produkte herstellen, die zu teuer sind und damit nicht verkauft werden können. „Grüner Strom, grüner Stahl, grüne Autos. Um den Scheinabsatz anzukurbeln und die Scheinbeschäftigung aufrecht zu erhalten, werden frische Scheine von der Europäischen Zentralbank gedruckt oder Steuern und neue Abgaben erhoben.“

Der Hauptteil beschreibt sehr detailliert auch den technisch- wissenschaftlichen Hintergrund des Klimawandels Er zeigt auf wie komplex das Klimageschehen ist und legt dar, dass die die sog. „Klimaschutzmaßnahmen“ der Energiewende auf der nicht bewiesenen Annahme beruhen, dass die fortschreitende Industrialisierung mit einer zunehmenden Emission von CO2 eine extreme Erwärmung der Erde und eine wachsende Anzahl von Wetterkatastrophen mit sich bringen wird, die die Existenz der zukünftigen Menschengenerationen bedrohen.

Nun sind allein in den Jahren nach 2015, mehr als Fünfhundert wissenschaftlichen Veröffentlichungen erschienen, die darauf hinweisen, dass die Sonne die wesentliche Ursache der globalen Erwärmung ist und das CO2 als alleiniger Verursacher der Klimaerwärmung auszuschließen ist.

Die wissenschaftliche technische Diskussion ist heute jedoch nachrangig geworden. In der Gruppe der sog. „Klimaschützer“ ist keinerlei Bereitschaft vorhanden ihre These vom menschengemachten Klimawandel infrage zu stellen. (Die sog „Klimaschützer“ sind damit zu den „Klimaleugnern“ von heute geworden.). Diese These ist ein willkommenes Werkzeug für die Politik, unterstützt durch Medien, die jedes Unwetter als Vorbote einer nahenden Klimakatstrophe darstellen, um die Bevölkerung unter Druck zu setzen staatliche Verordnungen zu akzeptieren.

Das wird auch dadurch überdeutlich, dass die absolute Unwirksamkeit der deutschen Klimaschutzmaßnahmen, auf Grund des minimalen Prozentsatzes von etwa 2,5% am globalen CO2 Ausstoß, einfach ignoriert wird.

Durch dieses unnachgiebige Festhalten an den Maßnahmen der Energiewende zeichnet sich eine Zukunft für Deutschland ab, bei der wohl die Wind- und Sonnenenergie-Wirtschaft finanziell profitieren wird, aber der Großteil der Bevölkerung sich mit Abstrichen seines Wohlstands zufriedengeben muss.

Das Mittel der Wahl, eine solche Entwicklung zu vermeiden, so zeigt es der Hauptteil, ist die Wiedereinführung der Kernenergie. Durch den technologischen Fortschritt ist das Sicherheitsniveau von Kernkraftwerken heute so hoch, dass die Hauptverursacher der globalen CO2 -Emissionen und Hauptkonkurrenten Deutschlands auf dem Weltmarkt, die USA und China, die Kernenergie als wesentliche Komponente ihrer zukünftigen Energiepolitik fest einplanen.

Das Bemühen bei der Erstellung dieser Webseite ist, Ihnen die Fakten möglichst objektiv nahe zu bringen und darum werden die Beiträge zum Klimawandel und der damit zusammenhängenden Politik der Umwandlung der Gesellschaft hier nicht als Meinung des Autors, sondern in Form von Veröffentlichungen von Wissenschaftsarbeiten und Medienberichten vorgestellt. Diese Arbeiten werden mit Quellenangaben vorgestellt, d.h. Sie können die Aussagen anhand der Originalarbeiten auf dem Internet überprüfen.

Fürchten Sie bitte nicht, dass das komplexe Thema es Ihnen nicht erlauben würde, diese Beurteilung vorzunehmen. In den letzten Monaten sind in Deutschland politische Entscheidungen gefällt worden, die Ihr Leben und das Ihrer Kinder entscheidend beeinflussen. Die Leute, die diese Entscheidungen beschließen, haben oft nicht einmal Grundkenntnisse in Physik und Chemie und waren fast nie in der freien Wirtschaft, um die Gesetze des Marktes kennen zu lernen. Das gilt in gleichem Maße für den Großteil der Medien, die diese Entscheidungen, ohne sie zu hinterfragen, verbreiten.

Sie, lieber Leser aber haben einen gesunden Menschenverstand, denn sie haben diese unsere heutige Welt mit aufgebaut. Unser heutiger europäischer Wohlstand und eine Umwelt, die weitgehend intakt ist, ist mit Ihrer Hilfe geschaffen worden. Wir haben uns aber nun auch darum zu kümmern, dass dieser Zustand für die nachfolgenden Generationen erhalten bleibt.

Der tägliche Blick in die Lokalzeitung und das Verfolgen der abendlichen Fernsehnachrichten genügen nicht. Wenn Sie die englische Sprache beherrschen, dann gehen Sie auf englischsprachige Websites, Sie werden schon beim Vergleich von Wikipedia in Deutsch und Englisch manchmal erhebliche Unterschiede feststellen.

Wie Sie auch immer vorgehen wollen, eine Leitlinie sollte für Sie entscheidend sein: Glauben Sie nicht unbesehen das, was Ihnen Politiker, sog. Experten und Medienvertreter erzählen, prüfen Sie es mit Ihrem eigenen Verstand.

Noch eine kurze Anmerkung zu mir, dem Autor, der die Beiträge zusammengestellt, aber nicht selbst geschrieben hat. Ich bin von der Ausbildung her Physiker und habe in der freien Wirtschaft in Forschung, Entwicklung und Marketing gearbeitet. Um mich besser kennen zu lernen, können Sie auf die Website „Progressive Memories & Calculus“ gehen. Ich bin kein Klimatologe, kann aber als Wissenschaftler die Qualität und die Gewissenhaftigkeit von wissenschaftlichen Arbeiten sehr gut beurteilen.

Zu großem Dank bin ich Herrn Dr. habil. Harald Kehl, ehemals am Institut für Ökologie der TU Berlin, verpflichtet, der mir durch seine Webseite „Globale Erwärmung – Bemerkungen zur Klimadebatte und zum Klimawandel“ und persönliche Diskussion viele wertvolle Hinweise auf wichtige Informationsquellen und Ihre korrekte Deutung gegeben hat.


 

Aktualisierte Version März 2021.

Vorwort

„Europa will der erste Kontinent sein, der CO2-frei, also emissionsfrei, lebt. Aber […] das sind natürlich Transformationen von gigantischem, historischem Ausmaß. Diese Transformation bedeutet im Grunde, die gesamte Art des Wirtschaftens und des Lebens, wie wir es uns im Industriezeitalter angewöhnt haben, in den nächsten 30 Jahren zu verlassen.“.

Das sind die Worte von Angela Merkel, als sie 2020 beim WEF in Davos, dem Treffen der Globalisierungspolitiker und Milliardäre die Ziele und die Umsetzung der Billionen € schweren Energiewende in Deutschland beschrieb.

Lieber Leser,

Willkommen auf der Webseite „Klima-die große Transformation“, deren Ziel es ist, Sie mit Material zu versorgen, das es Ihnen erlaubt die technischen und politischen Diskussionen und Entscheidungen zu den Themen „Energiewende/ Klimawandel“ kritisch zu beurteilen und die Konsequenzen für Sie und Ihre Kinder sorgsam zu prüfen.

Seit dem ersten Erscheinen der Webseite ist mehr als ein Jahr vergangen und die politischen Entwicklungen, die sich damals abzeichneten, haben nun sehr konkrete Gestalt angenommen. Internationale Organisationen wie die UNO und das Weltwirtschaftsforum Davos haben Richtlinien vorgegeben wie die aktuelle Welt in ein sozialistisches nachhaltiges Paradies umzuwandeln ist, die sog Agenda 2030 und „The Great Reset“, und die deutsche Bundesregierung setzt diese Richtlinien Schritt für Schritt um.

Die ersten Maßnahmen sind

# das deutsche Klimaschutzgesetz, das für Deutschland konkrete jährliche Ziele zur Verringerung des Kohlendioxids-Ausstoßes bis 2030 festlegt. Sollten diese jährlichen Minderungsziele nicht eingehalten werden, sind die einzelnen Bundesministerien in der Pflicht Sofortprogramme vorzulegen, um die Einhaltung der Zielemissionen sicherzustellen.

Durch die Entscheidungen des EU Gipfels im Dezember sind diese Ziele noch einmal verschärft worden.

# die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie

Die Umsetzung der Agenda 2030 mit dem Ziel den Wohlstand zu teilen, um die Einkommensungleichheiten zwischen den Ländern dieser Welt zu verringern

# Das Regierungsprojekt „Allianz von Gesellschaft, Wirtschaft und Staat für Klimaneutralität und Wohlstand“ als Vorbereitung der Durchsetzung der Energiewende ohne Opposition

# ein neues EEG -Gesetz, das Erneuerbare Energien zu einem Element der öffentlichen Sicherheit erklärt und Schutz von menschlicher Gesundheit und Tierwohl nachrangig macht

# Der Entwurf des „Steuerbaren-Verbrauchseinrichtungen-Gesetzes“ ermöglicht den Netzbetreibern über sog. Smartmeter Verbraucher wie Elektroladesäulen, Wärmepumpen und bestimmte Haushaltsgeräte vom Netz zu nehmen

Die erste Umsetzung der Großen Transformation droht ab Ende März nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg. Auf den 320 (dreihundertzwanzig) Seiten des Wahlprogramms der Grünen zur Landtagswahl 2021 findet sich u.a. der geplante Verbot von Einfamilienhäusern, der Neubau von 1000 Windkraftanlagen in Waldgebieten, die Verpflichtung zu Solardächern auf neugebauten Wohnhäusern, eine Reduzierung des individuellen PKW Verkehrs um etwa ein Drittel, die Umwandlung der klassischen Industrie zur nachhaltigen Wirtschaft usw

Über den zeitlichen Ablauf der einzelnen Projektphasen und die Finanzierung wird kein Wort verloren. Wie der Titel des Wahlprogramms es aber nahelegt, wird der Bürger über sich hinauswachsen müssen um die riesigen Kosten all dieser Projekte stemmen zu können

Aber es wird nicht nur teuer, die Weltrettung durch Deutschland bringt auch viele Einschränkungen für den Bürger, sei es, dass Windräder ohne Einspruchsmöglichkeit bis an die Ortsgrenzen errichtet werden, sei es, dass man vom Bürger eine neue Bescheidenheit verlangt wie z.B. auf die Benutzung des eigenen PKW und auf Flugreisen weitgehend zu verzichten. Darüber hinaus werden bereits Überlegungen angestellt den Tageszeitpunkt festzulegen, wann der Einsatz von Haushaltsgeräten wie z.B. Wasch- und Geschirrspülmaschinen erlaubt ist, oder Ernährungsgewohnheiten durch höhere Fleischpreise zu beeinflussen.

Diese „Klimaschutzmaßnahmen“ beruhen auf der nicht bewiesenen Annahme, dass die fortschreitende Industrialisierung mit einer zunehmenden Emission von CO2 eine extreme Erwärmung der Erde und eine wachsende Anzahl von Wetterkatastrophen mit sich bringen wird, die die Existenz der zukünftigen Menschengenerationen bedroht.

Allein in den Jahren nach 2015, sind mehr als Fünfhundert wissenschaftlichen Veröffentlichungen erschienen, die zeigen, dass die Sonne die wesentliche Ursache der globalen Erwärmung ist und dass CO2 als alleiniger Verursacher der Klimaentwicklung auszuschließen ist.

Die wissenschaftliche technische Diskussion ist heute jedoch nachrangig geworden. In der Gruppe der sog. Klimaschützer ist keinerlei Bereitschaft vorhanden ihre These vom menschengemachten Klimawandel infrage zu stellen. (Die sog „Klimaschützer“ sind damit zu den „Klimaleugnern“ von heute geworden.). Diese These ist ein willkommenes Werkzeug für die Politik, unterstützt durch Medien, die jedes Unwetter als Vorbote einer nahenden Klimakatstrophe darstellen, um die Bevölkerung unter Druck zu setzen staatliche Verordnungen zu akzeptieren.

Das wird auch dadurch überdeutlich, dass die absolute Unwirksamkeit der deutschen Klimaschutzmaßnahmen, auf Grund des minimalen Prozentsatzes von etwa 2,5% am globalen CO2 Ausstoß, einfach ignoriert wird.

Inzwischen ist bekannt geworden, dass im Zusammenhang mit der Coronakrise die Bundesregierung Einfluss auf die Wissenschaft genommen hat, um wissenschaftliche Argumente für das Verhängen von harten Maßnahmen zu erhalten.

Durch dieses unnachgiebige Festhalten an den Maßnahmen der Energiewende zeichnet sich eine Zukunft für Deutschland ab, bei der wohl die Wind- und Sonnenenergie-Wirtschaft finanziell profitieren wird, aber der Großteil der Bevölkerung sich mit Abstrichen seines Wohlstands zufriedengeben muss. Das Mittel der Wahl, eine solche Entwicklung zu vermeiden ist die Wiedereinführung der Kernenergie. Durch den technologischen Fortschritt ist das Sicherheitsniveau von Kernkraftwerken heute so hoch, dass die Hauptverursacher der CO2 -Emissionen und Hauptkonkurrenten Deutschlands auf dem Weltmarkt, die USA und China, die Kernenergie als wesentliche Komponente ihrer zukünftigen Energiepolitik fest einplanen.

Das Bemühen bei der Erstellung dieser Webseite ist, Ihnen die Fakten möglichst objektiv nahe zu bringen und darum werden die Beiträge zum Klimawandel und der damit zusammenhängenden Politik des Gesellschaftswandels hier nicht als Meinung des Autors, sondern in Form von Veröffentlichungen von Wissenschaftsarbeiten und Medienberichten vorgestellt. Diese Arbeiten werden mit Quellenangaben vorgestellt, d.h. Sie können die Aussagen anhand der Originalarbeiten auf dem Internet überprüfen.

Fürchten Sie bitte nicht, dass das komplexe Thema es Ihnen nicht erlauben würde, diese Beurteilung vorzunehmen. In den letzten Monaten sind in Deutschland politische Entscheidungen gefällt worden, die Ihr Leben und das Ihrer Kinder entscheidend beeinflussen. Die Leute, die diese Entscheidungen beschließen, haben oft nicht einmal Grundkenntnisse in Physik und Chemie und waren fast nie in der freien Wirtschaft, um die Gesetze des Marktes kennen zu lernen. Das gilt in gleichem Maße für den Großteil der Medien, die diese Entscheidungen, ohne sie zu hinterfragen, verbreiten.

Sie, lieber Leser aber haben einen gesunden Menschenverstand, denn sie haben diese unsere heutige Welt mit aufgebaut. Unser heutiger europäischer Wohlstand und eine Umwelt, die weitgehend intakt ist, ist mit Ihrer Hilfe geschaffen worden. Wir haben uns aber nun auch darum zu kümmern, dass dieser Zustand für die nachfolgenden Generationen erhalten bleibt

Der tägliche Blick in die Lokalzeitung und das Verfolgen der abendlichen Fernsehnachrichten genügen nicht. Wenn Sie die englische Sprache beherrschen, dann gehen Sie auf englischsprachige Websites, Sie werden schon beim Vergleich von Wikipedia in Deutsch und Englisch manchmal erhebliche Unterschiede feststellen.

Wie Sie auch immer vorgehen wollen, eine Leitlinie sollte für Sie entscheidend sein: Glauben Sie nicht unbesehen das, was man ihnen erzählt, prüfen Sie es mit Ihrem eigenen Verstand.

Noch eine kurze Anmerkung zu mir, dem Autor der die Beiträge zusammengestellt, aber nicht selbst geschrieben hat. Ich bin von der Ausbildung her Physiker und habe in der freien Wirtschaft in Forschung, Entwicklung und Marketing gearbeitet. Um mich besser kennen zu lernen können Sie auf die Website „Progressive Memories & Calculus“ gehen. Ich bin kein Klimatologe, kann aber als Wissenschaftler die Qualität und die Gewissenhaftigkeit von wissenschaftlichen Arbeiten sehr gut beurteilen.

Zu großem Dank bin ich Herrn Dr. habil. Harald Kehl, ehemals am Institut für Ökologie der TU Berlin, verpflichtet, der mir durch seine Webseite „Globale Erwärmung – Bemerkungen zur Klimadebatte und zum Klimawandel“ und persönliche Diskussion viele wertvolle Hinweise auf wichtige Informationsquellen und Ihre korrekte Deutung gegeben hat.


 

Neue und aktualisierte Version Dezember 2020.

Lieber Leser,

Willkommen auf der Webseite „Klima-die große Transformation“, deren Ziel es ist, Sie mit Material zu versorgen, das es Ihnen erlaubt die technischen und politischen Diskussionen und Entscheidungen zu den Themen „Energiewende/ Klimawandel“ kritisch zu beurteilen und die Konsequenzen für Sie und Ihre Kinder sorgsam zu prüfen.

Seit dem ersten Erscheinen der Webseite ist mehr als ein Jahr vergangen und die politischen Entwicklungen, die sich damals abzeichneten, haben nun sehr konkrete Gestalt angenommen. Internationale Organisationen wie die UNO und das Weltwirtschaftsforum Davos haben Richtlinien vorgegeben wie die aktuelle Welt in ein sozialistisches nachhaltiges Paradies umzuwandeln ist, die sog Agenda 2030 und „The Great Reset“, und die deutsche Bundesregierung setzt diese Richtlinien Schritt für Schritt um.

Die ersten Maßnahmen sind

# das deutsche Klimaschutzgesetz, das für Deutschland konkrete jährliche Ziele zur Verringerung des Kohlendioxids-Ausstoßes bis 2030 festlegt. Sollten diese jährlichen Minderungsziele nicht eingehalten werden, sind die einzelnen Bundesministerien in der Pflicht Sofortprogramme vorzulegen, um die Einhaltung der Zielemissionen sicherzustellen.

Durch die Entscheidungen des EU Gipfels im Dezember sind diese Ziele noch einmal verschärft worden.

# die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie

Die Umsetzung der Agenda 2030 mit dem Ziel den Wohlstand zu teilen, um die Einkommensungleichheiten zwischen den Ländern dieser Welt zu verringern

# Das Regierungsprojekt „Allianz von Gesellschaft, Wirtschaft und Staat für Klimaneutralität und Wohlstand“ als Vorbereitung der Durchsetzung der Energiewende ohne Opposition

# ein neues EEG -Gesetz, das Erneuerbare Energien zu einem Element der öffentlichen Sicherheit erklärt und Schutz von menschlicher Gesundheit und Tierwohl nachrangig macht

# Der Entwurf des „Steuerbaren-Verbrauchseinrichtungen-Gesetzes“ ermöglicht den Netzbetreibern über sog. Smartmeter Verbraucher wie Elektroladesäulen, Wärmepumpen und bestimmte Haushaltsgeräte vom Netz zu nehmen

All diesen Maßnahmen ist eines gemeinsam, sie bringen neue Belastungen für die Bürger, sei es, dass Windräder ohne Einspruchsmöglichkeit bis an die Ortsgrenzen errichtet werden dürfen, sei es, dass man vom Bürger eine neue Bescheidenheit verlangt wie z.B. auf die Benutzung des eigenen PKW und auf Flugreisen weitgehend zu verzichten. Darüber hinaus werden Überlegungen angestellt den Tageszeitpunkt festzulegen, wann der Einsatz von Haushaltsgeräten wie z.B. Wasch- und Geschirrspülmaschinen erlaubt ist, oder Ernährungsgewohnheiten durch höhere Fleischpreise zu beeinflussen.

Diese „Klimaschutzmaßnahmen“ beruhen auf einer Hypothese (möglicherweise gültige, aber nicht bewiesene Annahme), und zwar, dass die fortschreitende Industrialisierung mit einer zunehmenden Emission von CO2 eine extreme Erwärmung der Erde und eine wachsende Anzahl von Wetterkatastrophen mit sich bringt, die die Existenz der zukünftigen Menschengenerationen bedroht.

Allein in den Jahren nach 2015, sind mehr als Fünfhundert wissenschaftlichen Veröffentlichungen erschienen, die zeigen, dass die Sonne die wesentliche Ursache der globalen Erwärmung ist und dass CO2 als alleiniger Verursacher der Klimaentwicklung auszuschließen ist.

Die wissenschaftliche technische Diskussion ist heute jedoch nachrangig geworden. In der Gruppe der sog. Klimaschützer ist keinerlei Bereitschaft vorhanden ihre These vom menschengemachten Klimawandel infrage zu stellen. (Die sog „Klimaschützer“ sind damit zu den „Klimaleugnern“ von heute geworden.). Diese These ist ein willkommenes Werkzeug für die Politik, unterstützt durch Medien, die jedes Unwetter als Vorbote einer nahenden Klimakatstrophe darstellen, um die Bevölkerung unter Druck zu setzen staatliche Verordnungen zu akzeptieren.

Das wird auch dadurch überdeutlich, dass die absolute Unwirksamkeit der deutschen Klimaschutzmaßnahmen, auf Grund des minimalen Prozentsatzes von etwa 2,5% am globalen CO2 Ausstoß, einfach ignoriert wird.

Durch dieses unnachgiebige Festhalten an der CO2-Hypothese zeichnet sich eine Zukunft für Deutschland ab, bei der wohl die Wind- und Sonnenenergie-Wirtschaft finanziell profitieren wird, aber der Großteil der Bevölkerung sich mit Abstrichen seines Wohlstands zufriedengeben muss. Das Mittel der Wahl, eine solche Entwicklung zu vermeiden ist die Wiedereinführung der Kernenergie. Durch den technologischen Fortschritt ist das Sicherheitsniveau von Kernkraftwerken heute so hoch, dass die Hauptverursacher der CO2 -Emissionen und Hauptkonkurrenten Deutschlands auf dem Weltmarkt, die USA und China, die Kernenergie als wesentliche Komponente ihrer zukünftigen Energiepolitik fest einplanen.

Das Bemühen bei der Erstellung dieser Webseite ist, Ihnen die Fakten möglichst objektiv nahe zu bringen und darum werden die Beiträge zum Klimawandel hier nicht als Meinung des Autors, sondern in Form von Veröffentlichungen von Wissenschaftsarbeiten und Medienberichten vorgestellt. Diese Arbeiten werden mit Quellenangaben vorgestellt, d.h. Sie können die Aussagen anhand der Originalarbeiten auf dem Internet überprüfen.

Fürchten Sie bitte nicht, dass das komplexe Thema es Ihnen nicht erlauben würde, diese Beurteilung vorzunehmen. In den letzten Monaten sind in Deutschland politische Entscheidungen gefällt worden, die Ihr Leben und das Ihrer Kinder entscheidend beeinflussen. Die Leute, die diese Entscheidungen beschließen, haben oft nicht einmal Grundkenntnisse in Physik und Chemie, wie auch ein Teil der Medien, die diese Entscheidungen, ohne sie zu hinterfragen, verbreiten.

Sie, lieber Leser aber haben einen gesunden Menschenverstand, denn sie haben diese unsere heutige Welt mit aufgebaut. Unser heutiger europäischer Wohlstand und eine Umwelt, die weitgehend intakt ist, ist mit Ihrer Hilfe geschaffen worden. Wir haben uns aber nun auch darum zu kümmern, dass dieser Zustand für die nachfolgenden Generationen erhalten bleibt

Der tägliche Blick in die Lokalzeitung und das Verfolgen der abendlichen Fernsehnachrichten genügen nicht. Wenn Sie die englische Sprache beherrschen, dann gehen Sie auf englischsprachige Websites, Sie werden schon beim Vergleich von Wikipedia in Deutsch und Englisch manchmal erhebliche Unterschiede feststellen.

Wie Sie auch immer vorgehen wollen, eine Leitlinie sollte für Sie entscheidend sein: Glauben Sie nicht unbesehen das, was man ihnen erzählt, prüfen Sie es mit Ihrem eigenen Verstand.

Noch eine kurze Anmerkung zu mir, dem Autor der die Beiträge zusammengestellt, aber nicht selbst geschrieben hat. Ich bin von der Ausbildung her Physiker und habe in der freien Wirtschaft in Forschung, Entwicklung und Marketing gearbeitet. Um mich besser kennen zu lernen können Sie auf die Website „Progressive Memories & Calculus“ gehen. Ich bin kein Klimatologe, kann aber als Wissenschaftler die Qualität und die Gewissenhaftigkeit von wissenschaftlichen Arbeiten sehr gut beurteilen.

Zu großem Dank bin ich Herrn Dr. habil. Harald Kehl, ehemals am Institut für Ökologie der TU Berlin, verpflichtet, der mir durch seine Webseite „Globale Erwärmung – Bemerkungen zur Klimadebatte und zum Klimawandel“ und persönliche Diskussion viele wertvolle Hinweise auf wichtige Informationsquellen und Ihre korrekte Deutung gegeben hat.


 

Neue und aktualisierte Version August 2020.

Lieber Leser,

Willkommen auf der Webseite „Klima-die große Transformation“, deren Ziel es ist, Sie mit Material zu versorgen, das es Ihnen erlaubt die technischen und politischen Diskussionen um den Klimawandel kritisch zu beurteilen und die Konsequenzen für Sie und Ihre Kinder sorgsam zu prüfen.

Seit dem ersten Erscheinen der Webseite sind nur etwas mehr als ein halbes Jahr vergangen, es hat sich jedoch Grundsätzliches verändert.

Die deutsche Politik hat ein „Klimaschutzgesetz“ auf den Weg gebracht, das für Deutschland konkrete jährliche Ziele zur Verringerung des Kohlendioxids-Ausstoßes bis 2030 festlegt. Sollten diese jährlichen Minderungsziele nicht eingehalten werden, sind die einzelnen Bundesministerien in der Pflicht Sofortprogramme vorzulegen, um die Einhaltung der Emissionen sicherzustellen. Dieses Gesetz hat offensichtlich das Potential die Selbständigkeit und Freiheit des Bürgers stark einzuschränken.

Mit diesem Gesetz können z.B. Vorschriften zur Effizienz von Gebäuden und Haushaltsgeräten sowie der Tageszeitpunkt, wann der Einsatz von Haushaltsgeräten wie z.B. Wasch- und Geschirrspülmaschinen erlaubt ist, festgelegt werden. Darüber eröffnet es auch die Möglichkeit die Gewohnheiten des Bürgers bezüglich Mobilität (Benutzung des Autos), Urlaubsreisegewohnheiten, ja sogar Art und Weise der Ernährung vorzuschreiben.

Dieses „Klimaschutzgesetz“ beruht auf einer Hypothese (mögliche, aber nicht bewiesene Annahme),nämlich, dass die fortschreitende Industrialisierung mit einer zunehmenden Emission von CO2 eine Erwärmung der Erde und eine wachsende Anzahl von Wetterkatastrophen mit sich bringt, die die Existenz der zukünftigen Menschengenerationen bedroht.

Aus diesem Grund konzentriert sich der technische Teil dieser neuen Webseite darauf die Komplexität des Klimageschehens darzustellen und zu zeigen, dass das Kohlendioxid nicht die einzige Größe ist, die das Klima der Erde beeinflusst. In der jüngeren Vergangenheit. nach 2015 allein, sind mehr als Fünfhundert von wissenschaftlichen Veröffentlichungen erschienen, deren Untersuchungen die Sonne als wesentliche Ursache des Klimawandels zum Resultat haben und das CO2 als alleinigen Verursacher der Klimaentwicklung verneinen.

Beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos Anfang 2020 sagte Angela Merkel zur Diskussion über den Klimawandel: “Deshalb plädiere ich dafür, dass man, wenn es auch noch so schwerfällt, sich austauscht – auch zwischen Gruppen mit den kontroversesten Meinungen –, weil man ansonsten nur in seinen Vorurteilen……… lebt.“

In dem Maße wie in der Wissenschaft die Zweifel an der CO2-Hypothese zunehmen, wächst bei den Klimaschützern aus Politik, Medien und Energiewendelobby der Widerstand das Thema CO2- gemachter Klimawandel zu diskutieren.

In dieser künstlich erzeugten Notsituation ist es unbedingt notwendig eine Innovation einer deutschen Erfindergruppe (IFK Berlin) zu diskutieren, die die Risiken der Kernenergie radikal verringert und die Zwänge, die speziell in Deutschland der Bevölkerung auferlegt werden, verschwinden lässt.

Das Bemühen bei der Erstellung dieser Webseite ist, Ihnen die Fakten möglichst objektiv nahe zu bringen und darum werden die Beiträge zum Klimawandel hier nicht als Meinung des Autors, sondern in Form von Veröffentlichungen von Wissenschaftsarbeiten und Medienberichten vorgestellt.

Fürchten Sie bitte nicht, dass das komplexe Thema es Ihnen nicht erlauben würde, diese Beurteilung vorzunehmen. In den letzten Monaten sind in Deutschland politische Entscheidungen gefällt worden, die Ihr Leben und das Ihrer Kinder entscheidend beeinflussen. Die Leute, die diese Entscheidungen beschließen, haben oft nicht einmal Grundkenntnisse in Physik und Chemie, wie auch ein Teil der Medien, die diese Entscheidungen, ohne sie zu hinterfragen, verbreiten.

Sie, lieber Leser aber haben einen gesunden Menschenverstand, denn sie haben diese unsere heutige Welt mit aufgebaut. Unser heutiger europäischer Wohlstand und eine Umwelt, die weitgehend intakt ist, ist mit Ihrer Hilfe geschaffen worden. Wir haben uns aber nun auch darum zu kümmern, dass dieser Zustand für die nachfolgenden Generationen erhalten bleibt

Der tägliche Blick in die Lokalzeitung und das Verfolgen der abendlichen Fernsehnachrichten genügen nicht. Wenn Sie die englische Sprache beherrschen, dann gehen Sie auf englischsprachige Websites, Sie werden schon beim Vergleich von Wikipedia in Deutsch und Englisch manchmal erhebliche Unterschiede feststellen.

Wie Sie auch immer vorgehen wollen, eine Leitlinie sollte für Sie entscheidend sein: Glauben Sie nicht unbesehen das, was man ihnen erzählt, prüfen Sie es mit Ihrem eigenen Verstand.

Zu großem Dank bin ich Herrn Dr. habil. Harald Kehl, ehemals am Institut für Ökologie der TU Berlin, verpflichtet, der mir durch seine Webseite „Globale Erwärmung – Bemerkungen zur Klimadebatte und zum Klimawandel“ und persönliche Diskussion viele wertvolle Hinweise auf wichtige Informationsquellen und Ihre korrekte Deutung gegeben hat.